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      1. Emulatormerkmale / Systemvoraussetzungen / History
        1.1 Emulatormerkmale
        1.2 Systemvoraussetzungen
        1.3 History
      2. Installation / Erste Schritte
        2.1. Installation
        2.2. Das Emulator-Fenster
      3. Die emulierte Hardware
      4. Laden und Starten von Programmen
        4.1 MC's und automatisch startende BASIC- Programme
        4.2 BASIC- Programme
        4.3 BASIC-Programme im HC900 (KC85/2)
        4.4 BASICODE- Programme
        4.5 Laden und Starten von Programmen (besondere Emulatorfunktion)
        4.6 Allgemeines zum Laden von Festplatte oder ber die Soundkarte
      5. Programme speichern
      6. Drucken
        6.1 Allgemein
        6.2 Die emulierten Schnittstellen
        6.3 Export der Druckausgaben
        6.4 Drucken unter Wordpro
      7. Screenshots
      8. Tastatursteuerung (bersicht)
        8.1 Emulator-Hotkeys
        8.2 KC-Tasten
        8.3 ESCape-Steuercodes
        8.4 Tasten in Wordpro
      9. Joystick & Gamepad
     10. Das Optionsmen des Emulators (bersicht)
     11. Setup
     12. Der Debugger
     13. Kommandozeile
     14. Kontakt, Copyright, Haftungsausschlu
     15. Literatur
     16. Internet


   1. Emulatormerkmale / Systemvoraussetzungen / History

   1.1 Emulatormerkmale

   Der KC85EMU  ist ein Emulator fr  die Heimcomputer der  Reihe KC85 aus
   dem VEB Mikroelektronik "Wilhelm Pieck" Mhlhausen. Neben  den Rechnern
   KC85/3 und /4 kann er auch den Ur-KC HC900 (KC85/2) und den vollstndig
   ausgebauten  KC85/4 mit  256k-RAM und  KC-CAOS 4.5 (KC85/5)  emulieren.
   Lauffhig  ist er unter DOS ab Version 5.0 oder  der DOS-Oberflche von
   Windows oder OS/2.

   weiter bietet er:

   - 320x256,320x480,1024x768 und 1280x1024 Pixel Grafikauflsung
   - 3% bis 800% Geschwindigkeit des originalen KC85
   - Tonausgabe
   - vollstndige Untersttzung des KC-Tastaturtreibers
   - Joystick/Joypad- Untersttzung (Gameport)
   - Drucker - Untersttzung
   - Export der Druckergebnisse in eine RTF- oder Textdatei
   - Laden/Speichern auf Kassette
   - Untersttzung langer Dateinamen
   - Untersttzung der gngigen Formate fr KC85- Dateien am PC
      KC85/3- Emulator fr DOS von Holger Khler
      KC85/3+4- Emulator fr DOS von Arne Fitzenreiter
      KCEMU fr Windows von Michael Pfeifer & Haftmann- Software
      BASICODE- Dateien im ASCII- Format
   - automatischer Start von BASIC oder BASICODE- Programmen
   - wahlweise Nutzung des integrierten Farb- oder S/W- Bascoders

   1.2 Systemvoraussetzungen

   Minimum:
   - 486'er Prozessor oder schneller
   - MS-DOS 5.0 oder vergleichbare DOS-Versionen anderer Hersteller
   - VGA- Karte

   Speicherbedarf:
    800 KByte freies RAM, wobei freier oberer Arbeitsspeicher automatisch
    verwendet wird. (der freie UMB + 256kByte EMS oder XMS)

   zustzlich empfohlen:
   - Soundblaster kompatible Karte
   - Joystick oder Joypad fr den Gameport
   - Fr Auflsung 1024 x 768 und 1280 x 1024:
     VESA-Untersttzung der Grafikkarte
   - EPSON oder HP-PCL3 kompatibler Drucker

   1.3 History

   V0.85.3: (eigentlich 0.86, aber die Versionsnummer mute ich mitnehmen)
           - Centronics/Joystick-Modul M021 hinzugefgt
           - Grafikmode 320x480 hinzugefgt
           - Tonausgabe auch in der NTVDM von XP, leider mit Strungen
             aber fr Digger und Pursuit reicht's
           - VirtualBox wird erkannt
           - Verhalten der Tastatureinstellung "Direkt-Basic" verbessert
           Bugfix: - Soundblaster 1.0 funktionierte in Version 0.85 nicht
                   - auf einigen Rechnern blinkte der Cursor in CAOS4.4
                     sehr unruhig
                   - Joystickverhalten korrigiert, der Cursor bewegte sich
                     manchmal von alleine
                   - "Blinktest" auch fr die VGA-Modes aufrufbar
   V0.85 : - Tonausgabe im Windows-Fenster
           - Stereowiedergabe
           - Kommandozeilen-Parameter hinzugefgt
           - Untersttzung der Original-Kassettenroutinen von Jungle,
             Pharao, Diamant und dem ZX-Turboloader.
               Vielen Dank an Holger Knablowski fr die Kassetten mit
               den Files
           - "Blinktest" fr neuere Grafikkarten (siehe Setup)
           - Grafikauflsung 1280 x 1024
           - XP und DOSBox werden erkannt
           - beschleunigter Assembler-Kern
   V0.84 : - Tonausgabe ber PC-Lautsprecher
               (nur im MSDOS-Modus, nicht in der DOS-Box)
           - Einige Erweiterungen in den Laderoutinen die vor allem das
             D004-Format betreffen :
               z.B. bestimmte Formen von Basic und Wordpro-Dateien wurden
               bisher nicht richtig erkannt und geladen.
   V0.83 : Neu :
           - HC900 (KC85/2) mit HC900-CAOS und BASIC-Modul mit HC901-CAOS
             Vielen Dank an Guido Grohmann !
           - KC85/4 mit 256 KByte RAM, KC-CAOS4.4 und EDAS, TEMO und
             Forth im UserROM (KC85/5).
           - Untermens zum Einstellen der Optionen
           - Untersttzung von Soundblaster und SB 2 kompatiblen Karten
           EDAS luft jetzt
           Setup erweitert, siehe Abschnitt 11
           zahlreiche Verbesserungen "unter der Haube"
           Vielen Dank an Mario Leubner fr die Hilfe und das KC-CAOS4.4 !
   V0.8 : Tastaturproblem in Wordpro gelst
          Speichern mte jetzt auch in Win2k funktionieren
          Neu ist :
           - Laden/Speichern von Kassette
           - Screenshot-Funktion
           - Drucken ber DIO-Modul M001, PIO an Adresse 0F0h
             oder Emulatorinternen Druckertreiber
          Liest jetzt auch KC-Files die mit der Floppy D004 gespeichert
          wurden.
   V0.76 : Fehler in der Tonausgabe beseitigt


   2. Installation / Erste Schritte

   2.1. Installation

   - Installation unter DOS oder der DOS-Umgebung von Windows oder OS/2 :

   Die Installation  des Emulators  erfolgt durch Entpacken  des Programm-
   archives  in   ein  beliebiges  Verzeichnis.  Beim   ersten  Start  der
   KC85EMU.EXE  erscheint  das  Setup  des  Emulators.  Hier  knnen  noch
   individuelle  nderungen an  den Einstellungen  vorgenommen werden. Zum
   ndern benutzen Sie die Leertaste und die Tasten <+> und <-> . Auerdem
   lt  sich  hier  der  Emulator  in den  Programmpfad  von DOS  und ins
   Startmen bzw. auf den Desktop von Windows 9x installieren.
   Bewegen Sie dann den Cursor auf das Feld <Beenden> und drcken ENTER um
   die Einstellungen zu speichern. Die Emulation  wird jetzt gestartet und
   es meldet sich das CAOS-Men.

   - Installation in der DOSBox :

   Der KC85EMU wird  genau wie  unter DOS  installiert. Sie  entpacken das
   Archiv in  ein Verzeichnis  das in der DOSBox  gemountet ist  und rufen
   darin  die KC85EMU.EXE  auf. Da  die in  der DOSBox  emulierte Hardware
   weitestgehend  bekannt  ist, erscheint das  SETUP nicht. Es wird sofort
   die Emulation gestartet.
   Damit der KC85EMU in  der DOSBox ordentlich luft, mssen Sie eventuell
   die CPU-Einstellungen in der DOSBOX.CONF ndern:

     [cpu]
     core=dynamic
     cycles=max

   Als Alternative liegt dem KC85EMU eine fertige Konfigurationsdatei bei.
   Diese ist so  eingerichtet, da das  Verzeichnis KC85EMU als Laufwerk C
   gemountet  und darin die KC85EMU.EXE gestartet  wird. Kopieren  Sie die
   KC85EMU.CONF in  das bergeordnete  Verzeichnis. Danach  knnen Sie die
   DOSBox in dieser Form aufrufen:

     %ProgramFiles%\DOSBox-0.74\DOSBox.exe -noconsole -conf kc85emu.conf

   - Der Emulator in KC85@DFend :

   Auf Initiative  von Thomas entstand KC85@DFend. Hierbei handelt es sich
   um eine Sammlung von KC-Programmen zusammen mit der DOSBox, dem KC85EMU
   und  als Menoberflche  DFend-Reloaded  von  Alexander Herzog. Hierbei
   handelt  es sich  um eine  komplett fertig  konfigurierte Software. Sie
   mssen nur das Archiv entpacken, die DFend.exe aufrufen und knnen dann
   das gewnschte KC-Programm auswhlen.

   - Installation in der VirtualBox :

   Entpacken  Sie  das  KC85EMU-Archiv  und  kopieren  die Dateien  in ein
   Verzeichnis  der virtuellen  Maschine. Starten  Sie dann  innerhalb der
   VirtualBox die  KC85EMU.EXE . Da  die emulierte  Hardware weitestgehend
   bekannt  ist, erscheint  wie  bei der  DOSBox das SETUP  nicht. Es wird
   sofort das Emulator-Fenster geffnet.
   Fr den Sound ist es notwendig, da Sie in der  virtuellen Maschine die
   Soundblaster16-Emulation  aktivieren. Eine Mglichkeit  das Joystick zu
   verwenden habe ich bisher nicht gefunden.

   2.2. Das Emulator-Fenster

   Das CAOS  im Emulator  lt  sich  genau wie  bei der  Originalhardware
   bedienen. Lediglich  bei Verwendung  von Dateien  ffnet sich zum Laden
   und Speichern  ein zustzliches Fenster. Dort sind die zu ladende Datei
   auszuwhlen  bzw. ein  DOS-Dateiname  fr das  zu speichernde  Programm
   anzugeben. Wollen  Sie jedoch  direkt  mit Kassette  arbeiten, gibt  es
   (fast) keinen Unterschied mehr.
   Fr die Unterschiede  von KC- und PC-Tastatur  gilt allgemein  folgende
   Regel:

   [INS]=Einfg / [DEL]=Entf / [HOME]=Pos1 / [CLR]=Backspace

   Fr  die Tasten [BRK] und [STOP] gibt es  nichts vergleichbares auf der
   PC-Tastatur. Hierfr  und  fr  die  Tasten  [POWER]  und  [RESET] sind
   folgende Kombinationen mglich:

   [BRK]  =ESC oder Strg+B / [STOP] =Strg+S / [Shift]+[STOP]=Shift+ESC
   [RESET]=Strg+Alt+R      / [POWER]=Strg+Alt+P

   Mit Alt+X gelangen  Sie ins  Optionsmen. Wenn Sie hier ein 2.Mal Alt+X
   drcken wird der Emulator beendet.
   Wird der Emulator erneut aufgerufen, erscheint sofort das KC-CAOS.


   3. Die emulierte Hardware

   An  oberster  Stelle  im  Optionsmen  kann  der zu emulierende  KC-Typ
   ausgewhlt werden. Folgende Modulbestckung wird dabei emuliert:

     Rechner:    | HC900 (KC85/2)   | KC85/3           | KC85/4, KC85/5
     ------------|------------------|------------------|----------------
     Schacht  8: | Basic (M006)     | 64k-RAM (M011)   | 16k-RAM (M022)
     Schacht  C: | DIO (M001)       | DIO (M001)       | DIO (M001)
     Schacht 10: | 64k-RAM (M011)   | ---              | ---
     ------------|------------------------------------------------------
     zustzlich: | PIO an Adresse F0h oder JOY/CEN (M021)

   Im Gegensatz zum  Original-KC wird der RAM-Modul  beim Start nicht aus,
   sondern eingeschaltet  und in den  Speicher ab C000h geswitcht. Dadurch
   ist  auch hier sofort RAM verfgbar. Beim Umschalten vom KC85/4 auf den
   KC85/3  oder  HC900  werden  die  RAM-Blcke  4  und  8  dem  RAM-Modul
   zugeordnet. Ein geladenes Programm kann somit weiter genutzt werden.
   Die Druckeransteuerung ist mglich ber :
   - den  DIO-Modul. Es  wird  das  Centronics-Interface  aus  der  Modul-
     beschreibung (S.14) emuliert.
   - der PIO  an Adresse F0h. Diese  Schnittstelle wurde im Buch "Tips und
     Tricks   fr  kleine   Computer"  von  Klaus   und  Stefan  Schlenzig
     beschrieben und dient als Druckerinterface fr Wordpro.
   - den Modul M021
   Im   Optionsmen  kann  man   whlen,  ob  die "Wordpro-PIO"  oder  der
   Modul M021 emuliert werden soll.
   Ein  Joystick/Gamepad  ist normalerweise  mit Tasten  des  KC-Keyboards
   verbunden. Bei eingeschaltetem M021 kann man es auch diesem zuordnen.


   4. Laden und Starten von Programmen

   4.1 MC's und automatisch startende BASIC- Programme

   Kurzform:
    1. "LOAD" auswhlen oder eingeben
    2. Programm aussuchen, bzw. Band starten
    3. fertig (Viel Spa mit dem gewhlten Programm!)

   Ausfhrlich:

   Auch  wenn  die  meisten  der Punkte, die das CAOS-Men  nach dem Start
   anzeigt,  fr  Neulinge unverstndlich sind, so sticht  doch ein Befehl
   heraus - mit "LOAD" werden  Programme  geladen. Nach dem  Aufrufen  des
   Befehls  mit den Cursortasten  und "ENTER" erwartet die KC-Software das
   Starten  des  Recorders. Soll das  Programm aus einer DOS-Datei geladen
   werden erscheint ein Bildschirm mit dem Inhalt des zuletzt ausgewhlten
   Verzeichnisses. Hier knnen mit  Hilfe der Cursortasten und "ENTER" die
   Laufwerke  und Verzeichnisse gewechselt  und durchsucht werden, bis das
   gewnschte  Programm  gefunden ist. Nach  Auswahl  mit "ENTER" wird das
   Programm geladen.

   Zusatzinfo:
   - "LOAD" funktioniert auch, wenn es hinter einem der Prozentzeichen per
     Hand eingetippt wird. Die Menbefehle drfen dabei auch berschrieben
     werden.
   - Beim KC85/4 reicht die Eingabe von "L" als Abkrzung

   Sollte jetzt nichts passieren oder  eine Fehlermeldung erscheinen, dann
   handelt  es sich  sehr  wahrscheinlich um  ein  BASIC-  oder  BASICODE-
   Programm. Dazu aber an entsprechender Stelle mehr.
   Ob nach dem Laden des  Programmes etwas passiert,  also ob das Programm
   sofort gestartet wird, hngt davon ab, ob es mit dieser Mglichkeit bei
   seiner Erstellung abgespeichert wurde.

   Automatisch gestartet werden:
   - Programme  in Maschinencode,  deren  Startadresse  mit  dem  Programm
     abgespeichert wurde
   - BASIC-Programme, die mit  einer Selbststart-Funktion  versehen wurden
   - BASICODE-Programme,  die  zusammen   mit   dem   BASCODER  und  einer
     Selbststart-Funktion fr BASIC- Programme abgespeichert wurden.

   Wenn ein  Programm automatisch  startet, ist es  fr einen Neuling kaum
   wichtig (und  sicher  nicht  notwendig), welche  der drei  aufgefhrten
   Mglichkeiten  zutrifft.  Tut sich  trotz  erfolgreichem  Ladevorganges
   nichts, so  handelt  es  sich  mit  groer  Wahrscheinlichkeit  um  ein
   Programm in Maschinencode, das nicht Selbststartend ist. In diesem Fall
   ist "MENU" hinter  einem "%" einzugeben. Danach baut sich das CAOS-Men
   neu auf, jetzt mit (mindestens) einem  neuen Eintrag. Das Programm kann
   nun angewhlt und gestartet werden.

   Zusatzinfo:
   - In seltenen Fllen kann es sein, da  nur ein sehr kurzer Ladevorgang
     erfolgt, danach ein Programmlogo  erscheint, und anschlieend  wieder
     das Programm- Auswahlfenster  des Emulators geffnet  wird. Auf einer
     KC-Programmkassette wrde jetzt ein weiteres File folgen. Auf dem  PC
     mte  die (hoffentlich richtige) Datei  jetzt ausgewhlt werden. Der
     Ladevorgang wird danach fortgesetzt.
   - Beim KC85/4 kann "MENU" mit "M" abgekrzt werden

   4.2 BASIC- Programme

   Kurzform:
    1. BASIC whlen
    2. bei "MEMORY END ? :" einmal Eingabetaste drcken
    3. mit "CLOAD"NAME"" Programm laden
    4. mit "RUN" das Programm starten

   Ausfhrlich:

   Im Bildschirm  fr die  Auswahl  des  zu ladenden  Programmes, der  zum
   Beispiel nach  der Eingabe  von "LOAD"  (siehe oben)  erscheint, stehen
   neben den  Programmen Zusatzangaben.  Die rechte  Angabe besagt, welche
   KC-Programmart vorliegt.  Steht dort  Basic, so mu, bevor das Programm
   geladen werden  kann, zunchst  der BASIC-Interpreter gestartet werden.
   Dies kann  durch Auswahl  von "BASIC" im  Startbildschirm des KC's oder
   durch Eingabe  von "BASIC"  hinter  einem  "%"  erfolgen.  Die  Abfrage
   "MEMORY END ?:" ist mit der Eingabetaste zu besttigen. Jetzt erscheint
   die Eingabeaufforderung  des BASIC-Interpreters. Um nun ein Programm zu
   laden, ist  "CLOAD"Name"" (ohne die  ueren  Anfhrungszeichen) einzu-
   geben. Nachdem das Programm  geladen wurde, kann es mit "RUN" gestartet
   werden.

   Zusatzinfo:
   - Beim KC85/4 kann "BASIC" auch mit "B" abgekrzt werden.
   - Eine  Besonderheit  des  Emulators  stellt die  Erleichterung fr das
     Laden  von  BASIC-Dateien  dar. Es gengt  hinter "CLOAD" die Eingabe
     eines   beliebigen  Zeichens   zwischen  den  Anfhrungszeichen.  Das
     gewnschte  Programm  wird geladen, egal wie  der Name auch sein mag.
     Dieses gilt nicht beim Laden von Kassette.

   4.3 BASIC-Programme im HC900 (KC85/2)

   Kurzform:
    1. mit "JUMP 8" BASIC- Modul aktivieren             _
    2. BASIC whlen                                      |
    3. bei "MEMORY END ? :" einmal Eingabetaste drcken  |_ genau wie beim
    4. mit "CLOAD"NAME"" Programm laden                  |  KC85/3 und /4
    5. mit "RUN" das Programm starten                   _|

   Ausfhrlich:

   Der HC900 (KC85/2) enthlt selbst keinen Basicinterpreter. Man hat hier
   zwei Mglichkeiten:
   1. Man ldt den  Basicinterpreter  mit LOAD  von Kassette  nach. Dieser
      belegt  aber selbst den RAM bis Adresse 2A00h. Basicprogramme werden
      dadurch weiter  oben in  den RAM geladen. Programme  mit eingebauten
      MC-Routinen laufen deshalb mit der Kassettenversion nicht.
   2. Man  verwendet  den  Basicinterpreter  aus  dem  BASIC-Modul. Dieses
      enthlt  nicht nur den  BASIC-Interpreter, sondern  auch ein eigenes
      erweitertes Betriebssystem. Aufgerufen wird es mit "JUMP 8".
      Es meldet  sich jetzt das  HC901-CAOS. Man hat damit praktisch einen
      KC85/3 vor sich, und kann das Basic auch wie beim KC85/3 nutzen.

   4.4 BASICODE- Programme

   Auf der Homepage "BACK TO die Urzeit" sind  BASICODE-Programme zusammen
   mit dem bentigten BASCODER als  automatisch  startende BASIC-Programme
   fr den KC85/4 zu finden. Es  ist genauso mglich Basicode-Programme zu
   laden, die  als  ASCII-Text  (www.basicode.de)  oder im  KCREAD- Format
   vorliegen. Eine weitere Variante sind als BASIC-Programm abgespeicherte
   Files.

   Kurzform (ASCII und KCREAD- Format):
   1. BASCODER laden und starten
   2. *L eingeben
   3. Datei auswhlen bzw. Band starten
   4. ... fertig!  Den Rest macht  der BASCODER alleine. Dies schliet das
      Laden, bersetzen und Starten des Programmes ein.

   Kurzform (BASIC- Format):
   1. BASCODER laden und starten
   2. CLOAD"Name" eingeben
   3. mit "RUN" das Programm starten

   Ausfhrlich:

   Um  BASICODE-Programme,  die  im Format von  KCREAD oder als ASCII-Text
   gespeichert  wurden  nutzen zu knnen, ist wie beim  Original zuvor der
   BASCODER  zu  laden.  Nach dem  Start geben Sie "*L" ein, dann wird das
   Programm  geladen und anschlieend  vom BASCODER automatisch ins BASIC-
   Format  bersetzt und gestartet. Alternativ  knnen diese Dateien durch
   das  Tool  KCCONV  in das BASIC-Format  umgewandelt werden. Denkbar ist
   auch,  da Programme am Original-KC schon in  diesem Format gespeichert
   wurden.  Hier  ist  ebenfalls  fr die  Nutzung der BASCODER notwendig.
   Nachdem  Sie  den BASCODER gestartet haben, laden  Sie ein Programm wie
   ein normales BASIC-Programm mit "CLOAD"Name"" und starten es mit "RUN".
   Es entfallen nur das bersetzen durch den BASCODER und der automatische
   Programmstart.
   Im HC900  knnen  BASICODE-Programme  nur  gestartet  werden, wenn  man
   vorher  das BASIC-Modul  aufruft. Mit der Kassetten-Version  des Basic-
   interpreters sind BASICODE-Programme nicht ausfhrbar.

   4.5 Laden und Starten von Programmen (besondere Emulatorfunktion)

   Wem alles, was von Punkt 4.1 bis 4.4 beschrieben  wurde, zu umstndlich
   ist, der sollte die Tastenkombination "ALT+T" oder "ALT+N" ausprobieren.
   Fr alles andere  sorgt der Emulator ! Oder geben Sie gleich beim Start
   des Emulators den Namen des Programms als Parameter an.

   Zusatzinfo:
   - "ALT + T" fhrt aus: Hardware"Reset" -> RAM lschen -> Programm laden
      ->Programm starten oder Auflisten im CAOS-Men
   - "ALT + N" fhrt aus: Warmstart -> Programm laden  -> Programm starten
     oder Auflisten im CAOS-Men
   - auch mglich "ALT+L": Programm laden  (kein  Programmstart, wenn File
     nicht als selbststartend abgespeichert wurde)
   - Der KC85EMU bringt zwei integrierte BASCODER mit, die fr den automa-
     tischen  Programmstart  genutzt  werden. Zwischen  der  Farb- und der
     Schwarz/Wei-Version kann im Optionsmen des Emulators gewhlt werden.

   4.6 Allgemeines zum Laden von Festplatte oder ber die Soundkarte

   Beim   Laden   einer  PC-Datei   entscheidet  die  Geschwindigkeit  des
   verwendeten  Rechners  ber  die  Dauer des  Vorganges. Dieser wird vom
   Emulator  nicht  gebremst. Wer ber  die Soundkarte  Programme einlesen
   mchte, hat eventuell noch die Digitalisierungseinstellungen anzupassen.
   Dies ist notwendig, sobald mit den Voreinstellungen beim  Laden  Blcke
   nicht  erkannt  oder  mit  "*"  bzw. "?"  markiert  werden. Es  ist  im
   Optionsmen   mglich   Tondmpfung,   Hochpa,  Tiefpa,  Trigger  und
   Empfindlichkeit  zu verndern. Weitere Infos  zu den Einstellungen sind
   im Kapitel "Das Optionsmen" zu finden.


   5. Programme speichern

   Mit dem  KC85EMU ist  es mglich, Programme  in einem  whlbaren Datei-
   format auf  dem PC zu  speichern oder ber  die Soundkarte  auszugeben.
   Entscheidend  dafr, wie  gespeichert  wird, ist  die  Einstellung  fr
   Load/Save im Optionsmen des Emulators. Die Vorgehensweise ist zunchst
   fr beide Flle gleich und entspricht dem Original-KC.

    MC-Programme (im CAOS- Men): SAVE aaaa eeee (ssss)
     - aaaa = Anfangsadresse
     - eeee = Endadresse
     - ssss = Startadresse des Programmes (optional)
    BASIC-Programme (im BASIC- Interpreter): CSAVE"Name"
    BASICODE-Programme (im BASCODER):
     - als BASIC-File: CSAVE"Name"
     - als BASICODE-File: *C = bersetzen des Programmes ins ASCII-Format,
             anschlieend *W = Speichern des Programmes

   Da  der  Emulator die von den Programmen  benutzten Speicheradressen im
   Ladeauswahlbildschirm  hinter  deren  Namen  anzeigt, knnen  diese zum
   Abspeichern  von  MC's  wieder  genutzt werden. Beim  Ausgeben ber die
   Soundkarte sind jetzt die KC- bzw. BASICODE typischen Speichergerusche
   daraus zu hren (soweit Lautsprecher daran angeschlossen sind). Fr ein
   optimales  Speicherergebnis  auf Kassette oder  eine  fehlerfreie ber-
   tragung  zu einem KC85  (bzw. anderen  PC mit Emulator ?) ist der Laut-
   strkepegel im Optionsmen des Emulators regelbar. Wenn die Ausgabe als
   PC-Datei gewhlt wurde, erscheint zum Speichern ein Emulatorbildschirm,
   in dem  der Dateiname und  das Format gewhlt  werden knnen. Auer dem
   Format vom KC85EMU  sind hier auch  die Formate der  anderen Emulatoren
   whlbar. Sollte ein  Name schon vorhanden  sein, wird diese Datei nicht
   einfach berschrieben,sondern eine Warnung ausgegeben. Wenn Sie dennoch
   speichern, bleibt die alte Datei als Sicherheitskopie erhalten (*.??~).


   6. Drucken

   6.1 Allgemein

   Das KC-Grundgert verfgt  selber ber keine Mglichkeit einen  Drucker
   anzusteuern. Je nach verwendetem Drucker mu eine zustzliche V24- oder
   Centronics-Schnittstelle angeschlossen und der passende Treiber geladen
   werden. Der KC ermglicht dann vor allem das Drucken auf elektronischen
   Schreibmaschinen  und 8-Nadel-Druckern. Treiber  fr Tintenstrahl  oder
   Laserdrucker findet man nur selten.
   Um das Problem im  Emulator  zu umgehen  und trotzdem  den Ausdruck auf
   modernen  Druckern  zu ermglichen, erkennt er die  wichtigsten Befehle
   des Nadeldruckers  K6313. Diese  werden dann  in Befehle fr  24-Nadel-
   oder HP-PCL-kompatible Drucker (Laser/Tintenstrahl) umgesetzt.
   Um den Ausdruck auf anderen  Druckern zu ermglichen, kann auch in eine
   RTF-Datei gedruckt werden. Damit besteht  die Mglichkeit die Texte mit
   Ihrer PC-Textverarbeitung weiter zu bearbeiten und zu drucken.

   Zusatzinfo:
   - Vor allem beim Ausdruck auf  Laserdruckern sollte der emulatorinterne
     Druckpuffer aktiviert werden. Alle Druckausgaben werden dann in einer
     temporren Datei gespeichert und erst zum Drucker geschickt, wenn die
     KC-Software  einen Seitenvorschub  sendet. So  wird zum  Beispiel bei
     aktiver Protokollfunktion ein vorzeitiger Papierauswurf umgangen.
     Auerdem  kann der  Ausdruck  jederzeit  aus dem  Optionsmen  mit F5
     gestartet werden.

   6.2 Die emulierten Schnittstellen

   Zum Drucken werden 3 verschiedene  Hardwareschnittstellen emuliert:
   - ein DIO-Modul M001, er befindet sich im gedachten Modulschacht C.
   - eine PIO  an Adresse  0F0h, beschrieben  im Buch "Tips und Tricks fr
     kleine Computer" von Klaus  und Stefan  Schlenzig.
   - ein Joystick/Centronics-Modul M021
   Im Optionsmen kann  eingestellt werden, ob der Modul M021 oder die PIO
   an 0F0h emuliert werden soll.

   Als  4.Mglichkeit bietet der Emulator  einen eigenen internen Drucker-
   treiber. Wurde  er im  Optionsmen  aktiviert, wird er bei  jedem Reset
   automatisch  installiert.  Damit  entfllt  ein aufwndiges  Suchen und
   Laden  des richtigen  Treibers.  Mit ihm  kann  ber  beide  Userkanle
   gedruckt werden. Um die  Ausgaben in den Emulator umzuleiten belegt  er
   6 Byte ab Adresse B7FAh. Diese enthalten 2 spezielle Emulator-Opcodes.

   6.3 Export der Druckausgaben

   Wie  schon oben  erwhnt, knnen  die Druckausgaben  in eine  RTF- oder
   Textdatei  exportiert  werden. Zu  beachten ist, da  sich der Emulator
   dabei genauso  verhlt wie  bei einem  echten Ausdruck. Vor allem unter
   Basic und  bei eingeschalteter  Bremse kann  das seine Zeit dauern. Die
   KC-Software verhlt sich dabei scheinbar wie aufgehngt. Um den Verlauf
   des Exports zu verfolgen  wird  im Optionsmen die Anzahl der gedrucken
   Zeichen angezeigt.
   In der RTF-Datei werden die TrueType-Schriftarten "Times New Roman" und
   "Courier New"  verwendet,  und  fr  ASCII-Sonderzeichen  die im  ANSI-
   Zeichensatz  nicht  enthalten  sind "MS Line Draw". Diese  gehrt  seit
   Word 97  zum  Standard  von Windows. Im Internet  findet man  aber auch
   schnell eine Adresse zum Download ("linedraw.zip").
   Die  besten  Exportergebnisse  erzielt  man mit  der  Option "RTF-Datei
   (Word97+)". Hier  werden die  Breit- und  Schmalschrift  originalgetreu
   gedehnt  bzw. gequetscht. Zur  Anzeige ist  aber eine  Textverarbeitung
   ntig die das freie Skalieren von Schriften beherrscht.

   Tip zum Export von Mintex-Dateien:
   - Wenn Sie bei der Gre der Druckseite mglichst groe Zahlen angeben,
     z.B. 10000,10000, bleiben  die Abstze  erhalten und  es werden keine
     manuellen Seitenwechsel eingefgt.

   6.4 Drucken unter Wordpro

   Da der  KC85EMU fr die  Druckerausgabe  keine  serielle (V24) Schnitt-
   stelle  untersttzt, mu  eine  WordPro-Version  mit  Centronics-Unter-
   sttzung  verwendet  werden. Die  WP86-Versionen im  Office-Archiv  von
   www.kc85emu.de waren ursprnglich nicht dafr ausgelegt. Die gepatchten
   Files befinden sich in extra Unterverzeichnissen.

   Fr alle, die mit WordPro noch  nicht gedruckt haben, dieses aber gerne
   tun wrden, hier eine Kurzanleitung:
   - Fr den  Ausdruck  werden in  jedem Fall die  Nummern der  ersten und
     letzten Zeile  des Bereiches  bentigt, der  ausgedruckt werden soll.
     Auch im Falle eines  ganzen Dokumentes  mu die  letzte Zeile bekannt
     sein. Die  Zeilennummern werden in  der Statuszeile angezeigt. Sollte
     diese  nicht schon  von vornherein  aktiviert sein, so kann  dies mit
     "Shift"+"F1"  erfolgen. Immer  wenn sich der  Cursor im  Bereich  der
     Statuszeile  befindet  wird  diese  aber  ausgeblendet. Das  sind die
     ersten  2  Textzeilen.  Mit  "Alt"+"Ende"  kann  zum   Dokumentenende
     gesprungen werden und mit "Alt"+"Pos1" (Pos1 = Home) zum Textanfang.
   - Mit  "F1" gelangt  man  in  das  "WordPro-In-Out-Men". Hier ist  das
     Druckersymbol  auszuwhlen. Sind  dort mehr als ein Symbol vorhanden,
     ist die  Centronics-Schnittstelle   normalerweise  besonders  gekenn-
     zeichnet, z.B. durch ein "C" im Icon.
   - Bei den Abfragen "FROM" und "TO"  sind jetzt  die ermittelten Nummern
     fr die erste und letzte Zeile des  Druckbereiches  anzugeben. Hinter
     "LINE" mu nichts eingetragen werden, es sei denn es soll der Abstand
     zwischen den Zeilen verndert werden.
   Anschlieend wird auf  dem Drucker ausgedruckt oder vom KC85EMU in eine
   Datei  geschrieben. Fr  letzteren  Fall fragt  der Emulator  noch nach
   einem Dateinamen.

   Unter  WordPro6  ist  die  Vorgehensweise  nicht  so  kompliziert.  Man
   wechselt  auch  hier mit "F1" ins "In-Out-Men" und  whlt das Drucker-
   symbol  aus. Anschlieend  besttigt man  alle Fragen einfach mit ENTER
   und es wird das ganze Dokument gedruckt.
   Man mu nur 2 Dinge beachten :
   1. Beim Start von WordPro6 mu  ein Druckertreiber definiert werden. Im
      KC85EMU  kann  man  entweder  M001 oder M021 angeben, oder man whlt
      "kein Drucker". Es wird dann mit dem Emulatorinternen Druckertreiber
      gedruckt.
   2. WordPro6  ist die  einzige mir  bekannte Textverarbeitung fr den KC
      die den kompletten ASCII-Code  von 20h bis FFh kennt und auch direkt
      mit dem  IBM-Zeichensatz  druckt. Damit  sich der  Emulator da nicht
      einmischt  mu im  Optionsmen  die  Option  "Emul.Zeichensatz"  auf
      US-ASCII gestellt werden.


   7. Screenshots

   Von  einem  laufendem  KC-Programm  oder Spiel  sind Schnappschsse des
   gerade  angezeigten  Bildes  im BMP-Format  oder  als  selbststartendes
   KC85/4-File erstellbar. ber die  Tastenkombination ALT+"S" gelangt man
   direkt  zu einem  Emulatorbildschirm  in dem  nur noch  der  gewnschte
   Dateiname eingetragen werden mu. Die Dateien werden in das Verzeichnis
   abgelegt aus dem Sie den Emulator aufgerufen haben.
   Ebenfalls  mglich  ist  der  Aufruf  aus dem  Optionsmen heraus. Hier
   knnen zum Speichern die Tasten "F8" oder wieder ALT+"S" benutzt werden.


   8. Tastatursteuerung (bersicht)

   8.1 Emulator-Hotkeys

   Alt-X oder Alt-F4 : Rckkehr ins Optionsmen
   Alt-L             : LOAD direkt in den KC-RAM
   Alt-T             : PowerON+LOAD
   Alt-N             : Reset+LOAD
   Alt-S             : Bildschirmfoto -> BMP-Datei

   8.2 KC-Tasten

   Allgemein gilt: Einfg=INS, Entf=DEL, Pos1=HOME und Backspace=CLR
   sowie : ESC oder Strg+B=BRK, Strg+S=STOP und Shift+ESC=Shift+STOP

   Genauer Funktionsberblick :

   Strg+Alt+R                   : Reset
   Strg+Alt+P                   : Power ON
   ESC, Scroll-Lock oder Strg+B : Break
   ` oder Strg+S                : Stop
   Shift+ESC oder Shift+Strg+S  : ESC-Zeichen
   Shift+Backspace oder Alt+D   : Aufruf Sonderprogramm (z.B.Hardcopy)
   Shift+Einfg                  : Click
   Shift+Entf                   : Zeile lschen
   Pos1                         : HOME
   Shift+Pos1                   : CLS
   F1 bis F12                   : entsprechend dem Namen
   Shift+C.hoch, Bild hoch      : Page-Modus,   in Wordpro: Bild hoch
   Shift+C.runter, Bild runter  : Scroll-Modus, in Wordpro: Bild runter
   Shift+C.links                : Zeilenanfang, in Wordpro: Wort links
   Shift+C.rechts               : Zeilenende,   in Wordpro: Wort rechts
   Shift+F1 bis F6              : F7 bis F12
   Shift+F7 bis F12             : F1 bis F6
                               : 
   ShiftLock + @                : (C)
   ShiftLock + _                : Ascii-Zeichen 127
   Shift+Leertaste              : 

   An  das  HC900-CAOS,  das  HC901-CAOS  und das  HC-CAOS3.1  werden  die
   Scancodes  so  gesendet, da  die  Tastatur  wie  beim  KC85/4  bzw. PC
   reagiert, auch bei Shift-Look.
   Ausnahme :  Die Tastaturtreiber  dieser 3 Betriebssysteme  untersttzen
   die  Zeichen   nicht.  Im Kompatibilittsmodus  (siehe Optionsmen)
   knnen sie deshalb nicht eingegeben werden.
   Im   KC-CAOS 4.5   lassen   sich  im   Kompatibittsmodus  bei  aktiven
   IBM-Zeichensatz  die Zeichen   nicht eingeben, da  deren ASCII-Codes
   die Zeichen {|} belegen.

   8.3 ESCape-Steuercodes

   Vereinfachter Aufruf der Steuerfunktionen der 3.Tastaturebene des
   KC-CAOS 4.2 und 4.5 :
   Alt-0             : Tabulator
   Alt-1             : Bild 0 Anzeigen und Beschreiben
   Alt-2             : Bild 1 Anzeigen und Beschreiben
   Alt-3             : Anzeigen Bild 0, Beschreiben Bild 1
   Alt-4             : Anzeigen Bild 1, Beschreiben Bild 0
   Alt-5             : Aufruf "MODUL"
   Alt-6             : Aufruf "SYSTEM"
   Alt-7             : Invers On/Off
   Alt-8             : Vertauschen Vorder- und Hintergrundfarbe
   Alt-9             : Zu-/Wegschalten Farbebene
   Alt-A             : hohe Farbauflsung On/Off
   Alt-B             : HRG-Modus On/Off (nur CAOS4.5)
   Alt-C             : IBM-Zeichensatz On/Off (nur CAOS4.5)

   8.4 Tasten in Wordpro

   Wordpro programmiert den KC-Tastaturtreiber so um, da die Tastatur wie
   eine Schreibmaschinentastatur  funktioniert. Das  hat den Nachteil, da
   es im Emulator  praktisch nicht  mehr bedienbar  ist. Um Wordpro an die
   Mglichkeiten  einer  PC-Tastatur  anzupassen  mu im  Optionsmen  der
   Tastaturmodus auf "Direkt-MC" gestellt  werden.  Zustzlich lassen sich
   dann  die Funktionen  aus dem  2nd-Keyboard-Mode  direkt mit  Alt+Taste
   (bzw. Alt+Shift+Taste)  aufrufen. Der  1st-Keyboard-Mode  bleibt  dabei
   eingeschalten.  Grundstzlich  gilt zwar auch hier Einfg=INS, Entf=DEL,
   Pos1=HOME  und  Backspace=CLR, bei  den  anderen  Tasten  gibt es  aber
   Ausnahmen :

   Bedeutung                KC-Tastatur       PC-Tastatur
   -----------------------------------------------------------------------
   Word Wrapping            Shift+BRK         Shift+ESC
   Cursor zum rechten Rand  STOP              Ende       (statt Strg+S)
   3.Tastenebene            Shift+STOP        Shift+Ende (statt Shift+ESC)
   Cursor ans Textende      Shift+STOP+STOP   Alt+Ende
                                              (statt Shift+ESC+Strg+S)

   WordPro6  ist da  schon  einfacher  zu bedienen. Wurde  die Einstellung
   "externe Tastatur"  gewhlt, werden  die Zeichen  weitgehend  1:1 ber-
   nommen. Fr  volle Untersttzung der PC-Tastatur mu aber auch hier der
   Emulator-Tastaturmodus auf "Direkt-MC" gestellt werden.
   Die Sonderfunktionen lassen sich jetzt ebenfalls mit Alt+Taste aufrufen.
   Da   einige   Kombinationen   bereits   Emulator-Hotkeys  belegen,  ist
   alternativ Strg+Taste mglich. Es  bleiben dann noch folgende Besonder-
   heiten brig:

   Bedeutung                   KC-Tastatur  PC-Tastatur
   -----------------------------------------------------------------------
   Wechsel Tastaturzeichensatz Shift+BRK    ESC      (statt Shift+ESC)
   zum Anfangs-Men            BRK          Shift+ESC oder F12 (statt ESC)
   Blockanfangsmarke           STOP+<       Alt+F5
   Blockendemarke              STOP+>       Alt+F6
   einfache Linie zeichnen     STOP+S       Alt+F7   (statt Alt+S)
   Cursor zum rechten Rand     STOP+I       Ende     (alternativ zu Alt+I)


   9. Joystick & Gamepad

   Im Optionsmen  kann man auswhlen, ob  das Joystick mit  dem M021 oder
   mit Tasten auf der Tastatur verbunden werden soll.

   Ist es mit dem M021 verbunden gilt :
   Feuertaste A                  = FIRE
   Feuertaste B                  = FIRE2

   Ist das  Joystick mit dem KC-Keyboard verbunden, gilt  folgende Tasten-
   belegung. Sie lt sich mit dem Startparameter /J ndern
   (siehe 13.Kommandozeile):

   Richtungstasten/Steuerknppel = Cursortasten
   Feuertaste A                  = ENTER
   Feuertaste B                  = Leertaste
   Tasten C,D,  L1,L2,R1,R2      = F1 bis F6 (bei einem Gamepad mit bis zu
                                   8 Tasten)


   10. Das Optionsmen des Emulators (bersicht)

   Die Einstellungen  ndern Sie  mit der  Leertaste, <+> oder <->. Punkte
   die zur Zeit nicht verfgbar sind werden dunkler angezeigt.

   Die Menpunkte :

   Computer:
     Der zu emulierende Computertyp.

   Resetsignal:
     OFF      = bei Rckkehr das laufende KC-Programm fortsetzen
     ON       = bei Rckkehr einen Warmstart durchfhren
     Power On = bei Rckkehr einen Kaltstart durchfhren

   CPU-Takt:
    Einstellbar in mehreren Stufen zwischen 3% und 800%, oder "Bremse aus".
    Dabei  wird nur  das Tempo  der CPU U880  gendert. Solange die Bremse
    eingeschalten ist, wird die Peripherie auf 100% gebremst.

   M021/PIO-F0h:
    Auswahl zwischen "Wordpro-PIO" an F0h
    und Joystick/Centronics-Modul M021

   Joystickanschlu:
    - OFF:      Joystick ist ohne Funktion
    - AUTO:     wurde unter "M021/PIO-F0h" der JOY/CEN-Modul ausgewhlt
                ist das Joystick mit diesem verbunden, ansonsten mit dem
                Keyboard
    - Keyboard: mit KC-Keyboard verbunden
    - M021:     mit JOY/CEN-Modul verbunden

   Tastaturmodus:
    - Direkt-MC:  Der ASCII-Code  der Taste  wird  direkt  in  den  KC-RAM
      geschrieben.  Die  Tastatur reagiert  dadurch  schneller.  Ist  ganz
      interessant bei Geschicklichkeitsspielen wie Pursuit.
      In Wordpro ist diese Einstellung notwendig !
    - Direkt-Basic: Wie  bei Direkt-MC  wird der  ASCII-Code direkt in den
      KC-RAM  geschrieben.  Er  bleibt  aber  gespeichert  bis  die  Taste
      losgelassen wird. Dadurch  lassen sich vor  allem Basicprogramme die
      den INKEY$-Befehl nutzen besser bedienen.
    - kompatibel:  Es  wird  eine  echte  KC-Tastatur  emuliert,  der  KC-
      Tastaturtreiber wird  voll  genutzt.
    Einige Programme ersetzen den Tastaturtreiber  durch ihren eigenen. In
    den  meisten  Fllen  erkennt  das  der  Emulator  und nutzt  dann die
    Einstellung "kompatibel" automatisch.

   Fileanpassung:
    Bevor ein  MC-, Basic-  oder  Basicodeprogramm  durch die  KC-Software
    geladen  wird,  kann  es  durch   den  Emulator  gem  den  folgenden
    Einstellungen verndert  werden (betrifft  nicht das direkte Schreiben
    in den KC-RAM und beim Laden von Kassette) :
    - LOAD: Alle Basic- und  Basicodeprogramme lassen sich mit LOAD lesen,
      sie werden in selbststartende Programme umgewandelt.
    - CLOAD: Alle Basic- und Basicodeprogramme, selbststartend oder nicht,
      lassen sich mit CLOAD lesen.
    - Basicode bzw. LOAD:  Alle  Basicodeprogramme,  egal in  welcher Form
      gespeichert, lassen  sich mit  dem Bascoder als Basicodeaufzeichnung
      einlesen   (*L).    Normale   Basicprogramme    werden   jedoch   in
      selbststartende Programme umgewandelt.
    - Basicode bzw. CLOAD:  Alle  Basicodeprogramme  lassen  sich  mit dem
      Bascoder lesen, alle brigen Basicprogramme mit CLOAD.
    - OFF: Der Emulator nimmt keine nderungen vor.

    Fr  die   Umwandlung   der   Dateien  bentigt  der  Emulator  einige
    zustzliche Dateien. Sie mssen im Format des KC-Emulators fr Windows
    von H.Haftmann vorliegen und mssen sich im selben Verzeichnis wie die
    KC85EMU.EXE befinden.
    BRUN.BIN  - Selbststartroutine fr die Basicprogramme
    BRUN2.BIN - Selbststartroutine mit integrierten Kassetten-Basic.
    BAC3.BIN  - KC85/3 - Bascoder (schwarz/wei)
    BAC3C.BIN - KC85/3 - Farbbascoder
    BAC4.BIN  - KC85/4 - Bascoder (schwarz/wei)
    BAC4C.BIN - KC85/4 - Farbbascoder

   Lautstrke:
    in 16 Stufen mit + und - regelbar.

   Tonausgabe:
    - OFF  = Ton aus
    - ON   = Ton an, wie er aus der Tapebuchse kommt also ohne Lautstrke-
             nderung, Monowiedergabe
    - ON,Stereo = dto. aber Stereowiedergabe
    - ON,TV-RGB-Ausgang = Der  Ton, wie  er aus  diesem Ausgang kommt, mit
                          Lautstrkenderung
    - ON,nur linker Kanal = Etwas  besserer   Klang  bei  Programmen,  bei
      denen beide  Tonkanle mit  den gleichen  Werten programmiert werden
      (z.B. Basicprogramm Katz&Maus)

    Ist  die  Bremse   eingeschaltet,  dann  ist  die  Tonhhe  und  Dauer
    unabhngig von der KC-Geschwindigkeit. Ist sie ausgeschaltet, wird die
    Peripherie  nicht  mehr  auf 100%  herabgeregelt. Die  erzeugten  Tne
    wrden   um  ein  Vielfaches  hher  klingen, so  da  der  Ton  immer
    ausgeschalten bleibt.

   Load/Save:
    - PC-Datei   = die Programme werden von Diskette/Festplatte gelesen
    - Soundkarte = die Programme werden ber die Soundkarte gelesen,
                   Tonausgabe und Bremse mssen eingeschalten sein

   Dateifenster:
    Wahlweise wird  das aktuelle  Verzeichnis  nach KC-Dateien durchsucht,
    diese werden mit ihren internen Daten aufgelistet, oder es werden alle
    Dateien des Verzeichnisses mit ihrer Gre angezeigt.

   TAPE-Archive:
    TAPE-Archive enthalten  mehrere zusammengehrende  KC-Dateien in einer
    DOS-Datei. Zum Beispiel ein kurzes Programm das den Bildschirm lscht,
    anzeigt  wie das  Programm heit  und dann das eigentliche KC-Programm
    ldt. Diese knnen  fr das Dateiformat von A.Fitzenreiter (*.TAP) und
    von KCREAD (*.KCM) erzeugt  werden. Sie knnen  auswhlen, ob  nur die
    erste enthaltene KC-Datei angezeigt werden soll, alle weiteren Dateien
    werden  automatisch  nachgeladen, oder  ob alle  enthalten  KC-Dateien
    einzeln angezeigt und ausgewhlt werden knnen.

   Bascoder:
    Es soll der Farb- oder S/W-Bascoder verwendet werden.

   Druckausgabe:
    - Ausgabe auf LPT1 bis 3
      zustzlich  kann  ein  Druckpuffer eingeschalten  werden. Alle Daten
      werden dann in  einer temporren Datei  zwischengespeichert und erst
      beim Senden des Zeichens 0Chex (Seitenvorschub) ausgedruckt.
    - Umleitung in eine Datei
    - Export in eine RTF- oder Textdatei.
    - Off: es wird nichts gedruckt.

   Druckertyp:
    Der Emulator  erkennt die  wichtigsten Befehle  des Druckers K6313 und
    setzt sie in Befehle des ausgewhlten Druckers um:
    - Laser/Tintenstrahl   = HP-PCL kompatibler Drucker
    - 8-24Nadeln/60-120dpi = EPSON kompatibler Drucker, die  Qualitt beim
                             Ausdruck von Grafiken kann in 4 Stufen
                             geregelt werden.
    - nur Text = die Zeichenformatierungen und  Grafiken  werden entfernt.
    - wie KC-Druckertreiber= es wird nichts gendert. Alle  Zeichen werden
                             ohne nderung weitergegeben.

   Emul.Zeichensatz:
    Aktiviert beim Druck die Codeumwandlung vom deutschen in den
    US-Zeichensatz.
    - deutsch: die Zeichen  werden umgewandelt
    - US-ASCII: keine Umwandlung

   linker Rand:
    damit der Ausdruck nicht an den linken Blattrand geklatscht wird.
    Kann auch durch Drucken der ESC-Sequenz "ESC l n" gendert werden.
    n = Anzahl der Zeichen.

   int.Druckertreiber:
    - ON = bei jedem Reset oder PowerOn wird der Emulatorinterne Drucker-
           treiber installiert. Es werden beide User-Ausgabekanle
           verwendet.
    - ON+Protokollfunktion = Alle Ausgaben auf den Bildschirm werden
           zustzlich ausgedruckt. Ein-/Ausschalten mit Alt+D oder
           Shift+Backspace
    - ON+Screencopy= mit Alt+D werden alle ASCII-Zeichen des Bildschirms
           ausgedruckt
    - ON+Hardcopy  = mit Alt+D wird der Bildschirm pixelweise ausgedruckt

   Die folgenden 5 Optionen steuern die Digitalisierung des Tones beim
   Lesen von Kassette:
    - Tondmpfung: ON = Dmpfung des Tones um 12 dB
    - Tiefpa:     ON = hhere Frequenzen werden entfernt
    - Hochpa:     Entfernung tieferer Frequenzen, die Grenzfrequenz ist
                   in 8 Stufen regelbar
    - Empfindlichkeit: die Toleranzgrenze, die berschritten werden mu,
                   damit der Trigger auf die nderung des Signal reagiert,
                   in 4 Stufen regelbar.
    - Trigger:     Nulldurchgang = die Polaritt wird ausgewertet
                   Flanke        = Ausgewertet wird der Abstand des
                                   Signals vom letzten Maximalwert.

   Bildschirm:
    Diese Funktion  ist fr  alle KC-User  gedacht,  die ihren KC an einen
    S/W-Fernseher  angeschlossen  hatten, oder  es noch  haben. Sie drfen
    den Emulator auch auf Schwarz/Wei umstellen.


   11. Setup

   Aufgerufen wird es aus dem Optionsmen mit F9 .

   Funktionsbersicht :

   Aufruf per KC.BAT
    Speichert im DOS-Pfad eine Datei KC.BAT . Durch  sie kann der Emulator
    spter aus jedem  Verzeichnis heraus  durch Eingabe von "KC" gestartet
    werden. Ein erneuter Aufruf entfernt die Datei wieder.

   Verkn.auf Desktop
    Legt unter Windows 9x eine Verknpfung auf den Desktop an bzw.
    entfernt sie wieder.

   - ins Startmen
    Installiert den Emulator unter Windows 9x ins Startmen bzw. entfernt
    ihn wieder.

   Joystick-Nr.:
    Angabe eines  vorhandenen Joysticks  oder Joypads. Dazu mu der Cursor
    auf  das  Feld bewegt  und dann  Feuertaste A  des Joysticks  gedrckt
    werden.

   VGA-Grafikmodus:
    Es  kann  zwischen   den  VGA-Auflsungen  320x256,  320x480  und  den
    VESA-Auflsungen 1024x768, 1280x1024 gewhlt werden.
    Die Auflsung 320x256 ist die  mit den geringsten Anforderungen an die
    Hardware. Das  Problem  dabei  ist, da  dieser  Mode bei  den meisten
    Flachbild-Monitoren   nicht  richtig   funktioniert.  Sie  zeigen  nur
    240 Zeilen an. Aus  diesem Grund  gibt es die  VESA-Modes 1024x768 und
    1280x1024. Leider  gibt  es inzwischen  Grafikkarten  bei denen  diese
    Modes, trotz  angeblicher  VESA-Kompatibilitt,  nicht  funktionieren.
    Leider  ist  da  alles  mglich,  vom  schwarzen  Bildschirm  bis  zum
    Abschmieren des DOS-Fensters (NTVDM).
    Aus diesem Grund  gibt es den  Mode 320x480. Er ist mit  der Auflsung
    320x256  vergleichbar. Hier werden aber 7 von 8 KC-Zeilen  doppelt und
    jede 8.KC-Zeile einfach dargestellt.
    Wenn bei Ihrem PC die 2 VESA-Modes  nicht funktionieren, rufen Sie den
    KC85EMU neu  auf. Entweder mit  dem Parameter /SETUP  oder Sie lschen
    vorher die Datei KC85EMU.CFG . Auf beide Arten gelangen Sie sofort ins
    SETUP und knnen einen der beiden VGA-Modes auswhlen.

   <F1> Blinktest:
    Auf einigen Rechnern  und innerhalb der  VirtualBox gibt es bei Digger
    das Phnomen  der unsichtbaren  Diamanten. Oder  genauer: der Emulator
    kann blinkende Pixel nicht anzeigen.
    Im KC85EMU  wird das Blinken ber  die Farbpalette  und Programmierung
    des "DAC Pixel Mask Port" erreicht. Leider ist dieser Port auf neueren
    Grafikkarten nur noch bedingt vorhanden.
    Wenn Sie die  Frage im Blinktest mit (N)ein beantworten, verwendet der
    Emulator  zum Blinken  eine alternative  Methode, bei  der  allerdings
    zeitaufwendig die Farbpalette immer wieder umprogrammiert wird.

   Soundkarte:
    Aktivieren einer vorhandenen  Soundkarte oder der  Tonausgabe ber den
    PC-Lautsprecher. Bei  Einstellung "Autodetect" ermittelt  der Emulator
    den Soundblastertyp  selbst, er kann aber auch fest vorgegeben werden.

   Variable Blaster:
    Die Voreinstellungen der Blaster-Variable werden verwendet, oder nicht.

   Haben  sie "nicht  verwenden" gewhlt, wird  in den  nchsten 3 Feldern
   nach den von der Soundkarte verwendeten Ressourcen gefragt.
   Fr Adresse und  Interrupt darf ein  Fragezeichen angegeben werden wenn
   diese nicht bekannt  sind. Bei  Aufruf von "<Sound testen>" werden dann
   die korrekten  Werte ermittelt und  eingetragen. Aber  Vorsicht,  dabei
   kann  es zum Konflikt mit anderer Hardware, z.B. Netzwerkkarten kommen.
   Der DMA-Kanal mu auf jeden Fall bekannt sein.

   <Sound testen>
     Prft die Soundkarteneinstellungen, bzw. sucht nach den richtigen
     Werten fr DSP-Adresse und Interrupt.

   <Beenden>
     Zurck ins Optionsmen.



   12. Der Debugger

   Ja, es gibt  auch sowas hnliches  wie einen Debugger. Aus dem Options-
   men ist er mit  Tab erreichbar. Er  zeigt aber nur  das Hexdump, sowie
   die Inhalte  der U880-Register und der  Peripherieports  an. Assembler-
   befehle  kennt  er  nicht. Die  Stelle  wo  sich  der U880  gerade  mit
   Abarbeiten  befindet, wird farblich  hervorgehoben. Mit  Tab kommen Sie
   wieder  zurck  ins  Optionsmen   und  mit  F4  wird  das  KC-Programm
   fortgesetzt. Mit F7 wird ein  einzelner U880-Befehl ausgefhrt, Strg-F7
   setzt die Programmausfhrung bis zur  Cursorposition fort.
   F1 zeigt die vollstndige  Liste der mglichen Tastenfunktionen.

   Die Inhalte der Register lassen sich nicht direkt ndern. Das Editieren
   der MC-Codes  entspricht  im wesentlichen  den  KC-Befehlen  MODIFY und
   DISPLAY .
   Zustzlich gibt es folgende Funktionen :

   /nnnn    : springe zu Adresse nnnn
   -nnnn    : Trage die Sprungdistanz zu Adresse nnnn als Byte ein
    oder . : Ignoriere alle nachfolgenden Bytes der Zeile
   &        : Folgende Zahl ist eine Dezimalzahl
   $nnnn    : Angabe von 2 Bytes als 16Bit-Wort

   ? : Suchfunktion
    Die folgende  Bytefolge wird  im Speicher gesucht. Diese  kann wie bei
    der  normalen  Eingabe  angegeben   werden.  Daher  Kombinationen  wie
    ,Zeichen 'Zeichenkette' und &Dezimalzahl werden akzeptiert.
     oder . markieren  auch hier das Ende der  Bytefolge. Oder man lscht
    den Rest der Zeile.


   13. Kommandozeile

   KC85EMU [Datei1 [Datei2..n]] [Optionen]

   Beim  Aufruf  des  Emulators  knnen  eine  oder  mehrere  Dateien  als
   Parameter angegeben  werden. Bei  der ersten  Datei mu es sich  um ein
   Maschinen-, Basic- oder Basicode-Programm handeln.
   Maschinenprogramme  werden wenn  sie  selbststartend  sind  sofort aus-
   gefhrt.  Basic-  und  Basicode-Programme  werden  unter  Beachtung des
   aktuell  eingestellten  Computertyps  und  Bascoders  in  den  Speicher
   geladen und gestartet.
   Alle weiteren Dateien werden  automatisch nachgeladen, wenn sie von der
   KC-Software angefordert werden. Also  von einem Ladeprogramm, oder z.B.
   durch eine Eingabe in Mintex oder Wordpro.

   Zustzlich  knnen folgende  Schalter angegeben  werden. Die Werte ent-
   sprechen  den  Einstellungen im  Optionsmen, gelten  aber nur  fr die
   aktuelle Sitzung.

   /2 bis /5 definiert den Computertyp ( d.h. /3 fr KC85/3 usw.)
   /Cn       definiert das Betriebssystem (als Alternative zu /2../5) :
      /C900    HC900 + HC901-CAOS
      /C31     CAOS3.1
      /C42     CAOS4.2
      /C45     CAOS4.5
   /F0       schaltet die "Wordpro-PIO" an F0h ein
   /M021     schaltet den Modul M021 ein
   /D        der Debugger wird sofort aufgerufen
   /SETUP    das Setup wird aufgerufen
   /B=n      KC-Geschwindigkeit, <n> ist die Geschwindigkeit in Prozent
   /Sn       Soundeinstellungen :
      /S0      Ton Aus
      /S1      Ton An, Kassettenausgang in Mono
      /S2      Ton An, TV-RGB-Ausgang
      /S3      Ton An, nur linker Kanal
      /S4      Ton An, Kassettenausgang in Stereo
   /Kn       Tastatureinstellung :
      /K0      kompatibel
      /K1      Direkt-MC
      /K4      Direkt-Basic
   /CS       stellt die Fileanpassung auf CLOAD
   /BCO      stellt die Fileanpassung auf Basicode+CLOAD
   /BSn[C]   gleichzeitiges Einstellen von Computertyp, Bascoder und
             Setzen der Fileanpassung auf LOAD (analog zu KCSAVE) :
      /BS4         ldt BASIC-Programme als selbststartende Programme,
                   fr KC85/4
      /BS3  /BS2   wie /BS4, jedoch fr KC85/3 bzw. /2
      /BS3C /BS4C  wie /BS3 und /BS4, jedoch Verwendung des Farbbascoders

   Joystick:
   /JM schaltet den M021 ein und verbindet das Joystick damit
   /J  (auch ohne Parameter) verbindet das Joystick mit dem KC-Keyboard

   Neudefinierung der Joystick-Tasten :
   /J gefolgt  von  bis  zu  12 Hexzahlen  durch  Komma  getrennt  fr die
      einzelnen ASCII-Codes.
      Die  Reihenfolge  ist:   LINKS,RECHTS,UNTEN,OBEN,A,B,C,D,L1,L2,R1,R2
      (entsprechend den Bezeichnungen meines Gamepads)
      Soll Shift auf eine Joysticktaste  gelegt werden, mu statt des Hex-
      codes ein S angegeben werden.
      Alle 12 Werte  sind optional. Man  kann den Rest weglassen  wenn man
      nur die Richtungstasten definieren will. Sollen mitten drin Eintrge
      unverndert bleiben, mu man nur die Kommas angeben. Fr  alle nicht
      angegeben  Bytes  wird  der  entsprechende   Eintrag  aus  folgenden
      "Standardstring" verwendet:
      /J08,09,0A,0B,0D,20,F1,F2,F3,F4,F5,F6


   14. Kontakt, Copyright, Haftungsausschlu

   Ihre Meinung ist mir sehr wichtig. Haben Sie Fragen, Anregungen
   oder Probleme mit dem Emulator, schreiben Sie mir bitte !

   E-Mail          : Ludwig.Jena@T-Online.de
   oder alternativ : thomas_ludwig.crivitz@gmx.de
   Internet        : www.kc85emu.de
   Anschrift       : Frank Ludwig, Wanderslebstr.11, 07745 Jena

   Der  KC85EMU  ist  Freeware.  Er  darf  beliebig  genutzt  werden. Eine
   kostenfreie  Weitergabe ist  ZUSAMMEN MIT DIESER TEXTDATEI ausdrcklich
   erwnscht. Der kommerzielle Vertrieb ist ohne mein Einverstndnis nicht
   gestattet.

   Haftungsausschlu:
   Der Einsatz  dieses  Programms  erfolgt  uneingeschrnkt  auf alleinige
   Verantwortung des  Endanwenders. Fr die Funktion der Software kann ich
   als  Programmautor  weder   eine  Gewhrleistung  bernehmen  noch  fr
   auftretende  Schden  oder  Folgeschden  durch  deren  Nutzung haftbar
   gemacht werden.
   Ich versichere, da die Software  zum Zeitpunkt des Aufspielens auf den
   Server virenfrei war.


   15. Literatur

   [1]  Systemhandbuch KC85/4
   [2]  BASIC-Handbuch KC85/4
   [3]  Leubner, M.: Systemhandbuch KC85/5 (April 2010)
   [4]  Beschreibung zu Modul M001 DIGITAL IN/OUT
   [5]  Beschreibung zu Modul M011 64k BYTE RAM
   [6]  Beschreibung zu Modul M026 FORTH
   [7]  Leubner, M.: Beschreibung zu EDAS 1.5/1.6
   [8]  Schlenzig, K.; Schlenzig, S.: Tips und Tricks fr kleine
        Computer. Berlin: Militrverlag der DDR 1988
   [9]  Schtze, U.: Beschreibung zu Wordpro '86/89 V9K
   [10] Leubner, M.: Beschreibung zu Wordpro 6
   [11] Vlz, H.: BASICODE: Verlag Technik, Berlin 1990
   [12] Beschreibung zu Modul M008 JOYSTICK


   16. Internet

   KC-Club :                       http://www.kc-club.de
   KC85-Labor :                    http://susowa.homeftp.net
   Umfangreiche Infos zum KC85/4 : http://www.mpm-kc85.de
   Robotrontechnik und Forum :     http://www.robotrontechnik.de
   Basicode :                      http://www.basicode.de
   DOSBox :                        http://www.dosbox.com
   DFend-Reloaded :                http://dfendreloaded.sourceforge.net
   VirtualBox :                    http://www.virtualbox.org/
