

    ######+  ########++      ######+   ########+  ####    ####++  ##++     ##++

  ##++++++   ##+++++##++   ##++++++    ##++++++   ##+##  ##+##++  ##++     ##++

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    ######+  ##++            ######+   ########+  ##++      ##++   #########++

    +++++++  ++++            +++++++   +++++++++  ++++      ++++   ++++++++++



                                                                      v3.0





                                  D O K U M E N T A T I O N





                                     (c) Marco Vieth 2001





    DIESE ANLEITUNG ENTHLT NOCH NICHT DURCHGEHEND ALLE NEUEN INFORMATIONEN 

    BER DIE VERSIONEN 1.7 BIS 3.0.





-------------------------------------------------------------------------------









Inhaltsverzeichnis:



       1.  Einfhrung

           1.1  Hinweise zur Benutzung dieser Dokumentation

           1.2  Copyright, Gewhrleistungen

           1.3  Was ist ein CPC ?

           1.4  Was bietet CPCEMU ?



       2.  Installation von CPCEMU

           2.1  Dateien im CPCEMU-Paket

           2.2  Voraussetzungen und Installation

           2.3  Tips zum Speicher und zur Soundkarte

             2.3.1  Verwenden Sie EMS-Speicher

             2.3.2  Setzen Sie die BLASTER-Umgebung

             2.3.3  Setzen Sie die ULTRASND-Umgebung



       3.  Unterschiede zum Original

           3.1  Tastatur

           3.2  Laden von Programmen, Mens

             3.2.1  Laden von Diskette, Mens

               - Das Disketten-Wechsel-Men

               - Das Datei-Auswahl-Men

             3.2.2  Laden von und Speichern auf Kassette

             3.2.3  Laden und Speichern von Snapshots



       4.  ndern der Konfiguration

           4.1  Das Setup-Men

           4.2  Die Konfigurations-Datei

           4.3  Kommandozeilen-Parameter



       5.  Datenbertragung CPC <-> PC

           5.1  Diskette als Medium

             5.1.1  Das Diskettentransferprogramm CPCTRANS

             5.1.2  Das Formatier- und Kopierprogramm 22DISK von SYDEX

           5.2  Parallele Schnittstelle

             - Der parallele Adapter

           5.3  Serielle Schnittstelle

           5.4  Sonstige Mglichkeiten



       6.  Bezugsquellen, Hilfe bei Problemen, Danksagungen

           6.1  CPC Software, woher bekommen ?

           6.2  Neuigkeiten, Erfahrungsaustausch

           6.3  Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben

           6.4  Andere Amstrad CPC Emulatoren

           6.5  Plne fr weitere CPCEMU-Versionen

           6.6  Danksagungen

           6.7  Geschtzte Warenzeichen



       7.  Interne Informationen zu CPCEMU

           "Black Box", d.h. mit separatem Inhaltsverzeichnis





       Anhang:



       A.1  Glossar

       A.2  Literaturverzeichnis

       A.3  Index





---------------------------











1.  Einfhrung

**************





Willkommen im Reich der Emulatoren!



Was, Sie wollen wissen, was CPCEMU ist?  Und was man mit dem merkwrdigen

Programm anfangen kann, welches bei gelber Schrift auf blauem Grund nach

jeder Eingabe immer "Syntax Error" schreibt?



Also, um Ihnen langes Suchen zu ersparen:

        CPCEMU emuliert einen Amstrad CPC 464, 664 oder 6128 mit zahlreichen

        Erweiterungen. Das Programm bildet also die Funktionsweise der

        lteren Amstrad-Computer auf Ihrem neuen PC nach.





Was das fr einen Zweck hat?

Nun ja, wenn Sie das nicht schon wissen, bentigen Sie CPCEMU nicht.

Hier noch ein paar Grnde:

        - Nostalgie (och, wie schn war doch mein CPC ...)

        - Bessere Performance gegenber dem Original

        - Bessere Entwicklungsumgebung

        - z.B. zum Erlernen/Trainieren der Z80 Assemblersprache

        - Spielen

        - Arbeiten (ja, ein CPC reicht normalerweise fr Textverarbeitung)

        - [                                  ] <- hier knnen Sie weitere

                                                  Grnde eintragen.









1.1  Hinweise zur Benutzung dieser Dokumentation

================================================





  Sie sollten zuerst die On-Line-Hilfe ausprobieren (F1), wenn Sie dann

  tiefergehende oder genauere Informationen wollen, knnen Sie dieses

  lesen...





  Ich habe versucht, die Dokumentation bersichtlich zu gestalten. Falls Sie

  (nach mehrmaligem Lesen?) doch noch Fragen haben, setzen Sie sich einfach

  mit mir in Verbindung. Natrlich drfen Sie das auch, wenn Ihnen alles

  klar ist. Siehe Kapitel 6 (Bezugsquellen, ...).



  Im Kapitel 1 (Einfhrung) beschreibe ich Grundlagen zur

  Dokumentation, zum Copyright und zum CPC allgemein.



  Im Kapitel 2 (Installation) geht es dann endlich los. Sie erfahren, wie

  man CPCEMU installiert und startet.



  In Kapitel 3 (Unterschiede zum Original) fhre ich einige Besonderheiten

  auf, die Sie beachten mssen, wenn Sie einen richtigen CPC kennen und

  den Emulator benutzen mchten. Dabei werde ich vor allem auf die Tastatur,

  Disketten, Kassetten und Snapshots eingehen.



  In Kapitel 4 (ndern der Konfiguration) beschreibe ich, wie Sie CPCEMU an

  Ihre Bedrfnisse anpassen und vielleicht doch noch Ihr Lieblingsprogramm

  zum Laufen bringen knnen.



  Kapitel 5 (Datenbertragung CPC <-> PC) sollten Sie lesen, wenn Sie noch

  zahlreiche alte CPC Programme besitzen und nicht wissen, wie Sie diese auf

  den PC bekommen. In diesem Kapitel werden die dafr vorhandenen

  Zusatzprogramme beschrieben.



  In Kapitel 6 (Bezugsquellen, Hilfe bei Problemen) verrate ich Ihnen, wie

  Sie immer die neuste Version bekommen knnen und an wen Sie sich bei Fragen

  wenden drfen.



  Kapitel 7 (Interne Informationen zu CPCEMU) ist fr Profis gedacht.

  Der "offizielle" Teil ist vor diesem Kapitel vorbei, denn hier kommt

  das "Letzte".

  Falls Sie wissen mchten, wie man so einen Emulator programmiert und was

  man dabei beachten mu. Auerdem wird hier das in CPCEMU eingebaute

  Debug-Men erklrt, mit dem Sie *jederzeit* den Prozessor und den Speicher

  analysieren knnen. Nur-Anwender sollten dieses Kapitel berspringen,

  wenigstens beim ersten Lesen.



  Im Anhang A.1 gibt es dann noch ein Glossar, mit Beschreibungen der

  wichtigsten Fachbegriffe, auerdem in A.2 ein Literaturverzeichnis

  und in A.3 einen Index.







1.2  Copyright, Gewhrleistungen

================================



  Die DOS-Version von CPCEMU wurde entwickelt von (siehe auch Abschnitt 6.3):



         Marco Vieth

         Auf dem kern 4

         D-33165 Lichtenau

         Germany



  Die Versionen fr die anderen Betriebssysteme (z.B. Linux und Windows)

  wurden auf der Basis der DOS-Version entwickelt von:



         Rainer Loritz

         Rosenbachweg 4/Whg. 1

         D-37075 Gttingen



  CPCEMU ist Freeware, d.h. Sie drfen das Programm *unentgeltlich* an

  Freunde und Bekannte weitergeben. Betreibern von Mailboxen ist es erlaubt,

  CPCEMU in Ihre Programmsammlungen zum "Downloaden" aufzunehmen.

  Shareware-Hndler drfen dieses Programm mit in Ihren Bestand aufnehmen,

  sofern sie von den Kunden nur eine geringe Kopiergebhr verlangen.

  Die Verbreitung darf nur in dem Archiv CPCEMUxx.xxx erfolgen.

  Im Gegensatz zu Public Domain bedeutet Freeware nicht, das das Programm

  "frei" ist und jeder damit machen kann was er will, sondern das Copyright

  bleibt bei uns!



  Gewhrleistung:

  Wir lehnen jegliche Gewhrleistung ausdrcklich ab. Schden, die durch

  dieses Programm am Computer oder sonstwo entstehen, gehen zu Lasten des

  Benutzers.

  Auch gehen wir keinerlei Verpflichtung bzgl. Updates ein, obwohl wir

  normalerweise mglichst schnell versuchen, aufgetretene Fehler zu beseitigen.





  Wenn Sie von dem Programm begeistert sind, knnen Sie uns untersttzen.

  Wir sind fr jede Rckmeldung und jeden Verbesserungsvorschlag dankbar.

  Auch finanzielle Untersttzung lehnen wir natrlich nicht ab.

  Siehe Kapitel 6 (Bezugsquellen, ...)







1.3  Was ist ein CPC ?

======================



  Falls Sie schon wissen, was ein CPC ist, gehen Sie einfach zum

  nchsten Abschnitt ber (1.4  Was bietet CPCEMU ?).









  Sie sind noch da?



  Hier soll nicht der CPC "auseinandergenommen" werden, sondern ich gebe nur

  eine grobe geschichtliche Beschreibung, damit Sie eine Vorstellung davon

  haben, was ein CPC berhaupt ist.





  CPC ist die Abkrzung fr Colour Personal Computer.

  Computer dieser Modellreihe wurden ab 1984 von der englischen Firma Amstrad

  hergestellt und von Schneider in Deutschland vertrieben.

  Es war die Zeit der Homecomputer Commodore C64, Sinclair Spectrum,

  Atari 800XL, ..., als der CPC 464 auf den Markt kam.

  Er hatte genausoviel RAM wie der Commodore C64 (nmlich 64 KB),

  ein eingebautes Kassettenlaufwerk und Locomotive BASIC 1.0.

  Es folgte der CPC 664 mit eingebautem 3" Diskettenlaufwerk und leicht

  erweitertem Locomotive BASIC 1.1.

  1985 kam dann der CPC 6128 mit 128 KB RAM und ansonsten gleichen

  Merkmalen wie der CPC 664 auf den Markt.

  Die 3" Disketten waren zwar sndhaft teuer, dafr aber stabiler als die

  damals gngigen 5.25" Disketten (etwa wie die heutigen 3.5").

  Auerdem war eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung im Vergleich zur

  Kassette zu bemerken, nicht wie beim C64...

  Alle drei Modelle wurden wahlweise mit Farb- oder Grnmonitor ausgeliefert,

  wobei das Computernetzteil im Monitor integriert war.

  Inzwischen gab es noch 2-3 andere Modelle (die CPC+ Modelle), darauf werde

  ich aber nicht eingehen.

  Das BASIC war mit etwa 178 Befehlen leistungsfhig und schnell. Man konnte

  damit Grafik, Sound und sogar Interruptbehandlung programmieren, ohne

  auf PEEKs und POKEs ausweichen zu mssen.

  Das Softwareangebot hat sich im Laufe der Jahre auch stark erweitert.









1.4  Was bietet CPCEMU ?

========================



  Es folgt eine Kurzbersicht darber, was CPCEMU bietet. Erst im Laufe

  der Dokumentation wird erklrt, was das alles bedeutet.



  CPC-Grafik in 3 Bildschirmmodi (X x Y x Farben):

    DOS:

       Modus 0: 180x200x16

       Modus 1: 320x200x4

       Modus 2: 640x200x2

       (Mit VESA-BIOS kann diese Grafik in einer Auflsung von 640x400x16

        bis 1280x1024x16 dargestellt werden, abhngig von Ihrem Monitor

        und Ihrer Grafikkarte.)

    Non-DOS:

       Die Fenstergroesse bzw. Bildschirmaufloesung (im Vollbildmodus)

       wird dynamisch angepat.



  Sound

    DOS: 

       wahlweise ber PC-Lautsprecher, Soundblaster (3 Kanal + Gerusche,

       Stereo), Soundblaster (3 Kanal FM, Stereo)

       oder Gravis UltraSound (3 Kanal + Gerusche, Stereo)

    Non-DOS:

       Ausgabe ber Soundkarte (treiberabhngig) in Stereo



  Speicher:

       ROM: OS, BASIC, AMSDOS, bis zu circa 13 Zusatzroms (mit EMS)

       RAM: 64KB, 128KB, bis zu 576KB Dk'tronics kompatibles RAM (mit EMS)

    (Non-DOS: kein EMS ntig)



  Diskette: Spezielle Disketten-Abbilder, mit der Endung .DSK



  Kassette: Normale Dateien unter DOS, z.B. CPC BASIC- und Binrdateien

       mit den Endungen .BAS bzw .BIN .



  Snapshots: Es lassen sich Schnappschsse von laufenden Programmen

       erzeugen, um sie spter wieder fortsetzen zu knnen. Schnappschsse

       haben normalerweise die Endung .SNA .



  Geschwindigkeit:

    DOS:

       Auf einem 386/33 mit EMS-Speicher ist CPCEMU normalerweise

       schneller als das Original. Durch einen Echtzeit-Modus kann der

       Emulator auf exakte CPC-Geschwindigkeit abgebremst werden.

       Dieser Echtzeit-Modus funktioniert aber erst richtig auf einem

       486DX2/66.

    Non-DOS:

       Entscheidend ist die Qualitt der Grafikkarte und ihrer Treiber.

       Im Framebufferbetrieb ist die Geschwindigkeit wesentlich niedriger.

       Grundstzlich wird eine hhere CPU-Leistung bentigt als unter

       DOS, da wesentlich mehr Betriebssystem-Overhead zu bewltigen

       ist. Fr Originalgeschwindigkeit werden _ca._ 200-300 MHz (CISC)

       bentigt. Exakte Tests wurden bis jetzt nicht durchgefhrt.









2.  Installation von CPCEMU

***************************



In diesem Kapitel erfahren Sie, was Sie fr CPCEMU bentigen, wie Sie

das Programm installieren und starten. Auerdem gebe ich in Abschnitt 2.3

kurz Tips zum Speicher und zur Soundkarte.

Umkonfigurationen werden erst spter im Kapitel 4 (Konfiguration)

beschrieben.







2.1  Dateien im CPCEMU-Paket

============================



  Sie haben das CPCEMUxx.xxx-Paket mit den folgenden Dateien erhalten:

  (In Klammern steht das Verzeichnis, in dem die Datei nach der Installation

  steht.)



  COPYMATE.ROM   ein ROM mit einem Kopierprogramm (ROM)

 *CPC464.BAT     startet einen CPC 464

  CPC464.ROM     das ROM (Firmware+BASIC) eines CPC 464 (ROM)

 *CPC6128.BAT    dito, nur CPC 6128

  CPC6128.ROM    (ROM)

 *CPC6128P.BAT   dito, nur CPC 6128 plus

 *CPC664.BAT     dito, nur CPC 664

  CPC664.ROM     (ROM)

  CPCADOS.ROM    das AMSDOS fr alle CPCs (ROM)

  CPCEMU.CFG     die Konfigurationsdatei fr alle CPCs (oder CPCEMU0.CFG)

  CPCEMU.DAT     Daten-Datei fr CPCEMU

  CPCEMU.DBF     Datenbank mit Pokes

  CPCEMU.EXE     der Emulator

  CPCEMU.HLP     die On-Line-Hilfe, erscheint bei F1

  CPCEMU.MSG     Die Meldungsdatei (unbedingt notwendig)

  CPCEMU_D.TXT   deutsche Dokumentation (diese Datei)

  CPCEMU_E.TXT   englische Dokumentation

  CPCEMU_F.TXT   franzsische Dokumentation

  CPCEMU_S.TXT   spanische Dokumentation

  CPCPARA.BAS    Locomotive-BASIC-Programm fr parallelen Adapter (UTILITY)

  CPCPD1.DSK     ein Disketten-Abbild mit Beispiel-Public-Domain (DISC)

  CPCREC.BAS     Locomotive-BASIC-Programm zum Empfangen (UTILITY)

  CPCT0.BAT      Batch-Datei zu CPCTRANS.EXE (Beispiel) (UTILITY)

  CPCTRANS.CFG   Konfigurationsdatei fr CPCTRANS (UTILITY)

  CPCTRANS.EXE   Transfer von Disketten-Abbildern (UTILITY)

  CPMDISKS.DEF   Datei mit Formatdefinitionen fr 22DISK (UTILITY)

  DESCRIPT.ION   Beschreibungsdatei fr 4DOS

  FILE_ID.DIZ    Paket-Beschreibung fr BBS (Mailboxen)

  INSTALL.BAT    Installationsdatei

 *KCC.BAT        startet einen KC compact

  PCPARA.EXE     Die PC-Seite fr den parallelen Adapter (UTILITY)

  README_D.TXT   deutsches Liesmich

  README_E.TXT   englisches Liesmich

  README_F.TXT   franzsisches Liesmich

  README_S.TXT   spanisches Liesmich

  ROMGET.BAS     Locomotive-BASIC-Programm zum Abspeichern von ROMs (UTILITY)

  SNA2GIF.EXE    ein Snapshot nach GIF-Konverter: CPC-Bilder abspeichern

  unter unixartigen Betriebssystemen (z.B. Linux) zustzlich:

  cpc464         startet einen CPC 464

  cpc664         startet einen CPC 664

  cpc6128        startet einen CPC 6128



  (* nur in den DOS- und Windows-Versionen enthalten)



  Es sind auch die orginalen Amstrad-ROMs dabei.

  Die Firmware ist Copyright von Locomotive Software, das BASIC ist

  Copyright von Amstrad.

  Amstrad und Locomotive haben mir erlaubt, die ROMs dabeizulegen.







2.2  Voraussetzungen und Installation

=====================================



  Sie bentigen mindestens (nach oben wie immer keine Grenzen)

  - PC AT 386 mit VGA-Grafikkarte

  - ALTERNATIV ENTWEDER:

    MS-DOS, mglichst mit EMS,  oder

    Novell DOS (DRDOS)  oder

    Windows 95 (oder 3.1) DOS-Box  oder

    OS/2 2.x DOS-Box.

    ODER:

    Linux mit glibc (libc6)

    ODER:

    Windows 95,98,ME,NT oder 2000 (XP nicht offiziell untersttzt)

    ODER:

    andere Betriebssysteme (noch nicht untersttzt)

  - Falls Sie Programme aus ZIP-Archiven starten wollen, brauchen Sie zum

    Entpacken das Programm PKUNZIP in Ihrem DOS-Suchpfad.

    Fr Linux ist "unzip" in den meisten Distributionen enthalten.





  Die Installation selbst ist ganz einfach:

  Kopieren Sie das Archiv CPCEMUxx.xxx auf Ihre Festplatte und entpacken es

  z.B. durch 'PKUNZIP CPCEMUxx.ZIP'. Rufen Sie INSTALL.BAT auf, um ein paar

  Unterverzeichnisse zu erzeugen. Danach starten Sie einfach CPC464.BAT,

  CPC664.BAT oder CPC6128.BAT, je nachdem, was fr einen CPC Sie am liebsten

  mgen. Beim ersten Start werden Sie nach der gewnschten Sprache gefragt.

  Antworten Sie mit "1" fr Deutsch oder whlen eine andere Sprache.

  (Die Konfiguration wird im TMP-Verzeichnis als CPCEMU.CFG abgelegt.)

  Nach der Konfiguration erscheint der wohlbekannte CPC Erffnungsbildschirm

  mit gelber Schrift auf blauem Grund.

  Mit F12 verlassen Sie den Emulator wieder.

  Mit F1 erreichen Sie die On-Line-Hilfe.

  Am besten probieren Sie das jetzt sofort einmal aus, und lesen anschlieend

  hier weiter ...







  Vielleicht war Ihnen der CPC doch nicht so wohlbekannt, weil dort "Amstrad"

  anstatt "Schneider" in der Einschaltmeldung stand. Um das zu ndern, mssen

  Sie sich allerdings bis Kapitel 4 (ndern der Konfiguration) gedulden.

  Dort wird auch beschrieben, wie Sie eine "deutschere" Tastatur einstellen

  knnen.



  Falls irgendwelche schwerwiegenden Fehler beim Start auftreten, landen

  Sie im sogenannten Debug-Men, welches Sie mit 'q' <RETURN> wieder

  verlassen knnen.

  In solchen Fllen ist es manchmal ntzlich, den Initialisierungsvorgang

  in eine Datei umzuleiten, z.B. durch 'CPCEMU > INIT.TXT'. Dann knnen

  Sie sich spter das Problem in aller Ruhe ansehen.









2.3  Tips zum Speicher und zur Soundkarte (nur DOS-Version)

===========================================================





  Hier zwei Tips, falls Sie eine besonders schnelle Emulation haben wollen

  oder Ihre Soundkarte nicht erkannt wird.

  Falls Sie Windows 95 mit Standardeinstellungen benutzen, brauchen Sie

  sich darum keine Gedanken zu machen. Windows 95 bietet fr DOS-Boxen

  automatisch EMS und die BLASTER-Umgebungsvariable bei Soundblaster-Karten.





  2.3.1  Verwenden Sie EMS-Speicher

  ---------------------------------



    Sie sollten auf Ihrem PC mglichst echten oder emulierten EMS-Speicher

    haben (EMS=Expanded Memory System). Dadurch wird die Emulation besonders

    unter BASIC erheblich beschleunigt.  Simuliertes EMS ist zu langsam.

    Alles was Sie dazu brauchen, ist ein EMM (Expanded Memory Manager) nach

    dem LIM 4.0 Standard (LIM EMS 4.0).

    Beim Start des Emulators wird dann "EMS xxx Bytes ok." angezeigt.

    Falls dort nicht "Sorry, using conventional memory" steht, dann

    wird EMS benutzt.



    Beispiel unter OS/2 2.x (Einstellungen im Setup des Fensters):

        EMS_FRAME_LOCATION = auto

        EMS_HIGH_OS_MAP_REGION = 32     (oder mehr)

        EMS_LOW_OS_MAP_REGION = 0       (oder mehr)



    Beispiel unter DOS in der CONFIG.SYS-Datei:

        DEVICE=C:\DOS\HIMEM.SYS

        DEVICE=C:\DOS\EMM386.EXE 1024

        ...





  2.3.2  Setzen Sie die BLASTER-Umgebung

  --------------------------------------



    Damit CPCEMU Ihre Soundblaster-Soundkarte benutzt, mssen Sie die

    BLASTER-Umgebungsvariable entsprechend setzen. Starten Sie dazu das

    Programm 'SET-ENV.EXE' (oder 'SBTEST.EXE'), das dem Softwarepaket Ihrer

    Soundkarte beiliegen sollte. Oder schreiben Sie in Ihre AUTOEXEC.BAT

    die folgende Zeile, eventuell leicht modifiziert:

        SET BLASTER=A220 I7 D1 T3



        Mit folgender Bedeutung:

        A setzt die Basis-Adresse (0x220)

        I setzt die Interrupt-Nummer IRQ (7)

        D setzt den DMA-Kanal (1)

        T setzt die Version der Soundkarte:

          1 : Soundblaster 1.0/1.5

          2 : Soundblaster Pro

          3 : Soundblaster 2.0/2.5

          4 : Soundblaster Pro 3/Pro 4.0

          5 : Soundblaster Pro (Microchannel)

          6 : Soundblaster 16



    Bei den Versionen 2, 4, 5 und 6 erfolgt die Soundausgabe in Stereo.



    Es gibt noch einige zustzliche Parameter, die aber ignoriert werden:

      H setzt den 16-Bit-DMA-Kanal fr 16-Bit Karten

      M setzt die Basis-Adresse des Soundblaster-Mixers (224)

      P setzt die Port-Adresse fr MIDI (330)





    Wenn Sie keinen Sound hren, nehmen Sie A388 (anstatt A220). Dieses

    funktioniert fr die Media Vision Pro Audio Spectrum 16 und vielleicht

    auch anderen Soundkarten, die Soundblaster-Emulation verwenden.

    (Joe Cotroneo)









  2.3.3  Setzen der ULTRASND-Umgebung:

  ------------------------------------



    Um Sound auf Ihrer GUS (Gravis Ultrasound Classic / Max / ACE) zu hren,

    mssen Sie die ULTRASND-Umgebungsvariable entsprechend setzen.

    Ihre AUTOEXEC.BAT Datei sollte die folgende Zeile enthalten:

      SET ULTRASND=220,1,1,11,7



    Mit der Bedeutung (in der entsprechenden Reihenfolge):



        220 ist die Basis-Adresse (0x220)

          1 ist der GUS DMA-Kanal

          1 ist der SoundBlaster DMA-Kanal

         11 ist der GUS IRQ

          7 ist der SoundBlaster IRQ



    Wichtig sind die Basis-Adresse und der GUS IRQ. Alle anderen Werte

    mssen aber auch angegeben werden.









3.  Unterschiede zwischen CPC und CPCEMU

****************************************



In diesem Kapitel erlutere ich einige Besonderheiten, die CPCEMU vom

Original unterscheiden. Da wre zunchst die Tastatur, insbesondere die

Belegung der Funktionstasten, dann das Laden von Diskette und Kassette.







3.1  Tastatur

=============



  Vielleicht ist Ihnen bei den ersten Experimenten schon aufgefallen, da

  manche Tasten andere Zeichen auf dem Bildschirm hervorrufen.

  Das mu so sein! Um eine "deutschere" Tastaturbelegung zu bekommen,

  gedulden Sie sich bis Kapitel 4 (Konfiguration von CPCEMU).

  Auerdem haben Sie vielleicht bemerkt, da die PC Funktionstasten nicht

  den CPC Funktionstasten entsprechen und "wirres Zeug" aufrufen.

  Vielleicht suchen Sie auch schon vergeblich die COPY Taste.

  Ich versichere Ihnen, es sind wirklich alle Tasten vom CPC irgendwo

  vorhanden.

  Hier wird das Geheimnis gelftet:



  - ALT, ALTgr  : COPY auf dem CPC {DOS}

    ALT links {Non-DOS}



  - PAUSE-Taste : hlt den PC an, bis sie erneut gedrckt wird. Falls also

    die PC-Funktionstasten nicht mehr reagieren, haben Sie vielleicht die

    PAUSE-Taste gedrckt. {nur DOS}



  - Keypad (Zehnerblock) : Je nach Zustand von "NUM-LOCK" erfllt das Keypad

    verschiedene Funktionen. Bei "NUM-LOCK an" erreichen Sie die CPC-

    Funktionstasten, sonst knnen Sie Joystickbewegungen ausfhren.

    Wollen Sie einen analogen PC-Joystick benutzen, erfordert das eine

    Konfiguration und Sie mssen sich bis Kapitel 4 (ndern der

    Konfiguration) gedulden.



  - PrintScreen/Druck : erzeugt einen Screenshot ("screenshot.bmp") {nur Non-DOS}



  Der Vollstndigkeit halber sei noch erwhnt:

  - Bild hoch/runter: Verschiebt den gesamten CPC Bildschirm

    (Fragen Sie mich nicht, wofr das gut sein soll.)



  Und natrlich die Funktionstasten:

  F1  : Die Online-Hilfe-Taste. Zu Beginn vielleicht die wichtigste Taste

        berhaupt.

  F2  : Wechsel zwischen CPC-Bildschirm (Standard-Sicht) und Meldungs-

        Bildschirm (der mit dem roten Rahmen). Auf diesem Bildschirm werden

        manchmal Kontrollmeldungen angezeigt. {nur DOS}

  F3  : Einlegen einer Diskette, siehe Abschnitt 3.2.1

  F4  : Soundausgabe ein/aus

  F5  : Laden eines Snapshots (Schnappschusses), siehe Abschnitt 3.2.3

  F6  : Speichern eines Snapshots, siehe Abschnitt 3.2.3

  F7  : Setup-Men, siehe Abschnitt 4.1

  F8  : Hard-Reset, wie eine Reset-Taste am CPC. Benutzen Sie diese Taste,

        falls CTRL+SHIFT+ESC nicht mehr funktioniert.

  F9  : Farbnderungen erlauben/verbieten.

  F10 : Debug-Men, wird im Kapitel 7 (Interne Informationen zu CPCEMU)

        erlutert. Falls Sie einmal aus Versehen darin landen, drcken Sie

        'r' fr R)un oder 'q' fr Q)uit.

  F11 : reserviert fr zuknftige Verwendung {Vollbildmodus, nur in Non-DOS}

  F12 : sofortiger Abbruch des Emulators









3.2  Laden von Programmen, Mens

================================



  In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie Programme von Diskette, Kassette

  oder aus Snapshots (Schnappschssen) laden. Natrlich werden auch

  die entsprechenden Funktionen zum Abspeichern erklrt.

  Im folgenden Abschnitt wird zustzlich erklrt, wie Sie in den Mens

  Optionen ndern und auswhlen.







  3.2.1  Laden von Diskette, Mens

  --------------------------------



    Normalerweise ist nach dem Start des Emulators das sogenannte AMSDOS

    (Amstrad DOS) aktiv, d.h. alle Befehle zum Laden/Speichen sprechen die

    Diskette an.

    Sie brauchen nicht immer eine richtige CPC-Diskette in Ihr PC-Laufwerk

    legen, abgesehen davon, da Sie vielleicht nur 3" CPC-Disketten haben.

    Um eine vernnftige Geschwindigkeit zu erreichen, befinden sich die

    CPC-Disketten in sogenannten Disketten-Abbildern. Diese Dateien

    drfen sich irgendwo auf der Festplatte (oder auch einer High-Density-

    Diskette) befinden.



    Hier einige BASIC-AMSDOS-Befehle:

    - CAT <RETURN> : Es erscheint der Katalog



    - Durch 'RUN"<Dateiname>"'  laden und starten Sie ein Programm.

      Sie drfen die letzten Anfhrungsstriche auch weglassen. Dieser Befehl

      funktioniert sowohl fr BASIC-Programme mit der Endung .BAS als auch

      fr die meisten binren Programme mit der Endung .BIN .



      Hier eine einfache Mglichkeit, ein Programm zu starten:

      1. Tippen Sie den Dateinamen ein, z.B.  'DISC', *nicht* <RETURN>

      2. Halten Sie die CTRL-Taste fest und drcken Sie Cursor-links

      (dadurch wandert der Cursor in die 1. Spalte)

      3. Halten Sie die CTRL-Taste immer noch fest und drcken sie die ENTER-

      Taste auf dem Zehnerblock

      (es erscheint RUN"DISC   und das Programm wird gestartet)



    - LOAD"<Dateiname>" ldt ein Programm, ohne es zu starten.

      BASIC-Programme lassen sich dann mit LIST auflisten und durch RUN

      starten. Binre Programme lassen sich in den meisten Fllen nicht mit

      LOAD laden. Versuchen Sie, vorher einen MEMORY-Befehl anzugeben, z.B.

      'MEMORY &1fff'.



    - SAVE"<Dateiname>" speichert ein BASIC-Programm. Fr Binrdateien sind

      mehrere Parameter ntig, z.B. speichert

      'SAVE"<Dateiname>",b,&c000,&4000' den Bildschirminhalt.



    - MERGE"<Dateiname>" gibt es auch noch und fgt ein BASIC-Programm an

      ein schon im Speicher vorhandenes an.





    Speziell vom AMSDOS werden noch folgende Erweiterungs-Befehle angeboten,

    die durch einen senkrechten Strich eingeleitet werden:

    - |A, |B zur Wahl des Laufwerks (geht auch mit |DRIVE,0 bzw. 1)

    - |DIR,"<Dateimuster>" zum Anzeigen des Inhaltsverzeichnisses.

      Wichtig: Auf einem CPC 464 folgendes eingeben:

           a$="<Dateimuster>" : |DIR,@a$

    - |ERA,"<Dateiname>" zum Lschen einer Datei.

      Wichtig: Auf einem CPC 464 folgendes eingeben:

           a$="<Dateiname>" : |ERA,@a$

    - |REN,"<neuer Name>","<alter Name>" zum Umbenennen einer Datei.

      Wichtig: Auf einem CPC 464 folgendes eingeben:

           a$="<neuer Name>" : b$="<alter Name>" : |REN,@a$,@b$

    - |TAPE  um auf Kassette umzuschalten, wird im nchsten Abschnitt

      erlutert.

    - |DISC  um auf Diskette umzuschalten.

    Es gibt auch noch ein paar andere Befehle, die nicht so wichtig sind.







    Das Disketten-Wechsel-Men

    --------------------------



    Bisher konnten Sie immer nur eine Diskette benutzen, nmlich diejenige,

    die schon die ganze Zeit im Laufwerk "liegt". Um eine andere

    Diskette einzulegen, drcken Sie F3. Es erscheint das Men



                     Diskette einlegen

                     Laufwerks-Nummer   0

                     Disketten-Seite    0

                     Schreibschutz      0

                     Autostart          1



    Mit den Cursortasten <hoch/runter> whlen Sie eine Zeile aus. Sie

    knnen dazu auch direkt Buchstaben eingeben (zurck mit <DEL>).

    ndern Sie Zahlen durch <Cursor links/rechts> oder durch Direkteingabe.

    <RETURN> in einer beliebigen Zeile (z.B. in der ersten)

    bernimmt die nderungen, durch <ESC> wrden sie verworfen.

    "Laufwerks-Nummer" ist das gewnschte Laufwerk (0=A, 1=B);

    "disketten-Seite" ist ein Seitenauswahl-Schalter fr doppelseitige

    Formate, bei einseitigen Formaten hat er keine Auswirkung.

    Mit "Schreibschutz" versehen Sie die Diskette mit einem Schreibschutz

    (0=Nein, 1=Ja, mit Schreibschutz).

    Falls "Autostart" aktiv ist, wird das erste BASIC-Programm auf der

    Diskette nach dem Einlegen automatisch gestartet (alternativ DISC.BAS).







    Das Datei-Auswahl-Men

    ----------------------



    Drcken Sie <RETURN>, dann erscheint ein Disketten-Inhaltsverzeichnis.

    Whlen Sie eine neue Diskette aus, mit den Methoden, wie oben

    beschrieben.

    Falls schon eine Diskette im Laufwerk liegt, brauchen Sie diese nicht

    vorher herauszunehmen, wie im richtigen Leben. Das passiert hier

    automatisch. Unten auf dem Bildschirm wird so eine Diskette aber

    angezeigt.

    Es werden immer hchstens 15 Dateinamen auf einmal angezeigt, bei mehr

    Dateinamen steht unten "[]".

    - <POS1> geht zum ersten Dateinamen, <ENDE> zum letzten

    - <Bild hoch/runter> blttert seitenweise durch die Dateinamen

    - <RETURN> bernimmt den angewhlten Dateinamen, <ESC> bricht ab.

    Auch hier whlen Sie die Namen direkt an, wenn Sie Anfangsbuchstaben

    drcken.



    Falls Sie die Maussteuerung bevorzugen, bedeutet "[]" <Bild hoch>,

    "[]" <Bild runter>, "[<]" <Cursor links>, "[>]" <Cursor rechts> und

    [ok] ist <Return>. "[]" ist <ESC>.

    Um eine Zeile zu markieren, benutzen Sie die rechte Maustaste.



    ".." ist das Eltern-Verzeichnis; [A], [B], ... sind die verfgbaren

    Laufwerke. Bitte whlen Sie nur Diskettenlaufwerke, wenn auch eine

    Diskette darin liegt, ansonsten kann es zu Komplikationen kommen.



    Es ist auch mglich, Disketten aus ZIP-Archiven einzulegen. Dazu whlen

    Sie ein ZIP-Archiv mit <RETURN>, worauf das Inhaltsverzeichnis wie ein

    normales Verzeichnis angezeigt wird. Whlen Sie dann eine Datei aus

    einem ZIP-Verzeichnis, wird sie automatisch in eine temporre Datei

    entpackt. Dazu bentigen Sie das Programm PKUNZIP im CPCEMU-Verzeichnis

    oder im DOS-Suchpfad. Die temporren Dateien werden automatisch gelscht,

    sobald sie nicht mehr gebraucht werden. Etwaige nderungen werden

    *nicht* an dem ZIP-Archiv durchgefhrt. Wenn Sie also auf einer Diskette

    aus einem Archiv etwas speichern und anschlieend eine andere einlegen,

    ist der neue Inhalt wieder weg. Wenn Sie Disketten in Archiven ndern

    wollen, entpacken Sie diese vor dem Start von CPCEMU.





    Wie Sie selber Disketten-Abbilder erzeugen, erfahren Sie im

    Kapitel 5 (Datenbertragung CPC <-> PC).









  3.2.2  Laden von und Speichern auf Kassette

  -------------------------------------------



    Was ist berhaupt eine Kassette fr CPCEMU?

    Nun, Dateien auf Kassette sind irgendwelche Dateien in den normalen

    DOS-Verzeichnissen. Nach dem Befehl '|TAPE' sprechen die BASIC-Befehle

    zum Laden/Speichern die Kassette an. Aber nur diejenigen, die nicht mit

    "|" beginnen. So knnen Sie also die im

    vorherigen Abschnitt beschriebenen

    Befehle CAT, RUN", LOAD", SAVE", MERGE" auf die Kassette anwenden.

    Hier drfen Sie sogar den Dateinamen weglassen, es erscheint dann das

    Dateiauswahl-Men, welches Sie schon aus dem letzten Abschnitt kennen.

    Bei SAVE"" knnen Sie entweder eine bestehende Datei berschreiben oder

    in der letzten Zeile bei "(new name)" einen neuen Namen eingeben.



    Natrlich knnen Sie auch hier Programme aus ZIP-Archiven laden,

    das Speichern wird ignoriert.



    So eine schne Kassette haben Sie nur mit dem Emulator.







  3.2.3  Laden und Speichern von Snapshots

  ----------------------------------------



    Snapshots sind Schnappschsse, in denen nicht nur der aktuelle

    Speicherinhalt, sondern auch die internen Zustnde der anderen

    Hardwarebausteine festgehalten werden, z.B. von der CPU.

    Zu jeder Zeit knnen Sie das laufende Programm als Snapshot abspeichern

    und spter wieder laden, um es an genau der Stelle fortzusetzen, wo es

    abgebrochen wurde.

    Mit F6 speichern Sie ein Snapshot. Sie legen dabei fest, ob

    es ein 64K oder ein 128K Snapshot sein soll. 128K Snapshots sind

    natrlich nur sinnvoll, wenn auch die zweite Speicherbank benutzt wird.

    Setzen Sie in dem Fall "128K Snapshot = 1", wobei 1=Ja bedeutet.



    Die Dateiauswahl erfolgt wie schon bei Diskette beschrieben, mit den

    zustzlichen Kommentaren zur Kassette (3.2.1 und 3.2.2).



    Spter knnen Sie ein Snapshot mit F5 wieder laden.











4.  ndern der Konfiguration

****************************



In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie CPCEMU an Ihre Bedrfnisse anpassen

knnen. Es werden sowohl das Setup-Men als auch die Konfigurationsdatei

und die Kommandozeilen-Parameter beschrieben.







4.1  Das Setup-Men

===================



  Dieses ist die einfachste Methode, Einstellungen von CPCEMU zu ndern.

  Fast alle Einstellungen lassen sich im Setup-Men ndern und auch

  abspeichern.

  Nur wenn sie Pfade ndern oder zustzliche ROMs benutzen wollen,

  mssen Sie sich mit der Konfigurationsdatei vertraut machen, die ich

  im Abschnitt 4.2 beschreibe.



  Wie bei der Beschreibung der Tastatur schon angedeutet, erreichen Sie das

  Setup-Men mit der Funktionstaste F7.

  Es erscheint ein umfangreiches Men, welches in mehrere Abschnitte

  unterteilt ist:





       Menpunkt:                  Wert:  Kurze Beschreibung:

  -----------------------------------------------------------------------

       ___Emulation

       Emulations-Verzgerung      0

       Emulations-Geschwindigkeit  1

       Interrupt-Frequenz          300

       Interrupts nachholen        1

       Echtzeit                    0



       ___Bildschirm

       Farb-Bildschirm             1

       Multimodes auffrischen      0

       Paletten-nderung           1

       Bildschirm-Verschiebung     0

       Video-Modus                 0

       VSYNC-Position              5



       ___Sound

       Sound erlaubt               1

       Sound-Ausgabegert          2

       SB-Verzgerung              35

       SB-Verzgerung0             6

       SB-DMA-Puffer               128

       SB-Sampling-Rate            0

       SB-Stereo                   0



       ___Steuerung

       Joy0 kalibrieren

       Joy1 kalibrieren

       Tastatur-Layout             1

       Maus erlaubt                1



       ___PPI-Einstellungen

       Firmenname                  7

       PPI_50Hz                    1

       PPI_EXP_Signal              1



       ___Sonstiges

       AMSDOS abgeschaltet         0

       AMSDOS-Beschleunigung       1

       Unterbrechungs-Maske        3

       EMS erlaubt                 1

       Sprache                     1

       Kassetten-Umleitung         1

       CPC-Typ                     2



       Lade Konfiguration

       Neustart der Emulation

       Speichere Konfiguration

       Poke-Datenbank

       DOS-Shell

       Fortsetzen





  Die Menpunkte whlen Sie genauso an, wie schon bei 3.2.1 (Laden von

  Diskette) beschrieben. Sie sind auch in der Online-Hilfe beschreiben.





  Emulations-Verzgerung

    Mit dieser Option bremsen Sie die Emulation ab, falls sie zu schnell

    ist. 0 bedeutet keine Verzgerung, 100 ist eine geringe Verzgerung,

    300 entsprechend mehr.



  Emulations-Geschwindigkeit

    Geschwindigkeit der Emulation.

    0 = langsame Z80-Emulation

    1 = schnelle Z80-Emulation {nur DOS}



  Interrupt-Frequenz

    Hiermit ndern Sie die Frequenz, mit der Interrupts

    (Unterbrechnugen) generiert werden. Auf einem richtigen CPC sind das

    immer 300 Hertz.  Wenn Sie diesen Wert erhhen, laufen die meisten

    Programme schneller ab, es bleibt aber weniger Rechenzeit zwischen den

    Interrupts brig. Falls Sie einen langsameren Rechner besitzen, ist es

    bei manchen Programmen sinnvoll, diesen Wert zu verringern,

    vielleicht auf 100 bis 200. Mgliche Werte sind 18 bis etwa 600.

    Weitere Informationen finden Sie im Kapitel 7.



  Interrupts nachholen

    Noch so eine Option, die man nicht erklren kann, ohne weiter auszuholen.

    Lassen Sie sie am besten so, wie sie ist.

    Ohne EMS (Expanded Memory) ist sie auf 0, d.h. Interrupts knnen schon

    mal vergessen werden. Das ist natrlich nicht wnschenswert,

    aber bei 1 wrde die Emulation zu langsam.

    Mit EMS ist diese Option = 1, d.h. es wird versucht, keine Interrupts

    auszulassen.

    Wichtig:

    CP/M Plus scheint nur mit EMS und trotzdem ausgeschalteter Option

    zu laufen !

    Weitere Informationen finden Sie im Kapitel 7.



  Echtzeit

    Aktiviert den Echtzeit-Modus, bei dem der Emulator Warteschleifen

    einlegt, um so schnell wie ein richtiger CPC zu sein.



  Farbbildschirm

    Emulation eines Grn- oder Farbmonitors, indem die Farbpalette

    angepat wird.



  Multimodes auffrischen

    Falls Programme mehrere Bildschirmmodi gleichzeitig auf dem Bildschirm

    verwenden, sollten Sie diese Option anschalten. Dann versucht CPCEMU,

    Bildschirmmodus-nderungen auch anzuzeigen.



    Standardmig ist diese Option ausgeschaltet, da sie nicht immer richtig

    funktioniert. {DOS}



  Paletten-nderung

    Falls Sie diese Option auf 0 setzen, werden Farben nicht mehr gendert.

    Das ist sinnvoll, wenn Sie vor lauter Farbflimmern nichts mehr erkennen.

    Bei einem Hardware-Reset durch die Funktionstaste F8 wird diese

    Option automatisch wieder gesetzt.

    Tip: Wenn Sie Farbnderungen verboten haben und vllig falsche Farben

    dargestellt werden, drcken Sie einfach 2 mal F2.



  Bildschirm-Verschiebung

    Gibt die Anzahl der Zeilen an, um die der Bildschirm verschoben werden

    soll. Diese Option wird normalerweise nicht bentigt.

    Den gleichen Effekt knnen Sie auch mit den Tasten <Bild hoch> und

    <Bild runter> erreichen. Mgliche Werte reichen von 0=keine Verschiebung

    bis etwa 25 Zeilen Verschiebung.



  Video-Modus {nur DOS}

    Video-Modus der VGA-Karte setzen.

      0 = 640x200x16 (Standard)

      1 = 640x350x16

      2 = 640x480x16

      und falls Sie ein VESA-BIOS besitzen, meistens:

      3 = 800x600x16

      4 = 1024x768x16

      5 = 1280x1024x16

      ...

    WARNUNG:

    Schalten Sie Modi >= 3 nur ein, wenn Ihr Monitor diese untersttzt!

    Falls er merkwrdige Gerusche von sich gibt, sofort ausschalten!

    Dieses sollte aber nur bei lteren Monitoren passieren.



  VSYNC-Position

    Diesen Wert brauchen Sie normalerweise nicht zu verndern, es kann aber

    auch nichts Schlimmes passieren, wenn Sie es dennoch tun.

    Bei einem Monitor erfolgt einmal pro Bildaufbau der vertikale

    Strahlenrcklauf. Whrend dieser Zeit ist normalerweise ein bestimmtes

    Bit gesetzt, das sogenannte VSYNC-Bit (vertical synchronisation).

    Hiermit bestimmen Sie die Position, an der dieses Bit gesetzt

    sein soll. Mgliche Werte sind 0 bis 5 .

    Weitere Informationen finden Sie im Kapitel 7.



  Sound erlaubt

    Schaltet die Soundausgabe ein/aus, wobei 1=ein, 0=aus bedeutet.

    Stattdessen knnen Sie auch die Funktionstaste F4 drcken.



  Sound-Ausgabegert {nur DOS}

    Setzt das Sound-Ausgabegert.

      0 = keines

      1 = PC-Lautsprecher

      2 = Soundblaster (Pro), FM-Sound

      3 = Soundblaster (Pro), digitaler Sound, dank Ulrich Doewich

      4 = GUS (Gravis Ultrasound), dank Ulrich Doewich



  SB-Verzgerung {nur DOS}

    Setzt eine Verzgerungszeit, die nach jedem Schreibzugriff auf

    die Soundkarte gewartet wird. Bei geringeren Werten (z.B. 0) wird die

    Soundausgabe beschleunigt. Falls Probleme mit Ihrer Soundkarte auftreten

    sollten, lassen Sie diesen Wert auf 35.



  SB-Verzgerung0 {nur DOS}

    Eine andere Verzgerungszeit fr die Soundblaster-Karte.

    Lassen Sie diese auf 6.



  SB-DMA-Puffer {nur DOS}

    Setzt die DMA-Puffergre fr digitalen Soundblaster-Sound.



  SB-Sampling-Rate

    Setzt die Sampling-Rate fr digitalen Soundblaster-Sound.

    0=22kHz, 1=44kHz



  SB-Stereo {nur DOS}

    Setzt die Stereo-Option.



  Joystick 0 kalibrieren {nur DOS}

    Sie kennen es sicher von anderen Programmen, da Sie einen analogen

    PC Joystick zuerst kalibrieren mssen. Whlen Sie diesen Menpunkt mit

    <RETURN>,  bewegen Sie dann den Joystick erst nach links oben, dann nach

    rechts unten.

    Es werden einige Parameter angezeigt. Falls Sie den Joystick immer

    betriebsbereit haben wollen, bernehmen Sie diese Parameter in die

    sogenannte Konfigurationsdatei (siehe nchster Abschnitt).

    Sie mssen die Kalibrierung allerdings wiederholen, wenn Sie z.B.

    die Taktfrequenz ndern.



  Joystick 1 kalibrieren {nur DOS}

    Wie "Joystick 0 kalibrieren", nur fr Joystick 1.



  Tastaturlayout

    Mit dieser Option whlen Sie eine andere Tastaturbelegung.

    0 = UK, d.h. Normaleinstellung

    1 = GR, also "deutschere" Tastatur. Es ist leider nicht mglich,

        eine vollstndig deutsche Tastenbelegung zu haben, da man Zeichen

        mit SHIFT nicht in Zeichen ohne SHIFT umwandeln kann.

        Auf jeden Fall sind aber 'Z' und 'Y' vertauscht, zustzlich ein

        paar sonstige Zeichen.

    2 = FR, also "franzsischere" Tastatur.also "franzsischere" Tastatur. Nachdem ich eine "deutschere"

        Tastenbelegung eingefhrt hatte, wollten die Franzosen natrlich

        auch eine eigene haben. Hier gibt es die gleichen Probleme wie

        bei der deutschen.

    3 = SP, also "spanischere" Tastatur.



  Maus erlaubt

    Erlaubt die Benutzung einer Maus zur Menauswahl.



  Firmenname

    Firmenname auf dem Erffnungsbildschirm.

    0 = Isp

    1 = Triumph

    2 = Saisho

    3 = Solavox

    4 = Awa

    5 = Schneider

    6 = Orion

    7 = Amstrad



  PPI 50Hz {bisher nur DOS}

    Der CPC wird mit

      0 - 60 Hz, oder mit

      1 - 50 Hz (Standard in Deutschland,Frankreich)

    betrieben werden.

    Dazu wird bei einem Reset das Bit 4 des Port B PPI abgefragt und der

    CRTC entsprechend initialisiert.

    Sollte auf 50 Hz bleiben.



  PPI EXP-Signal

    Erweiterungskarten knnen dieses Signal setzen.

    Beim CPC 464 normalerweise gesetzt, wenn eine Floppy angeschlossen ist.

    Beim CPC 6128 immer gesetzt.



  AMSDOS verboten

    Verbietet die Initialisierung des AMSDOS. Das ist sinnvoll, wenn Sie

    viele Programme von Kassette laden mchten, ohne vorher immer den

    Befehl '|TAPE' eingeben zu mssen.

    Natrlich knnten Sie auch einfach die entsprechende ROM_BLOCK-Zeile

    mit dem AMSDOS-ROM kommentieren (mit ROM_BLOCK legen Sie die zu

    ladenden ROMs fest), dann wre aber gar kein AMSDOS ROM mehr vorhanden.

    So bleibt es fr bestimmte Befehle noch erreichbar.



  AMSDOS-Beschleunigung

    Erlaubt eine AMSDOS-ROM-Modifikation, bei der Diskettenzugriffe

    beschleunigt werden. Dies wird durch Minimieren der Motor-Wartezeiten

    erreicht, die fr den Emulator natrlich unntig sind.



  Unterbrechungs-Maske

    Nur fr Debugging-Zwecke. Durch die Maske in der Konfigurationsdatei

    (3) werden Fehlermeldungen bei unzulssigen Befehlen unterdrckt.

    ndern Sie diesen Wert mglichst nicht!



  EMS erlaubt {nur DOS}

    Erlaubt der Benutzung von EMS-Speicher (Expanded Memory System).

    Falls kein EMS-Speicher vorhanden ist oder zu wenig zur Verfgung steht,

    wird automatisch konventioneller Speicher benutzt.

    Weitere Informationen zur EMS-Speichernutzung finden Sie in 2.3.1 und

    im Kapitel 7.



  Sprache

    Sprache, in der Hilfstexte angezeigt werden.

    Mglich sind

      0=UK (Englisch)

      1=GR (Deutsch)

      2=FR (Franzsisch)

      3=SP (Spanisch)



  Kassetten-Umleitung)

    Falls Sie die "Kassette" verwenden mchten, mu diese Option auf

    "YES" stehen.

    Weitere Informationen zum TAPE-Bypass finden Sie im Kapitel 7.



  CPC-Typ

    Setzt den gewnschten CPC-Typ

    0 = CPC 464

    1 = CPC 664

    2 = CPC 6128

    3 = CPC 464+ (?)

    4 = CPC 6128+ (?)

    5 = KC compact

    Um die Typen 3 bis 5 zu benutzen, mssen Sie zuerst entsprechende

    ROM-Abbilder in CPCEMU.CFG eintragen.



  Zeige Konfiguration



  Lade Konfiguration

    Ld eine Konfigurations-Datei, welche mit "Save_Configuration"

    abgespeichert wurde. Manche Parameter wirken erst, wenn Sie

    "Restart_Emulation" whlen.



  Neustart der Emulation

    Wenn Sie eine Konfiguration mittels "Load_Configuration" geladen

    haben, knnen Sie den Emulator mit diesen Werten neu starten.



  Speichere Konfiguration

    Speichert die aktuelle Konfiguration.

    Die Haupt-Konfiguration "CPCEMU.CFG" lt sich nicht berschreiben.



  Poke-Datenbank

    Falls Sie gerade ein Spiel spielen und nicht weiterkommen, whlen

    Sie diesen Menpunkt. Falls das Spiel sich in der bersicht befindet,

    whlen Sie es aus und Sie bekommen eine Erleichterung, zum Beispiel

    unendliche Leben.

    Sie knnen die Liste (CPCEMU.DBF) auch um eigene Pokes erweitern.

    Der Aufbau der Datei steht in Kapitel 7.



  DOS-Shell {nur DOS}

    ffnet eine DOS-Shell mit viel freiem Speicher, die Sie durch Eingabe

    von 'EXIT' wieder verlassen knnen.



  Fortsetzen

    Werte bernehmen und Programm fortsetzen.

    Die genderten Werte werden bernommen und die Emulation wird

    fortgesetzt. Den gleichen Effekt bekommen Sie auch, wenn Sie auf

    einem beliebigen Menpunkt (mit Zahl) <RETURN> drcken.











4.2  Konfigurationsdatei

========================



  Mit einer Konfigurationsdatei knnen Sie CPCEMU auch konfigurieren.

  Beim Start liest CPCEMU standardmig die Konfigurationsdatei CPCEMU.CFG.

  Beachten Sie, da diese Datei im TMP-Verzeichnis steht, falls Sie CPCEMU

  mit einer CPCxxx.BAT Datei starten. Das ermglicht benutzerdefinierte

  Konfigurationen, auch wenn CPCEMU auf einer CD-ROM ist.

  Der Aufbau dieser Datei soll jetzt beschrieben werden, so da Sie selber

  leicht z.B. eigene ROMs einbinden knnen, die Tastatur dauerhaft

  umstellen knnen, ...



  Werfen wir einmal einen Blick in die CPCEMU.CFG Datei:



    ;CPCEMU.CFG - The Configuration File for CPCEMU (v1.5)

    ;Marco Vieth, 20.11.1997

    ;

    ;standard configuration for CPC 464, 664, 6128, 464+, 6128+, KC compact

    ;

    SHOW_CONFIG=0       ;should the configuration be displayed?

    CPC_TYPE = 2        ;CPC 6128, if no command line parameter -t

    ...





  Schon an diesen paar Zeilen lt sich der einfache Aufbau erkennen:

  Kommentare beginnen mit einem Semikolon (";").

  Optionen werden gendert, indem ein Schlsselwort (hier

  SHOW_CONFIG, ROM_PATH) gefolgt von "=" gefolgt von einem <Wert> stehen.

  <Wert> kann je nach Schlsselwort eine Zeichenkette

  oder auch ein numerischer Wert sein. Numerische Werte knnen nicht nur

  in dezimaler Form, sondern auch in hexadezimaler ("0x") oder binrer ("%")

  Zahlendarstellung angegeben werden.



  Sie brauchen also nur die Bedeutung der Schlsselwrter zu kennen, um

  die Optionen leicht mit einem Texteditor an Ihre Bedrfnisse anzupassen.



  Die meisten Schlsselwrter kennen Sie schon aus dem Setup-Men. Sie

  mssen allerdings in Englisch angegeben werden.

  Zuerst eine alphabetische bersicht, dann Erklrungen zu

  den speziellen:



  #ENDIF

  #IFCPC

  AMSDOS_DISABLED     AMSDOS abschalten

  AMSDOS_SPEEDUP      AMSDOS-Beschleunigung

  BREAK_MASK          Unterbrechungs-Maske

  COLOUR_SCREEN       Farbbildschirm

  COMPANY_NAME        Firmenname

  CPC_TYPE            CPC-Typ

  DATA_FILE           Datendatei

  DRIVE_A             Laufwerk A

  DRIVE_A_AUTOSTART   Laufwerk A: Autostart

  DRIVE_A_SIDE        Laufwerk A: Seite

  DRIVE_A_WRITEPROT   Laufwerk A: Schreibschutz

  DRIVE_B             Laufwerk B

  DRIVE_B_AUTOSTART   Laufwerk B: Autostart

  DRIVE_B_SIDE        Laufwerk B: Seite

  DRIVE_B_WRITEPROT   Laufwerk b: Schreibschutz

  EMS_ENABLED         EMS erlaubt

  EMULATION_DELAY     Emulations-Verzgerung

  EMULATION_SPEED     Emulations-Geschwindigkeit

  HELP_FILE           Hilfs-Datei

  INTERRUPT_FREQUENCY Interrupt-Frequenz

  INTERRUPT_RESUME    Interrupts nachholen

  JOY0_CALIBRATE      Joystick 0 kalibrieren

  JOY1_CALIBRATE      Joystick 1 kalibrieren

  KBD_LANGUAGE        Tastatur-Layout

  LANGUAGE            Sprache

  MOUSE_ENABLED       Maus erlaubt

  MULTIMODE_UPDATE    Multimodes sofort auffrischen

  PALETTE_CHANGE      Palettennderungen

  POKE_DATABASE       Poke-Datenbank

  PPI_50HZ            PPI-50Hz-Bit

  PPI_EXP_SIGNAL      PPI-Expansions-Signal-Bit

  PRINTER             Drucker

  RAM_SIZE            RAM-Gre

  REALTIME            Echtzeit-CPC

  ROM_BLOCK           ROM-Block

  ROM_PATH            ROM-Pfad

  SB_DELAY            Soundblaster-Verzgerung

  SB_DELAY0           Soundblaster-Verzgerung 0

  SB_DMA_BUF          Soundblaster-DMA-Puffergre

  SB_SAMPLE_RATE      Soundblaster-Sampling-Rate

  SB_STEREO           Soundblaster-Stereo

  SCREEN_OFFSET       Bildschirm-Verschiebung

  SHOW_CONFIG         Zeige Konfiguration

  SNAPSHOT            Schnappschu

  SOUND_DEVICE        Sound-Ausgebegert

  SOUND_ENABLED       Soundausgabe erlaubt

  TAPE_BYPASS         Kassetten-Umleitung

  TAPE_PATH           Kassetten-Pfad

  TMP_PATH            Temporres Verzeichnis

  VIDEO_MODE          Video-Modus

  VSYNC_POSITION      Vertikale Sync-Position





  - #ENDIF, #IFCPC

    Diese Steuerbefehle ermglichen eine bedingte Konfiguration je nach

    gewnschtem CPC:

      #IFCPC <CPC-Typ> ... #ENDIF

    Als <CPC-Typ> sind alle 4 Typen wie bei "CPC_TYPE" zulssig.

    Somit kommen Sie mit einer Konfigurationsdatei fr alle CPCs aus.

    In den Batch-Dateien CPC464.BAT, CPC664.BAT, CPC6128.BAT wird der

    gewnschte CPC durch Kommandozeilen-Parameter gewhlt. Diese werden im

    nchsten Abschnitt beschrieben.



  - DATA_FILE = "<Pfad+Dateiname>"

    Setzt die Daten-Datei (CPCEMU.DAT).



  - DRIVE_A = "<Pfad+Dateiname>"

    Setzt den Pfad, wo sich die Disketten-Abbilder befinden.

    Geben Sie als Pfad einen Dateinamen an, wird diese "Diskette" beim

    Start des Emulators automatisch in Laufwerk A "gelegt".

    Im Abschnitt 3.2.1 habe ich das Laden von und Speichern auf Diskette

    beschrieben.



  - DRIVE_A_AUTOSTART

    Startet automatisch das erste BASIC-Programm, wenn ein Disketten-Abbild

    eingelegt wird. Alternativ wird DISC.BAS gestartet, falls vorhanden.

    Mit dem AMSDOS-Befehl |DIR knnen Sie schauen, welches das erste

    BASIC-Programm ist.



  - DRIVE_A_SIDE

    Bei doppelseitigen Formaten kann mit dieser Option die Seite 1 (B)

    gewhlt werden.



  - DRIVE_A_WRITEPROT

    Das Disketten-Abbild wird schreibgeschtzt eingelegt.

    Das ist sinnvoll, wenn es nicht modifiziert werden soll oder sich auf

    einem Nur-Lese-Medium (z.B. CD-ROM) befindet.



  - DRIVE_B = "<Pfad+Dateiname>"

    Ist das gleiche wie DRIVE_A, nur fr Laufwerk B.



  - DRIVE_B_AUTOSTART

    Ist das gleiche wie DRIVE_A_AUTOSTART, nur fr Laufwerk B.



  - DRIVE_B_SIDE

    Ist das gleiche wie DRIVE_A_SIDE, nur fr Laufwerk B.



  - DRIVE_B_WRITEPROT

    Ist das gleiche wie DRIVE_A_WRITEPROT, nur fr Laufwerk B.



  - JOY0_CALIBRATE = <xcen>, <ycen>, <xdead>, <ydead>

    Hier geben Sie eine Joystick-Kalibrierung fr Ihren Analog-Joystick an.

    Benutzen Sie die Werte, die nach der Joystick-Kalibrierung

    im Setup-Men angezeigt werden (siehe Abschnitt 4.1).

    Dies ist ein Schlsselwort, dem 4 Werte zugewiesen werden, diese

    mssen Sie auch immer angeben. Vier Nullen bedeutet nicht kalibriert.



  - JOY1_CALIBRATE = <xcen>, <ycen>, <xdead>, <ydead>

    Genauso wie JOY0_CALIBRATE.



  - POKE_DATABASE = "<Pfad+Dateiname>"

    Setzt die Poke-Datenbank-Datei (CPCEMU.DBF).



  - PRINTER = "<Pfad+Dateiname>"

    Hier legen Sie eine Drucker-Datei fest, in die

    Druckerausgaben umgeleitet werden. Beim jedem Start des Emulators wird

    sie gelscht. Nachdem Sie den Emulator verlassen haben, schicken Sie

    diese Datei mit 'COPY <Dateiname> prn:' zu Ihrem Drucker.

    Bei PRINTER="prn" wird ohne Druckerdatei auf dem Drucker ausgedruckt.

    Bei PRINTER="" wird die parallele Schnittstelle LPT1 direkt

    angesprochen.



  - ROM_BLOCK = <ROM-Nummer>, "<Dateiname>", <ROM-Position>

    Beschreibt, was fr ein ROM geladen werden soll.

    Sie mssen diese Zeile fr jedes zu ladende ROM wiederholen.

    Jedes ROM besitzt dabei eine Gre von 0x4000 Bytes.

    Die maximale Anzahl der ROMs ist etwa 20, wenn Sie EMS-Speicher haben.

    - <ROM-Nummer> ist die Nummer die das ROM bekommen soll,

      d.h., mit der es durch 'OUT &DF00,num' ausgewhlt wird.

      0         = Vordergrund-ROM (z.B. BASIC)

      1 - 251   = Hintergrund-ROMs. Auf einem CPC 664/6128 werden

                  die ROMs 1-15 bei einem Reset automatisch

                  initialisiert (bei einem CPC 464 nur 1-7).

                  Das AMSDOS ROM hat immer die Nummer 7.

      255       = Lower-ROM (z.B. OS, hat nur im Emulator diese

                  Nummer.)

    - <Dateiname> ist die Datei, in der sich das ROM-Abbild im

      Verzeichnis ROM_PATH befindet.

    - <ROM-Position> ist die Positon des ROMs innerhalb der Datei,

      0 bedeutet 0.ROM, 1 bedeutet 1.ROM, usw...

      Es ist also mglich, mehrere ROMs in einer Datei zu haben.

      Bei den Eintrgen

          ROM_BLOCK =   255, "CPC6128.ROM", 0

          ROM_BLOCK =   0  , "CPC6128.ROM", 1

      befinden sich also Lower-ROM und Vordergrund-ROM direkt nacheinander

      in derselben Datei.



  - ROM_PATH = "<Pfadname>"

    Setzt den Pfad, wo sich die ROM-Abbilder befinden, aus denen CPCEMU

    beim Start die ROMs liest. Die Konfigurationsdatei setzt das

    Verzeichnis .\ROM .

    Die ROMs selber werden mit dem Schlsselwort ROM_BLOCK festgelegt.



  - SNAPSHOT = "<Pfad+Dateiname>"

    Setzt den Pfad, wo sich die Snapshots befinden.

    Geben Sie als Pfad einen Dateinamen an, wird dieser Snapshot automatisch

    gestartet.

    Im Abschnitt 3.2.3 habe ich das Laden und Speichern von Snapshots

    beschrieben.



  - TAPE_PATH = "<Pfadname>"

    Setzt den Pfad, wo sich die "Kassetten"-Dateien befinden. Die

    Konfigurationsdatei setzt das Verzeichnis ".\TAPE".

    Im Abschnitt 3.2.2 habe ich das Laden von und Speichern auf Kassette

    beschrieben.



  - TMP_PATH = "<Pfadname>"

    Setzt den Pfad, in dem CPCEMU temporre Dateien erzeugt. Dieser wird

    hauptschlich bentigt, wenn Sie aus einem ZIP-Archiv Dateien auswhlen

    und CPCEMU diese mit PKUNZIP entpackt.









4.3  Kommandozeilen-Parameter

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  Wie bei vielen anderen Programmen blich, knnen Sie auch bei CPCEMU

  Kommandozeilen-Parameter angeben. Zur Zeit sind jedoch nur einige wenige

  mglich.



  Rufen Sie CPCxxx.BAT einfach mit den folgenden Optionen auf:

       /f : startet die schnelle Emulation (Standardeinstellung)

       /s : startet eine langsame Emulation, die Sie normalerweise nicht

            bentigen.

       /d : startet den Debug-Modus, sehen Sie im Kapitel 7 nach.

       /x : verbietet EMS Benutzung

       /c <Datei> : gibt eine andere Konfigurationsdatei an, falls nicht

            die Standard-Datei CPCEMU.CFG benutzt werden soll.

            Siehe vorherigen Abschnitt.

       /t <type> : definiert den gewnschten CPC 464, 664, 6128, CPC 464+,

                   CPC 6128+ oder KC compact  durch  /t 0 bis /t 5.

       /h : zeigt einen Hilfsbildschirm an



  Wenn Sie eine unbekannte Option angeben, wird automatisch "/d" verwendet.

  Anstatt dem "/" knnen Sie auch das UNIX-bliche "-" verwenden.













5.  Datenbertragung CPC <-> PC

*******************************



Was ntzt Ihnen der schnste Emulator, wenn Sie keine Programme dafr

haben oder keine Mglichkeit sehen, die Programme von Ihrem CPC zum

PC zu bekommen?

Im Kapitel 6 (Bezugsquellen) sind auch einige Quellen aufgefhrt, wo

Sie CPC-Software bekommen knnen.

In diesem Kapitel soll es darum gehen, wie Sie eigene CPC-Software auf

den PC transferieren.

Fr die verschiedenen Mglichkeiten (Diskette, ber parallele oder

serielle Schnittstelle) werden auch Hilfsprogramme vorgestellt.







5.1  Diskette als Medium

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  Dies ist meistens die einfachste und schnellste Mglichkeit, die

  CPC-Software auf den PC zu bekommen.

  Sie brauchen dazu nur einen CPC mit Zweitlaufwerk in richtiger Gre.

  Richtige Gre bedeutet dabei, da die Disketten von der Gre her

  in Ihr PC-Laufwerk passen mssen. Ansonsten knnten Sie versuchen,

  ein 3" Laufwerk an den PC anzuschlieen.

  Der PC wird dann mit einem Zusatzprogramm berredet, die

  CPC-Diskettenformate zu lesen.

  Dieses Zusatzprogramm heit CPCTRANS.





  5.1.1  Das Diskettentransferprogramm CPCTRANS

  ---------------------------------------------



    Ich habe CPCTRANS geschrieben, um Disketten-Abbilder aus

    CPC-Disketten zu erstellen. Es werden sowohl die normalen CPC-Formate

    als auch das doppelseitige VORTEX-Format gelesen.

    CPCTRANS ist nicht dafr gedacht, kopiergeschtzte Formate zu bertragen!

    Wenn Sie CPCTRANS ohne Parameter aufrufen, erhalten Sie eine kurze

    bersicht.

    Rufen Sie CPCTRANS hnlich wie den DOS COPY-Befehl auf:

    'CPCTRANS <Quelle> <Ziel> <Optionen>'.

    Beispiele:

    'CPCTRANS B: DISK1.DSK' kopiert die Diskette im Laufwerk B in

    das Disketten-Abbild DISK1.DSK. Falls diese nicht existiert,

    wird sie neu erzeugt.

    'CPCTRANS DISK1.DSK B:' kopiert das Disketten-Abbild zurck

    auf die Diskette im Laufwerk B.



    Der erste Befehl funktioniert nur fr das DATA-Format.

    Fr andere Formate mssen Sie eine Option angeben:

      /f 0    : DATA-Format (Standard)

      /f 1    : DATA-Format, doppelseitig

      /f 2    : SYSTEM-Format

      /f 3    : SYSTEM-Format, doppelseitig

      /f 4    : VORTEX-Format, doppelseitig

      /f 5    : unbekannt, CPCTRANS versucht es selber zu erkennen.

      /f 6    : +3DOS

    Beachten Sie das Leerzeichen zwischen "/f" und der Zahl.

    Beim doppelseitigen DATA- und SYSTEM-Format whlen Sie die Seite A oder B

    im Disketten-Men (3.2.1).



    Beim Zurckschreiben eines Disketten-Abbildes mu die Diskette

    schon mit dem richtigen Format formatiert sein! Dazu knnen Sie

    22DISK benutzen, was im nchsten Abschnitt beschrieben wird.



    Wollen Sie die B-Seite einer Diskette kopieren, whlen Sie Seite B

    durch die Option "/s 1".

    Durch 'CPCTRANS B: DISK1.DSK /s 1' wird also nur die B-Seite der

    Diskette kopiert, mit 'CPCTRANS DISK1.DSK B: /s 1' wird sie wieder

    zurckgeschrieben.



    Durch die Option '/v' schalten Sie "verify" ein, d.h. es wird

    berprft, ob die Daten korrekt kopiert wurden. Das ist zwar ein

    bichen langsamer, erhht aber die Sicherheit.



    Mit der Option '/t <Anzahl>' geben Sie an, wieviele Spuren (tracks)

    kopiert werden sollen. Normalerweise werden immer 40 Spuren kopiert,

    nur beim VORTEX-Format sind es 80.



    Eine Besonderheit ist die Option '/q' (Quick-Format). Hiermit

    formatieren Sie ein Disketten-Abbild, anstatt den Inhalt

    einer Diskette hineinzukopieren.

    Trotzdem mssen Sie als ersten Parameter ein gltiges Laufwerk angeben,

    auch wenn es nicht benutzt wird.

    Beispiel:

    'CPCTRANS a: SYSTEM.DSK /f 2 /q' formatiert SYSTEM.DSK als

    SYSTEM-Format-Diskette.







  5.1.2  Das Formatier- und Kopierprogramm 22DISK von SYDEX

  ---------------------------------------------------------



    Dieses Programm ist als Shareware erhltlich. Durch geeignete

    Definitionen knnen Sie smtliche CP/M-Formate benutzen!

    Leider sind gerade die CPC-Formate in der Prfversion von 22DISK nicht

    enthalten. Deshalb habe ich diese Formate in der Datei CPMDISKS.DEF

    definiert. Sie befindet sich auch im UTILITY-Verzeichnis.

    Was knnen Sie mit 22DISK machen?

    Sie knnen einzelne Dateien zwischen DOS und den Fremdformaten hin- und

    herkopieren, Disketten formatieren und so weiter.

    Kopieren Sie die CPC-Dateien einfach in das TAPE-Verzeichnis, und

    lesen Sie im Abschnitt 3.2.2 nach, wie Sie Programme von Kassette laden.







5.2  Parallele Schnittstelle

============================



  Falls Sie noch einen CPC ohne Zweitlaufwerk besitzen, haben Sie die

  Mglichkeit, den Datentransfer ber die parallele Schnittstelle zu

  ttigen.

  Ursprnglich hatte Gilles Molinari diese Idee und auch Turbo-Pascal

  Programme dazu geschrieben. Nur gehren Sie vielleicht zu den Benutzern,

  die keinen Turbo-Pascal Compiler auf den CPC haben, somit knnten Sie

  damit nicht viel anfangen. Ich habe sie deshalb in Locomotive-BASIC

  umgeschrieben und durch die zustzliche Richtung PC->CPC ergnzt.

  Es ist also mglich, Programme vom CPC zum PC und umgekehrt zu bertragen!

  CPC und PC werden dabei an den Druckerschnittstellen gekoppelt.

  Wenn Sie einen CPC 6128 haben und sich die Anschlsse mal genauer ansehen,

  werden Sie feststellen, da Sie mit einem parallelen PC-Druckerkabel die

  beiden Computer hervorragend verbinden knnen!  Doch tun Sie es noch nicht,

  lesen Sie erst weiter.

  Wenn Sie einen Amstrad CPC 6128 ohne Centronics-Buchse oder einen

  CPC 464/664 haben, benutzen Sie das Diagramm am Ende des Abschnitts.



  Zwei kleine Hrden mssen Sie berwinden:

  1. Einen kleinen Adapter bauen

  2. Ein kurzes Programm in den CPC eintippen



  Warten Sie!   Blttern Sie nicht gleich weiter!



  Beide Schritte sind ganz einfach, denn

  1. geht auch OHNE LTEN    und

  2. ist wirklich ziemlich kurz (etwa 30 Zeilen BASIC)



  Zu 2.

  Das Programm, was Sie brauchen, heit CPCREC.BAS und befindet sich im

  UTILITY-Verzeichnis. Es ist in ASCII-Form abgespeichert, so da Sie

  es problemlos ausdrucken und in Ihren CPC eintippen knnen.

  Es erfllt in etwa die Aufgabe eines dnnen Seiles, das Sie durch ein

  Rohr schicken, um ein dickes Tau nachziehen zu knnen.

  Das dnne Seil ist hier CPCREC.BAS und empfngt (receive) Programme

  vom PC. Mit diesem "Progrmmchen" holen Sie das Programm CPCPARA.BAS

  (das dicke Tau) auf Ihren CPC. Damit knnen Sie sowohl Programme

  empfangen als auch senden. CPCREC.BAS brauchen Sie dann nicht mehr.

  Auf der PC-Seite haben Sie die ganze Zeit PCPARA.EXE.

  Natrlich sind auch diese beiden Programme im UTILITY-Verzeichnis.





  Doch bevor Sie CPCREC.BAS eintippen, kommen wir zu 1.





  Der parallele Adapter

  ---------------------



  Sie brauchen also einen Adapter zwischen dem PC-Druckerkabel und dem

  PC-Druckeranschlu.

  Am einfachsten geht das mit einer RS-232 Wiring-Box, die einen 25pin

  D-Sub Stecker und eine 25pin D-Sub Buchse hat. Durch Stecken von

  kurzen Drahtbrcken realisieren Sie damit beliebige Verbindungen zwischen

  den beiden Seiten. Normalerweise wird so eine Box - wie ihr Name

  schon sagt - zur Anpassung von RS-232 Schnittstellen benutzt. Serielle

  Verbindungen scheinen nmlich nie auf Anhieb zu funktionieren.

  Bei unserem Adapter benutzen Sie die Box einfach "andersherum", d.h.

  der Stecker kommt an den PC, in die Buchse kommt dann das PC-Druckerkabel.



  Stecken wir die Box eben zusammen:



        Stecker fr den PC-                Buchse fr das Drucker-

        Druckeranschlu (links):           kabel (rechts):



               Pin 2     ---------------       Pin 11

               Pin 10    ---------------       Pin 8

               Pin 11    ---------------       Pin 1

               Pin 12    ---------------       Pin 7

               Pin 13    ---------------       Pin 6

               Pin 15    ---------------       Pin 5

               Pin 19    ---------------       Pin 19





  Wie Sie sehen, brauchen Sie nicht alle 25 Drahtbrcken sondern nur 7.

  Meine Wiring-Box habe ich bei einem Elektronik-Versand fr 13 DM bekommen.



  Sie knnen es natrlich auch gnstiger haben, indem Sie eine sogenannte

  Jumper-Box verwenden, bei der Sie die Drahtbrcken festlten mssen.

  Diese sollte etwa 7 DM kosten.

  Noch gnstiger sind Stecker, Buchse, Adapter-Gehuse und ein paar Drhte.

  Das hat mich etwa 3 DM gekostet.





  Sie haben jetzt mit dem Adapter die beiden Computer verbunden und das

  "Progrmmchen" CPCREC.BAS in den CPC eingetippt.

  Wie geht es nun weiter?



  1. Auf dem CPC:  CPCREC.BAS starten (nachdem Sie es abgespeichert haben)

  2. Auf dem PC :  'PCPARA /s CPCPARA.BAS' starten.



  Jetzt wird es kritisch, denn wenn auf dem PC keine Fehler gemeldet werden,

  ist alles gut verlaufen, das Programm ist auf dem CPC.

  Falls der PC berhaupt nichts sendet und nur eine Fehlermeldung ausgibt,

  ist die Verbindung wahrscheinlich nicht in Ordnung.

  Falls er etwas sendet ("Sending block xx"), aber zwischendurch Fehler

  auftreten, ist Ihr PC vielleicht zu schnell oder zu langsam. Die Richtung

  PC->CPC ist nmlich ziemlich zeitkritisch.

  Auf meinem 386/33 darf ich kein EMS installiert haben, sonst ist es zu

  langsam. Auf einem besonders schnellen Computer knnte es aber ntig

  Sein, die Taktfrequenz herunterzuschalten. Benutzen Sie es unter DOS,

  nicht unter OS/2 oder Windows.



  Wenn es berhaupt nicht klappen sollte, benachrichtigen Sie mich.

  In der Zwischenzeit knnten Sie das etwas lngere CPCPARA.BAS eintippen,

  die Richtung CPC->PC funktioniert nmlich immer, auch unter OS/2, da das

  nicht viel anders ist als ausdrucken. Der PC spielt dabei den Drucker.



  Ich nehme an, da Sie jetzt CPCPARA.BAS auf Ihrem CPC haben.

  bertragen Sie Dateien vom CPC zum PC folgendermaen:

  1. Auf dem PC:  'PCPARA /r'  eingeben.

  2. Auf dem CPC: CPCPARA starten, Menpunkt S)end whlen, und nacheinander

     die zu bertragenden Dateien eingeben. (Rufen Sie 'PCPARA /r' fr jede

     zu bertragende Datei erneut auf, CPCPARA hingegen luft in einer

     Endlosschleife.)





  Sie benutzen also PCPARA folgendermaen:

  - PCPARA /r : startet PCPARA im Empfangsmodus

  - PCPARA /s <Datei> : sendet die <Datei> zum CPC, falls Sie als

    Datei 'TRM:' angeben, bekommen Sie ein Terminal.



  Bei den meisten Programmen im UTILITY-Verzeichnis bekommen Sie brigens

  eine bersicht ber die Optionen, wenn Sie nur den Dateinamen eingeben.





  WARNUNG:

  Auch wenn der Aufbau ganz simpel ist, kann ich doch nicht

  garantieren, da Sie dabei nicht irgend etwas kaputtmachen. Wenn z.B.

  nachher Ihr CPC-Druckerport defekt ist, dann ist das schade und wohl

  eher ein dummer Zufall. Wahrscheinlich wre er auch dann kaputtgegangen,

  wenn Sie nur Ihren Drucker angeschlossen htten.

  Ich kenne z.B. einen ehemaligen CPC-Benutzer, dessen Tastatur mal nicht

  mehr funktionierte. Nach der Reperatur sagte man ihm, er drfe den

  Joystick auch nicht bei angeschaltetem Computer einstpseln!

  (Also ich mache das immer ?!?)

  Also:

  Der Adapter wurde nicht nur von mir schon mehrfach erfolgreich nachgebaut.

  Und auch Benutzer, die "mal vergessen" haben, den Adapter zwischen der

  Verbindung anzubringen, berichten von keinen Problemen.







  Diagramme von David Chapeau, falls Ihr CPC keinen Centronics-Anschu hat:



   34 <- - - - - - - - 18      \

   ______________________      |

  |   ________________   |     |

  |  |________________|  |   - | ---> Buchse fr CPC-Druckeranschlu

  |______________________|     |

                               |

   17 < - - - - - - - - 1      |

                               |

     ||||||||||||||||||        |

     ||||||||||||||||||        \

     ||||||||||||||||||         >   "CPC 464/664 nach DMP 2160"-Kabel

     ||||||||||||||||||        /

     ||||||||||||||||||        |

                               |

   1 - - - - - - - - > 18      |

  ________________________     |

  \    ______________    /     |

   \  |______________|  /    - | ---> Centronics-Stecker

    \__________________/       |

                               |

   19 - - - - - - - -> 36      /







   18 < - - - - - - - - 1      \

  ________________________     |

  \    ______________    /     |

   \  |______________|  /    - | ---> Centronics-Buchse

    \__________________/       |

                               |

   36 <- - - - - - - - 19      |

                               |

     ||||||||||||||||||        |

     ||||||||||||||||||        \

     ||||||||||||||||||         >   PC Parallel Adapter

     ||||||||||||||||||        /

     ||||||||||||||||||        |

                               |

   1 - - - - - - - - > 13      |

  ________________________     |

  \  ..................  /     |

   \  ................  /    - | ---> Sub-D Stecker zum PC (LPT1)

    \__________________/       |

                               |

   14 - - - - - - - -> 25      /





   13 < - - - - - - - - 1      \

  ________________________     |

  \  ..................  /     |

   \  ................  /    - | ---> Sub-D Buchse

    \__________________/       |

                               |

   25 <- - - - - - - - 14      |

                               |

     ||||||||||||||||||        |

     ||||||||||||||||||        \

     ||||||||||||||||||         >   RS-232 "Wiring-Box"

     ||||||||||||||||||        /

     ||||||||||||||||||        |

                               |

   1 - - - - - - - - > 13      |

  ________________________     |

  \  ..................  /     |

   \  ................  /    - | ---> Sub-D Stecker zum PC (LPT1)

    \__________________/       |

                               |

   14 - - - - - - - -> 25      /







   Drucker    Centronics   Centronics      Sub-D        Sub-D        Sub-D

   (Buchse)    (Stecker)    (Buchse)     (Stecker)    (Buchse)     (Stecker)



      1 ---------  1            1 ---------  1           11 ---------  2

            .                         .                   8 --------- 10

            .                         .                   1 --------- 11

            .                         .                   7 --------- 12

     17 --------- 17           14 --------- 14            6 --------- 13

     18 --------- 19           19 --------- 19            5 --------- 15

            .                  21 --------- 20           19 --------- 19

            .                  23 --------- 21

            .                  25 --------- 22

     34 --------- 35           27 --------- 23

                               29 --------- 24

                               30 --------- 25

                               31 --------- 16

                               32 --------- 15

                               33 --------- 18

                               36 --------- 17







  bertragungsgeschwindigkeit CPCPARA -> PCPARA (v1.1):



  Mit der eingebauten Statistik wurden folgende bertrangungsraten

  fr einen 0x4000 Byte-Block vom CPC zum PC gemessen:



  Quelle auf dem CPC:           Bytes/s:        bit/s:

  -----------------------------------------------------------

  Datei von Diskette:           1600            12800



  Block aus dem Speicher:       2240            17920



  Block aus Speicher,keine Int. 2445            19560

  (poke &b941,&c9 auf CPC 6128)



  Das Senden eines Blocks wurde in BASIC folgendermaen realisiert:

  defstr a:a="test.$$$":call sstr,@a

  a=string$(&80):for i=1 to &80:call sstr,@a:next:call sbyte,0:stop





  Weitere Informationen zum parallelen Adapter finden Sie im Kapitel 7.









5.3  Serielle Schnittstelle

===========================





  Falls Sie eine serielle Schnittstelle am CPC haben, knnen Sie die

  Daten natrlich auch seriell bertragen.







5.4  Sonstige Mglichkeiten

===========================



  Es gibt auch abenteuerlichere Methoden, an seine Software zu kommen.



  - 3" Diskettenlaufwerk an den PC anschlieen. Manche (ltere) Modelle

    sollen direkt an den 5.25"-Anschlu passen.



  - Mit Hilfe des Spectrum+3 (oder so) die 3" Disketten einlesen, in das

    Spectrum-Format konvertieren und mit einem Hilfsprogramm auf den PC

    bertragen. Dieses Hilfsprogramm soll dem Spectrum-Emulator Z80 von

    Gerton Lunter beiliegen.



  - Als es noch ntig war, irgendwie an die ROMs zu kommen, hat mir ein

    Benutzer von seiner Methode berichtet:

    Er hat den ROM-Chip aus dem CPC ausgebaut und anstatt des VGA-BIOS in

    seine Grafikkarte eingesetzt. Mit einem kleinen Programm konnte er

    dann den Inhalt auslesen.



  - Vielleicht finden Sie noch Ihre eigene Methode?











6.  Bezugsquellen, Hilfe bei Problemen, Danksagungen

****************************************************



In diesem Kapitel erfahren Sie, woher Sie CPC-Software beziehen knnen und

an wen Sie sich bei weiteren Fragen wenden knnen.

Auerdem erwhne ich noch einige andere Amstrad-Emulatoren.





6.1  Sie mchten CPC Software ?

===============================



  Kein Problem. Wenn Sie Internet-Zugang oder ein Modem haben.

  Wie fr die Spectrum-Emulatoren gibt es mittlerweile auch fr den

  (oder die) CPC-Emulator(en) "anonyme" Archive, von denen Sie per FTP,

  oder WWW Software bekommen knnen.





  FTP

  ---



  - ftp.nvg.unit.no : /pub/cpc, Arnt Gulbrandsen hat das Archiv

    bereitgestellt und Noel Llopis verwaltet es;

    ROMs, CPC-Programme, Emulatoren.

    Eines der grten Archive mit CPC-Programmen.

    Eigene Programme knnen Sie unter /pub/cpc/incoming ablegen.



  - sunshine.informatik.uni-wuerzburg.de:/pub/joscho/cpcemu

    Ein Mirror von ftp.nvg.unit.no. Fragen, Bemerkungen und Ergnzungen

    richten Sie bitte an joscho@informatik.uni-wuerzburg.de.

    Wenn Sie Verbindungsprobleme nach Norwegen haben, knnen Sie es hier

    versuchen.



  - ftp://ftp.lip6.fr/pub/amstrad, dank an Remy Card,

    ftp://ftp.lip6.fr/pub/amstrad/frontend/menu.htm (HTML-Frontend)

    Alle Fragen zu diesem Archiv richten Sie bitte an

    roussin@genesis8.frmug.org.

    Alle Dateien kommen von 'Genesis the 8bit generation BBS' (siehe unten).



  - ftp.demon.co.uk:/pub/cpm, dank Paul Martin

    Hauptschlich Amstrad CP/M-Programme.

    Paul Martin ist bereit, Ihnen seine "CP/M Plus ROMs" zuzuschicken,

    falls Sie das originale Amstrad CP/M Plus haben.

    Sie mssen das natrlich irgendwie beweisen.



  - oak.oakland.edu : /Simtel/msdos/emulator/cpcemu15.zip



  - Weitere Simtel-Mirrors:

    ftp.ibp.fr : /pub3/pc/SimTel/msdos/emulator/

    ftp.demon.co.uk : /simtel/msdos.

    ftp.uni-paderborn.de





  WWW

  ---



  - http://andercheran.aiind.upv.es/~amstrad

    and an UK mirror: http://www.dcs.warwick.ac.uk/~divine/~amstrad/



  - ...und viele weitere, die ich hier nicht auffhren mchte, da sie sich

    dauernd ndern







  BBS

  ---





  - Aspects 2:250/107 : +44 617920260, England



  - Genesis the 8bit generation (2:320/220) : +33 1 53 95 32 43

    (modem/ISDN) & 44 (modem), Paris (FRANCE), sysop : Emmanuel Roussin.



  - ZNODE 51 : + 49 89 961 45 75, Deutschland, von 15:00 to 3:00 CET (MEZ),

    bis V32b, CPC-Programme



  - ...und einige mehr







6.2  Sie mchten immer auf dem laufenden bleiben ?

==================================================





  Sie mchten immer die neuste Version von CPCEMU haben?

  Sie mchten informiert werden, wenn eine neue verffentlicht wird?



  Mittlerweile gibt es eine eigene CPC-Newsgruppe!

  Sie heit



     comp.sys.amstrad.8bit.



  Dort finden Diskussionen rund um den CPC (und eben auch CPCEMU) statt.

  Hier knnen Sie natrlich ganz unverbindlich Ihre Erfahrungen austauschen.



  Es ist auch ein FAQ (frequently asked questions, hufig gestellte Fragen)

  zu dieser Newsgroup verfgbar

  (ftp://ftp.lip6.fr/pub/amstrad/amstrad.htm, FAQ in HTML).





  Falls Sie keine Mglichkeit haben, die Newsgruppe zu lesen, schreiben

  Sie mir kurz eine E-Mail. Meine Adresse steht im nchsten Abschnitt.

  Mit normaler Post knnen Sie bei mir (oder bei David, siehe unten)

  natrlich auch nachfragen, aber nicht das Rckporto vergessen.

  Falls Sie mir eine Anerkennung zukommen lassen haben, fhle ich mich

  normalerweise verpflichtet, Ihnen mindestens 1 bis 2 Mal die neuste

  Version zukommen zu lassen.







6.3  Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben

==========================================





  Dann wenden Sie sich direkt an mich:



       Marco Vieth

       Auf dem kern 4

       D-33165 Lichtenau

       Germany



       Tel./Fax: 05292/1366



       Internet: cpcemu@hotmail.com

                 (ali@uni-paderborn.de  nur gltig bis 1.10.98)



       Wie Sie vielleicht schon wegen der Internet-Adresse vermuten,

       habe ich Informatik an der Uni Paderborn studiert. Ich habe

       das Studium im Frhjahr 1997 abgeschlossen und leiste jetzt

       Zivildienst.







  Falls Sie Englisch sprechen oder schreiben, knnen Sie sich

  auch an David Cantrell wenden:



       David Cantrell

       116, London Road

       Bexhill-on-sea

       East Sussex

       TN39 4AA

       England



       Phone: +44-1424-221015



       Internet: david@diablo.eimages.co.uk

                 ftp://ftp.eimages.co.uk/users/davidc/cpc/

                 http://www.ThePentagon.com/NukeEmUp/uaug





  David hat mir angeboten, mich bei der "Flut von Anfragen" zu untersttzen.

  Er hat das Firmware-Manual fr den CPC eingescannt und berarbeitet,

  so da es jetzt jedem in einer elektronischen Form zur Verfgung steht.





  Ich akzeptiere jede Form von Untersttzung, ob ideell oder finanziell.

  (30 DM bis 50 DM wren angemessen.)

  Normalerweise ist auf die Post (wenigstens) soviel Verla, da Geldscheine

  in zugeklebten Briefen auch ankommen.

  (Die "Unglcksflle", die manchmal bei "Wie bitte ?" vorgestellt werden,

   sind hoffentlich nur die Ausnahme. Wenn z.B. ein Gterwaggon vollbeladen

   mit Postsendungen monatelang in einem Ausbesserungswerk vergessen

   wurde ...)

  Falls Sie den bargeldlosen Zahlungsverkehr bevorzugen:

    Marco Vieth, Sparkasse Paderborn, BLZ: 47250101, Kto.Nr: 54111091



  Auch wenn Sie mir kein Geld schicken, beantworte und bercksichtige ich

  normalerweise alle Ihre Fragen und Anregungen (und David sicher auch).







6.4  Andere Amstrad CPC Emulatoren

==================================



  Noch Anfang 1994 htte ich gesagt, CPCEMU ist der einzige Emulator fr den

  Amstrad CPC. Mittlerweile sind mir jedoch drei andere bekannt:



  - SIMCPC:

    Vermutlich der erste CPC-Emulator berhaupt.

    CPC-Emulator fr PC/XT/AT   (c) 1989, 90 by GHE, Aachen

    Nur schwarzwei, aber mit zustzlichen ROMs;

    insgesamt nur eine "Bierlaune".



  - CPC2PCxx:

    Wird seit Oktober 1993 von Paco Lopez aus Spanien entwickelt.

    Ist jetzt auf einigen Archiven verfgbar. Ist vollstndig im Protected

    Mode und benutzt dasselbe Disketten-Format wie CPCEMU.



  - CPE:

    In Entwickung von Bernd Schmidt aus Aachen. Durch einen speziellen

    50 Hertz Bildschirm-Modus werden einige Farbbalken exakt nachgebildet.

    Auerdem werden Multi-Modes und Overscan untersttzt.

    Mit einer Spezialversion im 256-Farben-Modus werden exakte Farbbalken

    mit mehr als 50 Hertz dargestellt.

    Mittlerweile gibt es die Version v5.2.







6.5  Plne fr weitere CPCEMU-Versionen

=======================================



  - Overscan

  - Bessere Multi-Modes

  - Bildschirm zentrieren in hheren Auflsungen

  - Schnelles Hardware-Scrolling

  - whlbare Bildschirmvergrerung

  - auf amerikanischen Tastaturen fehlt "<>", ALTgr

  - Expansions-Port des CPC nachbilden

  - direktes Laden von CPC-Disketten

  - Laden von CPC-Kassetten ber die Druckerschnittstelle oder ber

    eine Soundblaster-Karte

  - bertragen von Disketten mit dem parallelen Adapter

  - nderung der Soundblaster-Lautstrke

  - Digiblaster-Emulation

  - Joystick-Tasten selber definieren

  - Maus als Joystick benutzen

  - automatische Erkennung von .SNA und .DSK





  Vielleicht wird es nie eingebaut, da ich erst einmal meine Diplomarbeit

  schreiben mu und nebenbei ein wenig "richtig" arbeite...







6.6  Danksagungen

=================



  - Besonderen Dank an Jrgen Weber, der mir nicht nur sehr viele Tips

    gegeben und Verbesserungsvorschlge gemacht hat, sondern vor allem die

    schnelle Z80-Emulation aus seinem CP/M-Emulator ZSIM beigesteuert hat.



                  Jrgen G. Weber

                  Wiesentalstrae 1

                  74523 Schwbisch Hall

                  Federal Republic of Germany



                  Email: weberj@dia.informatik.uni-stuttgart.de





  - Auerdem Dank an Bernd Schmidt. Da Bernd einen eigenen Emulator schreibt,

    standen wir oft vor denselben Problemen. Nur wer selber versucht, einen

    solchen Emulator zu schreiben, kann ermessen, welche Details berall

    Probleme bereiten. Es gibt eben keine Dokumentation zum CPC, in der die

    gesamte Spezifikation enthalten ist. Das meiste mu durch Probieren

    herausgefunden werden.



  - Dank an Ulrich Doewich, der die Sound-Ausgabe fr Gravis UltraSound

    eingebaut und die englische Dokumentation dorchgelesen hat.

    Ulrich entwickelte ein hnliches Tool wie CPCTRANS. Halten Sie Ausschau

    nach CPDREAD, dem "Copy-Protected-Disk-Reader", der auch

    kopiergeschtzte Disketten lesen kann.



  - Dank an Emmanuel Roussin fr seinen unermdlichen Einsatz fr

    den CPC. Er hat wesentlich bei der Erstellung der Newsgruppe

    mitgewirkt und mir monatelang sein Multiface II geliehen, damit

    ich es doch in den Emulator einbaue.



  - Dank auch an Arnt Gulbrandsen, aus dessen JPP-Quellcode ich die

    Ideen fr den Keyboard-Handler und die Joystickabfrage bekam.

    JPP ist brigens ein sehr guter Spectrum-Emulator.



  - Dank an Martin Zacho fr die Joystick Routine.



  - Dank an Fernando J. Echevarrieta Fernandez, der als erster

    herausfand, da Version v0.8 keinen CPC 664 emulierte.



  - Dank an Gilles Molinari fr das Transferprogramm fr den parallelen

    Adapter.



  - Dank an Paul Martin, der die englische Dokumentation zu Version 1.0

    korrigiert hat.



  - Dank an Mark Haigh-Hutchinson, der durchgesetzt hat, da Spiele der

    Firma Vortex nun legal in einem Archiv verfgbar sein drfen.



  - Dank an Martin Young fr seine auergewhnlichen Ideen, einen Z80 zu

    emulieren.



  - Dank an Linh Hsiesh fr zahlreiche Verbesserungsvorschlge, wovon die

    meisten mittlerweile realisiert sein drften.



  - Dank an Fred Harris fr den Brief, den er wegen der ROMs an AMSTRAD

    geschrieben hatte.



  - Dank an Amstrad, insbesondere an Cliff Lawson, da ich das BASIC-ROM

    benutzen darf. Natrlich bleibt das Copyright bei Amstrad.



        Amstrad plc, Brentwood House,

        169 Kings Road, Brentwood,

        Essex CM14 4EF



  - Dank an Richard Clayton von Locomotive, da ich das Firmware-ROM benutzen

    darf. Natrlich bleibt das Copyright bei Locomotive Software.



  - Und Dank an die vielen anderen Benutzer, die mir Verbesserungs-

    vorschlge geschrieben haben oder sonstige Ideen hatten. Ohne sie

    wre CPCEMU vermutlich nicht einmal bis Version 1.0 gekommen.







6.7  Geschtzte Warenzeichen

============================



  CP/M, CP/M 2.2 und DRDOS sind von Digital Research,

  MS-DOS ist von Microsoft,

  IBM PC, PC-XT, PC-AT und OS/2 sind von International Business Machines,



  CPC, AMSDOS sind von Amstrad,

  BORLAND C, TASM (Turbo Assembler) sind von Borland,

  22DISK ist von SYDEX

  Soundblaster ist von Creative Labs

  ...







------------------------------------------------------------------------------









7.  Interne Informationen zu CPCEMU

***********************************





Dieses Kapitel soll ein paar Hintergrundinformationen liefern und die

Frage beantworten, WARUM mu ich jetzt dies und das machen.

Auch wird das leistungsfhige Debug-Men erklrt und die Datenformate

zu den Disketten-Abbildern und den Snapshots aufgefhrt.

Ich gebe hier also Informationen, die Sie als Anwender von CPCEMU

nicht unbedingt wissen mssen. Allerdings knnen sie manchmal ganz

ntzlich sein.

Ich habe diese Informationen absichtlich an das Ende, noch nach den

geschtzten Warenzeichen gesetzt, damit die relative "relative

Bedeutungslosigkeit" deutlich wird.

Wenn Sie keinen Spa an unverstndlichen Stzen und unstrukturierten

Informationen haben, dann lesen Sie nicht weiter!







WARNUNG: Weiterlesen auf eigene Gefahr!











7.1  Inhaltsverzeichnis zu Kapitel 7

====================================



  7.2  Interne bersicht ber die Leistungsmerkmale von CPCEMU

    7.2.1  Die Z80-CPU (Der Prozessor)

    7.2.2  Das Gate-Array (Der "Hilfsprozessor")

    7.2.3  Das PAL (Programmable Logic Array)

    7.2.4  Der CRTC 6845 (Cathode Ray Tube Controller)

    7.2.5  Die PIO 8255 (Programmable Input-Output)

    7.2.6  Der PSG (Programmable Sound Generator)

    7.2.7  Der FDC (Floppy Disc Controller)

    7.2.8  Die Centronics-Druckerschnittstelle



  7.3  Das Debug-Men

    - Aufbau des Debug-Mens

    - Vorbemerkungen

    - bersicht ber die Kommandos

    - Registermanipulationen



  7.4  Die Speicherverwaltung

    7.4.1  Noch einmal zur EMS-Konfiguration

    7.4.2  Realisierung des Bankings



  7.5  ROM-Modifikationen

    7.5.1  ROM-Bypass fr die Kassette

    7.5.2  Modifikationen am AMSDOS-ROM



  7.6  Verschiedenes

    7.6.1  Noch einmal:  Die Konfigurationsdatei

    7.6.2  Der parallele Adapter

      - Richtung CPC->PC

      - Richtung PC->CPC

    7.6.3  CPCTRANS



  7.7  Aufbau einiger CPCEMU-Dateien

    7.7.1  Disketten-Abbilder

      - Der Disketten-Informationsblock

      - Der Spur-Informationsblock

    7.7.2  Snapshot-Dateien

    7.7.3  AMSDOS-Header

    7.7.4  Poke-Datenbank



  7.8  Interne History











7.2  Interne bersicht ber die Leistungsmerkmale von CPCEMU

============================================================





  Wie kompatibel ist CPCEMU wirklich?







  7.2.1  Die Z80-CPU (Der Prozessor)

  ----------------------------------



  + Es werden alle Z80-Befehle emuliert, auch sogenannte illegale Befehle.

    Es gibt eine langsame Z80-Emulation in C und eine schnelle Emulation in

    Assembler von Jrgen Weber.

    Durch die COCPU-Technik, bei der jeder Befehl von den beiden

    Emulationsarten gleichzeitig ausgefhrt wird und danach die Register

    verglichen werden,

    wurden zahlreiche Fehler gefunden. Natrlich wurde dies nur whrend der

    Programmentwicklung benutzt. Die langsame Z80-Emulation knnen Sie vom

    Debug-Men aus aktivieren.

  + Nur dem Emulator bekannte Zusatzbefehle der Form ED FC xx, darunter auch

    der User-Break   ED FC FC  USER &BCFC.



  - kein exaktes Timing der Befehle aber Zeit-Kalibrierung im Ectzeit-Modus







  7.2.2  Das Gate-Array (Der "Hilfsprozessor")

  --------------------------------------------



  + alle 32 Farben des CPC (27 verschiedene)

  + alle 3 Bildschirmmodi (X x Y x Farben):

        Modus 0 = 160x200x16

        Modus 1 = 320x200x4

        Modus 2 = 640x200x2

  + einfache Multi-Modes

  + ROM-Banking (16KB OS, 16KB BASIC, 16KB AMSDOS, und sonstige Zusatzroms)



  - Farbbalken flimmern







  7.2.3  Das PAL (Programmable Logic Array)

  -----------------------------------------



  Das PAL ist zwar logisch ber die gleiche Adresse wie das Gate-Array zu

  programmieren, hardwaretechnisch aber davon getrennt.



  + RAM-Banking (128 KB, bis zu 576 KB), mit EMS oder konventionellem

    Speicher.

    Mit emuliertem EMS ist es recht flott, da die die Umschaltung per

    Hardware geschieht. Sie knnen eine Dk'tronics kompatible

    Speichererweiterung mit bis zu 576 KB RAM benutzen.



  - Ohne EMS ist RAM Banking sehr langsam, da Speicherblcke vertauscht

    werden mssen. Auerdem haben Sie ohne EMS hchstens 128 KB RAM zur

    Verfgung.







  7.2.4  Der CRTC 6845 (Cathode Ray Tube Controller)

  --------------------------------------------------



  + Bildschirmstart, -offset fr Hardware-Scrolling

  + verschiedene Bildschirmgren von 0x0 bis 80x25 mittels

    CRTC-Register 1 und 6

  + unterschiedliche Zeichengren (1..7) mit CRTC-Register 9

  + fr Multi-Modes werden noch einige andere Register bentigt.



  - Overscan wird noch nicht untersttzt.





  7.2.5  Die PIO 8255 (Programmable Input-Output)

  -----------------------------------------------



  + Keyboard (ber den PSG)

  + VSYNC-Emulation: Bit zwischen zwei Interrupts whrend des Bildaufbaus

    gesetzt, die Position legen Sie fest.

  + Kassetten besonders schnell durch ROM-Bypass der den Zugriff auf

    beliebige DOS-Dateien ermglicht.



  - VSYNC-Bit ist zu lange gesetzt

  - Kassetten-Bits werden nicht emuliert, somit knnen Sie die meisten

    Kassetten-Kopierprogramme nicht einsetzen, die direkt auf die Ports

    zugreifen.





  7.2.6  Der PSG AY 3-8912 (Programmable Sound Generator)

  -------------------------------------------------------



  + Entweder ber den PC Lautsprecher (schrecklich, da 3 Kanle auf

    einen gemischt werden mssen und die Lautstrke nicht gendert

    werden kann), eine GUS-Soundkarte oder eine Soundblaster-Karte.

    Von der Soundblaster-Karte wird entweder der digitale Teil benutzt,

    was perfekten Sound mit Geruschen ergibt oder nur der Adlib-kompatible

    FM-Teil ohne Gerusche.



  - keine Digital-Sounds mglich oder zu langsam.





  7.2.7  Der FDC 765 (Floppy Disc Controller)

  -------------------------------------------



  + Alle notwendigen FDC-Kommandos, um die Laufwerke A und B zu

    steuern (dazu gehren Sektor lesen/schreiben, Spur suchen/formatieren,

    Sektor-ID lesen, ...)

    Sehr flexible Disketten-Formate (bis zu 18 Sektoren pro Spur).

    Darunter auch doppelseitige Formate, z.B. VORTEX.



  - Komplizierte kopiergeschtzte Formate werden intern nicht verarbeitet.







  7.2.8  Die Centronics-Druckerschnittstelle

  ------------------------------------------



  + Druckerausgabe auch mit 8-Bit-Druckerpatch, wird auf die durch

    PRINTER definierte Datei umgeleitet.









7.3  Das Debug-Men

===================



  Von sowas htte ich damals auf dem CPC nur getrumt!

  Es wird der komplette CPU-Zustand des Z80 angezeigt und Sie knnen ihn

  modifizieren. Der Speicher kann "gedumped",

  disassembliert oder modifiziert werden, Speicherauszge

  (Programme) lassen sich laden oder speichern.

  Und das Interessanteste:

  Sie knnen die Code-Ausfhrung im Single-Step-Mode verfolgen!

  (hnlich wie bei einem richtigen Debugger).





  Aufbau des Debug-Mens

  ----------------------



  R)un T)race S)tep  A)ssem D)ump I)nput  L)oad saV)e  fiN)d  F)ast Q)uit

  AF=0000 BC=0000 DE=0000 HL=0000 IX=0000 IY=0000 SP=0000 PC=0000 IR=0000

  AF'=0000 BC'=0000 DE'=0000 HL'=0000 IFF1=0 IFF2=0 IMD=0  NZ NC PO P

  0000 : 01 89 7F       LD BC,&7F89

  -f->



  In der ersten Zeile werden die verfgbaren Kommandos angezeigt

  (die Grobuchstaben). In den beiden nchsten Zeilen

  stehen die aktuellen Inhalte der Register. Darunter steht der

  disassemblierte aktuelle Befehl an Position PC.

  In der letzten Zeile wartet ein Prompt auf Ihre Eingabe.

  ('f' zeigt an, da Sie gerade die Fast-CPU benutzen.)





  Vorbemerkungen

  --------------



  In eckige Klammern eingeschlossene Parameter sind optional [opt.].

  Zahleneingaben alle hexadezimal, z.B. <Adresse> = 0000 bis ffff.

  "<ret>" zeigt an, da Sie in einem speziellen Modus sind und

  <RETURN> drcken sollen, um fortzufahren. <String><RETURN>

  verlt diesen Modus (d.h. z.B. b<RETURN>).

  Kommandos bestehen aus einem Buchstaben, meistens gefolgt von

  einer optionalen Adresse. Zwischen Kommando-Buchstabe und

  dieser Adresse mu dann ein Leerzeichen oder Tab stehen.

  Ohne Angabe einer Adresse wird als Standard-Wert PC (Programmzhler)

  angenommen.





  bersicht ber die Kommandos

  ----------------------------



  R)un:

  r [<Adresse>] : startet die Emulation ab PC oder der optional

    angegebenen Adresse.

    Beispiele:

    -f-> r      startet die Emulation ab PC

    -f-> r 100  setzt PC auf 0x100 und startet die Emulation



  T)race (Trace into):

  t [<Adresse>] : fhrt wirklich nur den aktuellen Befehl aus,

    mit <RETURN> den nchsten;  <string><RETURN> beendet den

    Trace-Modus.

    Alle Einzelschrittbefehle werden von der Slow-CPU ausgefhrt

    (selbst wenn "-f->" angezeigt wird), da in der Fast-CPU kein

    Zhler mehr existiert.

  S)tep (Step over):

  s [<Adresse>] : fhrt den aktuellen Befehl aus, eigentlich

    alle Befehle, bis PC auf dem direkt nachfolgenden Befehl

    steht, was z.B. bei einem 'Ret' recht lange dauern kann.

    In diesem Fall hilft (wie immer) F10.

    Alle Einzelschrittbefehle werden von der Slow-CPU ausgefhrt

    (selbst wenn "-f->" angezeigt wird), da in der Fast-CPU kein

    Zhler mehr existiert.



  A)ssemble (eigentlich Disassemble):

  a [<Adresse>] : disassembliert die nchsten 16 Befehle, mit

    <RETURN> die nchsten; <string><RETURN> beendet den

    Disassemble-Modus.



  D)ump:

  d [<Adresse>] : zeigt einen Hex-Ascii-Speicherauszug der nchsten

    256 Bytes ab PC oder Adresse an, <RETURN> die nchste Seite;

    <string><RETURN> beendet den Dump-Modus.



  I)nput (Speicherstellen modifizieren):

  i [<Adresse>] : zeigt die Speicherstelle mit aktuellem Inhalt an,

    der durch <RETURN> besttigt oder durch <hexzahl><RETURN>

    verndert werden kann. Verlassen wird der Input-Modus mit

    einer ungltigen Zahl, z.B. -1<RETURN>.



  L)oad (Laden eines Speicherbereichs):

  l [<Adresse>]  : fragt nach dem Dateinamen <Name> und ldt dann

    die Datei <Name> aus dem Verzeichnis TAPE_PATH nach <Adresse>

    Ein AMSDOS-Header wird erkannt.

    Siehe Anhang "Aufbau des AMSDOS-Headers".

    Falls Sie bei dem Dateinamenprompt nur <RETURN> eingeben,

    erscheint das schon bekannte Dateiauswahl-Men.

    Beispiele:

    -f-> l<RETURN> demo<RETURN>         :

        ldt Datei 'demo' an den aktuellen PC

    -f-> l a000<RETURN> myprog<RETURN>  :

        ldt Datei 'myprog' nach 0xA000



  saV)e (Speichern eines Speicherbereichs):

  v [<Adresse>]  : fragt nach dem Dateinamen <Name> und der Lnge

    des Speicherbereichs. Dieser wird dann ab <Adresse> (oder eben PC)

    abgespeichert, und zwar im Verzeichnis TAPE_PATH als Binrdatei,

    d.h. mit AMSDOS-Header.

    Siehe Anhang "Aufbau des AMSDOS-Headers".

    Beispiel:

    -f-> v<RETURN> demo<RETURN> 4000<RETURN>    :

        speichert "demo" ab PC mit der Lnge 0x4000.



  fiN)d (Suchen einer Bytefolge):

  n : Wie bei I)nput mu zuerst eine Bytefolge eingegeben werden, nach der

    gesucht werden soll. Dabei kann '??' (oder '?') als Platzhalter

    fr ein beliebiges Byte eingesetzt werden. Das macht natrlich nur

    Sinn innerhalb einer Bytefolge.

    Es werden dann die gerade aktiven 64KB Speicher durchsucht und alle

    Adressen ausgegeben, wo diese Bytefolge beginnt.



  F)ast (Z80-Emulationsart whlen):

  f : Wechselt zwischen der schnellen Z80-Emulation (entwickelt in

    Assembler von Jrgen Weber, Standardeinstellung) und der

    langsamen (in C geschriebenen).

    Das Prompt-Symbol wechselt dann zwischen "-f->" fr schnell

    (fast) und "-s->" fr langsam (slow).

    Alle r, s, t-Kommandos beziehen sich dann auf die gewhlte

   Z80-Emulationsart.



  Q)uit (Beenden des Programms):

  q : beendet den Emulator.





  Registermanipulationen

  ----------------------



  Neben den Buchstabenkommandos gibt es auch Befehle zum Setzen

  der Register mit der Syntax:          '<Register>=<Hex-Wert>'

  Beispiele:

    - af=345    : setzt Register AF auf 0x0345

    - pc=a000   : setzt Programmzhler auf 0xA000





  Sie knnen auch einfach '<Register><Leerzeichen><Hex-Wert>' schreiben

  Alle Z80-Register lassen sich verndern, also

  AF, BC, DE, HL, IX, IY, SP, PC, IR, AF', BC', DE', HL',

  zustzlich IFF1, IFF2 und IMD.













7.4  Die Speicherverwaltung

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  7.4.1  Noch einmal zur EMS-Konfiguration

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    Sie brauchen einen Expanded Memory Manager nach dem LIM 4.0 Standard

    (LIM EMS 4.0). Dieser Memory-Manager mu sogenannte erweiterte EMS-Seiten

    bieten. CPCEMU bentigt 6 solcher Seiten an zusammenhngenden Adressen.



    Unter OS/2 2.x wurde Ihnen vorgeschlagen, die folgenden Einstellungen

    zu benutzen:



        EMS_FRAME_LOCATION = auto

        EMS_HIGH_OS_MAP_REGION = 32     (oder mehr)

        EMS_LOW_OS_MAP_REGION = 0       (oder mehr)





    Was bedeuten die Einstellungen?

    Die Low-Region bezeichnet EMS-Seiten im konventionellen Speicher.

    Falls CPCEMU dortige EMS-Seiten benutzen soll, mssen mindestens

    6*16KB = 84KB vorhanden sein.



    Die High-Region bezeichnet EMS-Seiten im Speicher oberhalb von

    640K, der zum Standard-Rahmen von 64KB hinzugenommen wird,

    mu also mindestens 2*16KB = 32KB sein.





    Unter DOS wurde Ihnen vorgeschlagen, folgende Zeilen in CONFIG.SYS

    zu benutzen:

        DEVICE=C:\DOS\HIMEM.SYS

        DEVICE=C:\DOS\EMM386.EXE 1024

        ...



    Die 1024 kann auch vergrert oder verkleinert werden, je nach

    Hauptspeicher Ihres Rechners.



    Erluterungen:

    EMM386 bietet zahlreiche zustzliche Seiten im konventionellen

    Speicher. Die Untergrenze dieser Seiten kann mit der Option

    /B=<Segment> gendert werden (Standard ist 4000).

    Mit /P<Nummer>=<Segment> soll es auch mglich sein, einzelnen

    physikalischen Seiten andere Segmente zuzuweisen.







  7.4.2  Realisierung des Bankings

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    Banking wird auf einigen Heimcomputern benutzt, die RAM und ROM

    an der gleichen Adresse haben. Lesezugriffe adressieren das ROM,

    Schreibzugriffe das RAM.

    Der Amstrad CPC hat 64K RAM und 16K ROM im Bereich 0-3FFF und

    ein weiteres ROM an C000-FFFF:



        0 RAM 0000-3fff

        1 RAM 4000-7fff

        2 RAM 8000-bfff

        4 RAM c000-ffff

        L ROM 0000-3fff

        U ROM c000-ffff



    Die wesentliche Idee ist, verschiedene Segmente zum Lesen und

    Schreiben zu haben.

    Bei jedem Lesezugriff wird ein Lese-Offset zu der gewnschten

    Adresse addiert, das gleiche wird mit einem Schreib-Offset

    fr das Schreiben gemacht.





                   Zustand 0                  Zustand 1



        block 5   M       L   c                   0       <

        block 4   M    W  C   c                   C   c    | vertauscht beim

        block 3   M    W  8 b c                W  8 a c    | Zustands-

        block 2   M    W  4 b c                W  4 a c    | wechsel

        block 1   M    W  0 b                  W  L a c   <

        block 0   M       U b                  W  U a





    (M = konventioneller Speicher oder physikalische EMS-Seiten)



    a = Lrom ei, Urom ei

    b = Lrom di, Urom ei

    c = Lrom ei, Urom di

    W = Lrom di, Urom di



    Um zwischen den beiden Zustnden zu wechsen, mssen nur die

    '0' und 'L' Blcke vertauscht werden.

    Fr RAM Banking mu eine neue '0' mit der alten vertauscht

    werden. UROM Auswahl geschieht durch Kopieren des neuen ROMs

    nach 'U'.



    Mit EMS Speicher wird das gesamte Banking von der Hardware

    (oder deren Emulation) bernommen. Dieses erhht die

    Geschwindigkeit besonders in BASIC und CP/M Plus.

    Jetzt verstehen Sie, warum 6 zusammenhngende physikalische

    EMS-Seiten notwendig sind und der Standard-Rahmen mit 4 Seiten

    nicht reicht.









7.5  ROM-Modifikationen

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  7.5.1  ROM-Bypass fr die Kassette

  ----------------------------------



    Nach dem Befehl '|TAPE', oder wenn Sie das AMSDOS-ROM ausgeschaltet

    haben, wird die "Kassette" angesprochen. Kassettenzugriffe werden

    dabei in Dateizugriffe auf die einzelnen Dateien eines speziellen

    Verzeichnisses umgeleitet.

    Realisiert wird diese Umleitung mittels eines "ROM-Bypass".



    Durch 'TAPE_BYPASS=1' schalten Sie den ROM-Bypass der TAPE-Vektoren

    ein. Falls ein bekanntes ROM vom CPC 464/664/6128 gefunden wurde,

    wird das ROM automatisch modifiziert.

    Der Bypass ist ntig, wenn Sie Kassetten-Dateien benutzen mchten.



    Es wurden Spezialbefehle eingefhrt, die eine bestimmte

    Funktion des Emulators aufrufen. Diese Befehle werden direkt

    in das ROM eingetragen, so da das Patchen der RAM-Vektoren

    auch weiterhin mglich ist.

    Als Befehle wurden eingefhrt:

    ED FC xx  USER &BCxx        (nur gltig fr einige RAM-Vektoren)

    Entspricht einem Call-Befehl zu einer internen Funktion,

    wobei fr xx folgende Werte gltig sind:

        65      :       CASSETTE INIT (BC65)

        77      :       CASSETTE IN OPEN (BC77)

        7A      :       CASSETTE IN CLOSE

        7D      :       CASSETTE IN ABANDON

        80      :       CASSETTE IN CHAR

        83      :       CASSETTE IN DIRECT

        86      :       CASSETTE RETURN

        89      :       CASSETTE TEST EOF

        8C      :       CASSETTE OUT OPEN

        8F      :       CASSETTE OUT CLOSE

        92      :       CASSETTE OUT ABANDON

        95      :       CASSETTE OUT CHAR

        98      :       CASSETTE OUT DIRECT

        9B      :       CASSETTE CATALOG



    Zustzlich gibt es noch den User-Break-Befehl

    ED FC FC  USER &BCFC , der die Emulation sofort anhlt.







  7.5.2  Modifikationen am AMSDOS-ROM

  -----------------------------------



    - Durch 'AMSDOS_DISABLE=1' verbieten Sie die Initialisierung des AMSDOS.

      Dann werden die

      Kassetten-kompatiblen Befehle nicht von AMSDOS gepatched.

      (Es werden also weiterhin die TAPE-Vektoren verwendet.)

      Das ist ntig, wenn ein Programm zwischendurch das AMSDOS-

      ROM initialisiert, aber ohne |TAPE-Befehl von Kassette

      weiterladen soll.

      (Realisiert durch 'POKE &CCF2,&18: POKE &CCF3,&05' im

      AMSDOS-ROM.)

      Die Sektorbefehle bleiben unbeeinflut, sie gehen immer

      auf Diskette.



    - 'AMSDOS_SPEEDUP=1' fhrt eine AMSDOS-ROM-Modifikation durch, bei

      der die Motor-Wartezeiten minimiert werden, um einen

      schnelleren Disk-Zugriff zu ermglichen.

      (Die Sachen werden ja von DOS gesteuert, somit brauchen wir

      die Warteschleifen nicht.)

      (Folgende Speicherstellen im AMSDOS-ROM werden verndert:

        POKE &C5D4,&01  :'Zeit fr Motor-Hochlauf

        POKE &C5D8,&01  :'Zeit bei Spur-Formatieren

        POKE &C5D9,&01  :'krzer warten

        POKE &C5DA,&01  :'krzer warten

        POKE &C602,&01  :'nur 1 Versuch bei Fehler

        POKE &C784,&01  :'schnelles Spur suchen

        POKE &C7E2,&01  :'schnelles Spur suchen )











7.6  Verschiedenes

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  7.6.1  Noch einmal:  Die Konfigurationsdatei

  --------------------------------------------



    Wie Sie vielleicht noch wissen, werden Kommentare durch ein

    Semikolon ';' eingeleitet, der Rest der Zeile wird dann ignoriert.

    Blanks, Tabs, Newlines, ';' dienen als Trennsymbole und knnen

    beliebig zwischen Schlsselwrtern und Werten eingesetzt werden.

    Die meisten Definitionen besitzen die syntaktische Form

    <Schlsselwort> '=' <Wert> {T}

    Dabei ist {T} eine Folge von mindestens einem Trennsymbol.

    Beispiel:

      ROM_PATH = ".\ROM"



    Eine <Zahl> kann dezimal, hexadezimal (0x) oder binr (%) angegeben

    werden.

    <Pfad-Name> darf bis zu 80 Zeichen,

    <Dateiname> darf bis zu 20 Zeichen lang sein.



    Hier noch einige Ergnzungen zu ausgewhlten Schlsselwrtern:



    BREAK_MASK = <Zahl>         (3)

      Nur fr Debugging-Zwecke.

      Einige Ereignisse unterbrechen die normale Emulation. Mit

      dieser Maske verbieten Sie solche Ereignisse.

      Nicht unberlegt verndern!

      Lassen Sie alle Bits gesetzt, bis auf diejenigen, deren

      Ereignisse Sie verbieten wollen.

      b2 = 0 -> verbietet Anzeigen von Port-Fehlern (mit 3)

      Die Bedeutung der Bits kann sich in Zukunft ndern!













  7.6.2  Der parallele Adapter

  ----------------------------



    Zuerst einmal der Aufbau des Adapters, jetzt mit Funktionsweise:



    PC  D-SUB   Cent.   CPC             Funktion

    --------------------------------    ---------------------------

    GND    19 ---- 19   GND             GND

    BUSY   11 <--- 1    -STROBE         Synchro (Daten verfgbar)

    -ACK   10 <--- 8    D6              |

    PE     12 <--- 7    D5              | Daten

    SELECT 13 <--- 6    D4              |

    -ERROR 15 <--- 5    D3              |

    D0      2 ---> 11   BUSY            Synchro (empfangsbereit)





    Richtung CPC->PC

    ----------------



    Fr diese Richtung ist der Adapter normalerweise gedacht. Im Prinzip

    funktioniert das Senden auf dem CPC genauso, wie das Ausdrucken auf

    einen Drucker. Wenn der PC Nicht-BUSY anlegt, legt der CPC ein

    Nibble (Teil eines Bytes auf 4 Bits) auf den Port, setzt STROBE als

    Zeichen, da etwas da ist und lscht es danach wieder. Der PC braucht

    also nur BUSY zu lschen (mittels D0), auf STROBE zu warten (ber BUSY)

    dann das Nibble bernehmen (ber die Einabeleitungen Drucker->PC)

    und BUSY zu setzen.

    Frage: Warum kann man denn nicht 8 Bits auf einmal bertragen?

    Antwort:

    1. Der PC-Druckerport mte auf Eingabe programmiert werden, das geht

       nicht mit jedem   und

    2. Der CPC hat nur einen 7-Bit Druckerport





    Richtung PC->CPC

    ----------------



    Ich habe mir gedacht, da es auch mglich sein mte, Daten in die

    andere Richtung zu verschicken. Leider hat der CPC am Druckerport

    nur ein einziges Eingangssignal, nmlich das BUSY-Signal. Es wrde

    also nichts bringen, einen besseren Adapter fr diese Richtung bauen

    zu wollen. Also kann man auch gleich den Adapter nehmen, den man schon

    hat, und ein geschicktes Protokoll entwickeln.

    Immerhin funktioniert eine serielle Schnittstelle auch nur mit einer

    Datenleitung fr jede Richtung.

    Doch: Bei seriellen Schnittstellen wird die Synchronisation

    normalerweise mit einem Quarz erreicht. Es mu auf beiden Seiten exakt

    dieselbe bertragungsrate eingestellt sein (z.B. 1200 Baud).

    Softwaremig ist das schlecht zu realisieren.

    Was tun?

    Die Idee ist, den Geschwindigkeitsvorteil des PC gegenber dem CPC

    auszunutzen. Jedes Byte wird in 8 Bit zerlegt und seriell bertragen,

    indem der PC den Zustand der BUSY-Leitung richtig setzt.

    Whrend dieser 8 Bit gibt der CPC die Geschwindigkeit vor und der

    PC mu sich danach richten. Der CPC schreibt die Bit-Anforderung mit

    einem Assembler-Befehl. Der PC mu jetzt schnell reagieren, und

    die BUSY-Leitung entsprechend des nchsten Bits setzen, denn schon

    mit dem bernchsten Assembler-Befehl wird der CPC dieses lesen wollen.

    Damit nicht immer die Interrupts ausgeschaltet bleiben mssen,

    erfolgt zuvor fr jedes Byte ein "Verbindungsaufbau". Der CPC sagt

    "Schick mir mal was rber!" und der PC antwortet "Na gut, ich warte

    jetzt, bis Du was haben willst.", indem er das BUSY-Signal wechselt.

    Die ganze Geschichte ist durch Timer abgesichert, damit kein Computer

    hngt, weil er auf irgendein Signal wartet, was dummerweise nicht

    kommt. Sie knnen die Programme also immer durch ESC bzw CTRL-BREAK

    abbrechen.











  7.6.3  CPCTRANS

  ---------------



    Eine noch nicht erwhnte Option ist "/d 0" und "/d 1". Bei 1

    wird der Double-Step Modus gesetzt, d.h. 80-Spur-Laufwerke

    springen immer 2 Spuren weiter, wenn sie 40-Spur Disketten

    bearbeiten.  Die Option sollte unntig sein, da CPCTRANS bei

    5.25" 360KB Formaten auf 80 Spur-Laufwerken automatisch

    Double-Step einschaltet.



    Normalerweise ist es ganz einfach, mit dem BIOS Sektoren zu

    lesen und zu schreiben. Leider ist das BIOS aber nicht in der Lage,

    B-Seiten von Disketten mit Kopfseite=0 zu verarbeiten.

    Deshalb mute ich die FDC-Routinen selber programmieren,

    wobei der Floppy-Teil des MINIX-Source-Codes als Vorlage diente.

    Leider enthlt der MINIX-Code einige Fehler, und das Timing

    wurde an den kritischen Stellen durch simple Warteschleifen realisiert,

    die vermutlich fr einen 8086 Prozessor ausreichten.









7.7  Aufbau einiger CPCEMU-Dateien

==================================





  7.7.1  Disketten-Abbilder

  -------------------------



    Disketten-Abbilder bestehen aus einem 0x100-Byte langen

    Disketten-Informationsblock und fr jede Spur aus einem

    0x100-Byte langen Spur-Informationsblock, an den sich die

    Daten der Spur (zu jedem Sektor) anschlieen.

    Das neue erweiterte Disketten-Format ist hauptschlich fr

    kopiergeschtzte Disketten gedacht. nderungen fr das

    erweiterten Format habe ich mit *E* gekennzeichnet

    (aus unserem "Extended DISK Format Proposal, Rev.5").







    Der Disketten-Informationsblock

    -------------------------------

    Byte (Hex):  Bedeutung:

    00 - 21      "MV - CPCEMU Disk-File\r\nDisk-Info\r\n"

                 (als Kennung nur "MV - CPC" erforderlich)

            *E*  "EXTENDED CPC DSK File\r\n\Disk-Info\r\n"

            *E*  (als Kennung nur "EXTENDED" erforderlich)

    22 - 2F      unbenutzt (0)

            *E*  DSK-Ersteller (Name des Utilities) (keine abschlieende \0 !)

    30           Anzahl Spuren (40, 42, vielleicht 80)

    31           Anzahl Kpfe (1 oder 2)

    32 - 33      Spurgre (einschlielich 0x100-Bytes Spur-Info)

                 Bei 9 Sektoren * 0x200 Bytes + 0x100 Byte Spur-Info

                 also 0x1300.

            *E*  unbenutzt (0)

    34 - FF      unbenutzt (0)

            *E*  High-Bytes der Spurgren fr alle Spuren

                 (genauso berechnet wie 32-33 beim normalen Format).

                 Fr einseitige Formate enthlt die Spurtabelle nur die

                 Spurgren einer Seite, ansonsten alternierend fr zwei

                 Seiten.

                 Spurgre=0 bedeutet, der Track ist unformatiert.

                 Spurgre wird berechnet aus Tabelleneintrag * 256.

                 Beachten Sie, da die 256-Bytes der SPur-Info mit

                 eingeschlossen sind.





    Der Spur-Informationsblock (fr jede Spur)

    ------------------------------------------

    Byte (Hex):  Bedeutung:

    00 - 0C      Track-Info\r\n

    0D - 0F      unbenutzt (0)

    10           Spur-Nummer (0 bis Spuranzahl-1)

    11           Kopf-Nummer (0)

    12 - 13      unbenutzt (0)

    Format-Spur-Parameter:

    14           BPS (Bytes pro Sektor) (2 fr 0x200 Bytes)

    15           SPT (Sektoren pro Spur) (9, max. 18 mglich)

    16           GAP#3 Format (Lcke beim Formatieren: 0x4E)

    17           Filling-Byte (Fllbyte beim Formatieren: 0xE5)

    Sektor-Information (jeweils fr jeden Sektoren):

    18+i         Spurnummer     \

    19+i         Kopfnummer      | Sektor-ID-Informationen

    1A+i         Sektornummer    |

    1B+i         BPS            /

    1C+i         Status 1 Fehlercode (0)

    1D+i         Status 2 Fehlercode (0)

    1E+i,1F+i    unbenutzt (0)

             *E* Sektorlnge in Bytes (Little-Endian-Notation).

                 Dies ermglicht verschieden groe Sektoren auf einer Spur.

                 Die Lnge wird berechnet aus (0x0080 << wirkliche_BPS).





    Anmerkungen:

    In der Reihenfolge der Sektor-ID's mssen nach der Spur-Info

    die Sektordaten kommen. Es drfen keine Spuren, Sektoren

    ausgelassen werden.

    Bei doppelseitigen Formaten alternieren die Spuren, z.B.

    Spur 0 Kopf 0, Spur 0 Kopf 1, Spur 1 ...

    CPCTRANS dient zum Kopieren von CPC-Disketten in dieses Format.





  7.7.2  Snapshot-Dateien

  -----------------------



    Snapshot-Dateien bestehen aus einem 0x100-Byte Header mit

    angehngtem Speicherauszug.



    Der Snapshot Header:

    Byte (Hex):   Bedeutung:

    00 - 07       'MV - SNA' (als Kennung)

    08 - 0F       unbenutzt (0)

    10            Snapshot Version (2, frher 1)

    11 - 1A       Z80-Register  AF, BC, DE, HL, R, I

    1B - 1C       Z80-Flags  IFF0, IFF1 (0=disabled, 1=enabled)

    1D - 24       Z80-Register IX, IY, SP, PC

    25            Z80 Interrupt Modus IMD (0 - 2)

    26 - 2D       Z80-Register  AF', BC', DE', HL'

    2E            Gate Array: Ink-Nummer-Register

    2F - 3F       Gate Array: Ink-Wert-Register (0, 1, ..., 15, 16)

    40            Gate Array: Multi-Konfigurations-Register

    41            Gate Array: RAM-Konfigurations-Register

    42            CRTC: Adre-Register

    43 - 54       CRTC: Daten-Register (0, 1, ..., 17)

    55            Upper ROM Nummer

    56 - 59       PIO: Port A, Port B, Port C, Port CTRL

    5A            PSG: Adre-Register

    5B - 6A       PSG: Daten-Register (0, 1, ..., 15)

    6B - 6C       Speicherauszug-Gre (64K oder 128K)

    (die folgenden Parameter existieren erst ab Version 2.0 :)

    6D            CPC Typ, auf dem der Speicherauszug generiert wurde

                    (0=CPC 464, 1=CPC 664, 2=CPC 6128, 3 = unbekannt)

    6E            Interrupt-Nummer (0..5), der zuletzt aufgetretene

                    Interrupt whrend eines Bildaufbauzyklus.

    6F - 74       6 Multi-Modes, d.h. Bildschirmmodi (0..2) whrend der

                    Interrupts 0..5.

    75 - FF       unbenutzt (0), evtl. spter fr Emulator-Konfiguration







  7.7.3  AMSDOS-Header

  --------------------



    Byte (Hex):   Bedeutung:

    00            User (0 , mgliche Werte 0-15)

    01 - 0F       Dateiname+Endung (evtl. mit Nullen aufgefllt)

    10            Blocknummer (0)

    11            Letzter-Block-Flag (0)

    12            Datei-Typ (0=BASIC, 1=geschtztes BASIC, 2=Binr,...)

    13 - 14       Blocklnge (0)

    15 - 16       Ladeadresse (0-FFFF)

    17            Erster-Block-Flag (0)

    18 - 19       Logische Lnge (0-FFFF)

    1A - 1B       Einsprungadresse (0-FFFF)

    1C - 3F       Frei fr den Benutzer (0)

    40 - 42       wirkliche Dateilnge (1-FFFFFF)

    43 - 44       Prfsumme ber Bytes 00-42

    45 - 7F       unbenutzt (zufllige Werte aus dem Sektorpuffer)



    Anmerkungen:

    Der Header wird jeder nicht-ASCII-Datei vorangestellt.

    Er wird anhand der Prfsumme erkannt.

    Bytes 00 - 3F stammen aus der "Kassettenzeit", in der Dateien

    in Blcke aufgeteilt wurden.

    Unbedingt notwendig sind die Bytes 12, 15-16, 1A-1B, 40-42, 43-44 .







  7.7.4  Poke-Datenbank:

  ----------------------



  Ein Eintrag (ein Poke, eine Zeile) besteht aus 7 Teilen, jeder Teil in

  Anfhrungsstrichen eingeschlossen und mittels Komma abgetrennt.

  1. Folgenummer (1 Zeichen 0-F):

     Der erste Eintrag besitzt die Nummer 0 und kann ausgewhlt werden.

     Falls ein Programm mehrere Pokes gleichzeitig bentigt, mssen die

     Folgeeintrge mit 1,2,... numeriert werden.

  2. Programmname (bis 20 Zeichen)

  3. Beschreibung (bis 20 Zeichen)

  4. Typ (1 Zeichen):

     Fr was fr eine Programmversion der Poke ist ('t'=Tape, 'd'=disk,

     'a'=all), wird im Moment noch ignoriert.

  5. Adresse des Pokes (4 Zeichen, hexadezimal):

     Die Speicherstelle, die gendert werden soll.

  6. Byte fr den Poke (2 Zeichen, hexadezimal oder '??'):

     Bei '??' soll der Benutzer einen Wert eingeben, z.B. gewnschte

     Anzahl der Leben.

  7. Altes Byte (2 Zeichen, hexadezimal oder '??'):

     Dies ermglicht festzustellen, ob der Poke korrekt eingesetzt werden

     kann. Falls das Byte an der Adresse damit nicht bereinstimmt, wird

     eine Warnung ausgegeben. Bei '??' findet keine berprfung statt.



  Beispiel:

    "0","Devils Crown","inf oxygen","t","863b","00","??"

    "1","","","t","863c","00","??"

    "2","","","t","863d","00","??"



    Der "unendliche-Sauerstoff"-Poke fr das Programm "Devils Crown"

    besteht aus drei Teilen. Alte Werte sind nicht bekannt, deshalb ist

    altes Byte='??'.  Name und Beschreibung brauchen in Folgeeintrgen

    nicht wiederholt zu werden.











7.8  Interne History

====================





  Z80EMU (nur ein Z80 mit kaum CPC)

  ---------------------------------



  - v1.0 (1991)

    erste Version in Pascal (nur eine Z80-Emulation)

  - v1.2 (12.8.1992 - 16.8.1992)

    erste Version in C (mit TPTC umgewandelt). Z80-Probleme: P-Flag bei

    ADD HL..., DAA, ldir; Z-Flag bei BIT... Z,S-Flags bei Rotate; ROMs

    mglich

  - v1.3 (18.8.1992)

    Port-Adressierung im Lo-Byte war falsch. Neues Speichermanagement

    (128 KB RAM, 32 KB ROM)

  - v2.0 (18.8.1992 - 22.8.1992)

    Implementierung der COCPU-Technik, um Fehler zu finden (mit separatem

    Speicher fr die COCPU). Z80-Probleme: H-Flag gesetzt nach AND... ;

    CPI... setzt N-Flag. Bildschirmfarben Farben Blau und Gelb (vorher

    schwarzwei)

  - v2.1 (25.8.1992 - 27.8.1992)

    Alle Pens, Farben des CPCs in allen Modi; nur auf den sichtbaren

    Bildschirm wird geschrieben. COCPU-Fehler: Alle (ix+zz) mit negativer

    Distanz waren falsch! Vergessen, "signed char" zu nehmen.

  - v2.2 (30.8.1992 - 3.9.1992)

    Neue Keyboard-Routine, Farbnderung ohne Flackern (Warten auf HSYNC).

    Einfhrung eines "Not-ROM" mit COPYMATE.

  - v2.3 (15.9.1992 - 19.9.1992)

    FDC-Emulation zum Laden von Sektoren. COCPU-Fehler: LD XH... war LD H...

  - v2.3b (19.9.1992)

    Screen-Update nur auf Blcken 0..3 (nicht 4..7); Port FCxx gleich wie

    FBxx (fr CP/M Plus). Da wute ich noch nicht, da OUTI... das

    B-Register pre-dekrementiert.

  - v2.4 test (25.10.1992)

    Nur R-Register-Emulation, falls gewnscht (per "DEFINE"); Screen-Update

    jetzt jeden n-ten Interrupt und nicht fr jedes Byte einzeln, was in den

    Speicher geschrieben wird. (Noch sehr langsam, da in C). Neue

    Speicherverwaltung mit Blcken nur ab Segmentstart.

  - v2.5 test (31.10.1992)

    Genderte Speicherzuweisung. Endlich Hardware-Scrolling und verschiedene

    Bildschirmgren mglich.

  - v2.6 test (5.11.1992)

    Neue Keyboard-Routine von Arnt Gulbrandsen, endlich alle Tasten

    erreichbar; Screen-Update in Assembler.

  - v2.7 test

    Versucht, die schnelle Emulation von Jrgen Weber einzubinden, klappt

    noch nicht.

  - v2.8

    Verbesserter Screen-Update: Nur Bereiche, die sich verndert haben,

    werden auf den Bildschirm gebracht.

  - v2.9

    Timer-Handler mit 300 Interrupts. Fast-Emulation luft, wenn kein ROM

    (Banking) bentigt wird.



  CPCEMU (endlich ein CPC)

  ------------------------

  - v0.2 (23.12.1992), Nachfolger von Z80EMU v2.9

    Nach nahezu 4 Stunden mit dem Turbo-Debugger endlich den Grund gefunden,

    warum sich die fast-Emulation aufhngte: ES anstatt DS gepushed.

  - v0.3 (28.12.1992 - 29.12.1992)

    N-Flag bei INI,OUTI setzen. CPI im fast-Z80 setzte falsche Flags. RL(HL)

    benutzte Read-Segment(DS) anstatt Write-Segment(ES). LD A,R produziert

    jetzt Zufallszahlen; Alle Kassettenroutinen bis auf CASSETTE IN CHAR.

  - v0.4 (1.1.1993)

    IN A,(n): A nach b8..b15 (anstatt B); RAM-Konfiguration 0xc3: 0,3,2,7

    (fr CP/M Plus). KC-Compact (ein CPC-Kompatibler aus der ehem.DDR)

    benutzt Port EE00 - EE3D, nur wofr?

  - v0.5 (28.1.1993 - 8.2.1993)

    INIR,... R-Register-Erhhung abhngig von B, nicht von BC. Endlich

    CASSETTE IN CHAR (falscher Patch beim CPC 6128 eingetragen).

  - v0.6 (23.3.1993 - 24.5.1993)

    Ein Amerikaner hat Jrgen darauf aufmerksam gemacht, da die OUTI-

    Befehle das B-Register pre-dekrementieren! C-Teile jetzt auch im

    386er-Code (mit Borland C++ v3.1) Disetten-Abbilder jetzt mit Endung

    ".DSK". CPCREAD.PAS korrigiert (vergessen, Kopfseite mit 0 zu

    initialisieren) und in CPCREAD.C umgewandelt. PIO-8255-PORT-Adressierung

    flexibilisiert (kann auch lesen, wenn Port auf Ausgabe geschaltet ist...)

  - v0.7 (26.7.1993 - 29.8.1993) (inoffiziell)

    Source vllig berarbeitet, modularisiert. Konfigurationsdatei

    eingefhrt, jetzt mehrere ROMs mglich. nderung des Firmennamens von

    Schneider auf Amstrad. (Knnen Sie jetzt selber einstellen.) Fehler im

    RAM-Banking beseitigt. Neue Dokumentation in Deutsch.

  - v0.8 (30.8.1993 - 9.9.1993)

    Slow-Emulation: Parity-Befehle durch Tabelle nicht nur fr die Paritt

    beschleunigt. Z80: ED xx mit illegalem xx wird ignoriert. Neue

    Dokumentation jetzt auch in Englisch.

  - v0.8a (10.9.1993 - 15.9.1993)

    Fataler Fehler in der Fast-Emulation: Wenn ein DD CB xx - Befehl

    ausgefhrt wurde und gerade ein Interrupt auftrat, wurde der Befehl

    ignoriert!

  - v0.8b (16.9.1993 - 21.9.1993)

    "real"-VSYNC eingebaut, falls "VSYNC_CT" = 0. PIO Port A Problem

    korrigiert: OUT &F400,xx mit Port A im Eingabemodus wurde ignoriert.

    Neue Joystickroutine von Martin Zacho.

  - v0.8c (22.9.1993 - 13.12.1993)

    Dokumentation mit "ispell" berprft. Emulation startete nicht, falls

    "USE_JOYSTICK=1" und kein Joystick angeschlossen war (PUSH AX an

    falscher Stelle). Slow-Emulation: DAA korrigiert (Klammern fehlten seit

    v0.8). Falscher Patch fr CPC 664 in der Interrupt-Routine. Dieser Patch

    ersetzte EI durch NOP, um das EI-Problem zu umgehen (Interrupts erst

    einen Befehl spter erlauben). Jetzt fr alle CPCs.

  - v0.8d (14.12.1993 - 29.12.1993)

    FDC-Emulation fr doppelseitige Formate umgeschrieben. CPCTRANS ersetzt

    altes CPCREAD und erlaubt Lesen von VORTEX-Disketten mit dem Patch

    720KB.COM. Auerdem knnen Disketten-Abbilder jetzt auf Diskette

    zurckgeschrieben werden. Neues Datei-Auswahl bei F3; einige Port-

    Adressen Aliases eingefhrt, z.B. &7000 - &7f00, um das Gate Array

    anzusprechen, &0c00,&1c00,&2c00,&3c00,&bc00 fr den CRTC. R-Register

    Emulation eingeschaltet.

  - v0.9 alpha (30.12.1993 - 20.1.1994)

    EMS Speichernutzung mglich durch spezielle EMS/UMB-Konfiguration.

    Konfigurationsdatei um Binrzahlen erweitert. RAM-Banking Adressierung

    korrigiert: Der Emulator akzeptierte &d0-&ff als &c0-&c7. Jetzt bis zu

    576 KB RAM mit EMS.

  - v0.9b (21.1.1994 - 31.1.1994)

    EMS-Benutzung vereinfacht durch erweitertes EMS (oder LIM EMS 4.0) mit

    mehr als 4 physikalischen EMS Seiten. Dateiauswahl jetzt auch bei 'l'

    (Debug Men), RUN" .

  - v0.9c (1.2.1994 - 29.4.1994)

    Bichen schrecklicher PC-Lautsprecher Sound (Ausschalten mit F4).

    Dateiauswahl auch bei 'v'; korrigierte englische Dokumentation;

    Soundblaster-Sound (noch verbesserungswrdig); neues CPCTRANS mit

    Kommandozeilen-Parameter und direktem FDC-Zugriff; paralleler Adapter

    getestet und die Software verbessert. Fast-Z80: inc/dec (hl), (ix+n)

    fr RAM unter ROM korrigiert. Jetzt mit Bild hoch/runter bergroe

    Bildschirme verschieben; Teil von Overscan-Bildschirmen wird angezeigt.

    Jetzt mglich: 64K-'Snapshots'.

  - v0.9d (30.4.1994 - 12.5.1994)

    Interrupts whrend DI werden nicht mehr vergessen, und sie werden nicht

    mehr direkt nach einem EI-Befehl erlaubt. Neue Farb-Funktionen: ohne

    Schnee unter OS/2. Fast-Z80: beschleunigtes Code-Holen.



  - v1.0 (13.5.1994 - 20.5.1994)

    Verbesserter Screen-Part: Jetzt auch andere Zeichengren von 1 bis 8

    mglich. Dateiauswahl auch bei SAVE" , Schnellauswahl durch Drcken von

    Anfangsbuchstaben. Verbessertes CPCTRANS mit Verify-Option. Neues

    Setup-Men, wenn Sie F7 drcken. Darin knnen Sie z.B. Farbflimmern

    unterdrcken.



  - v1.0a (21.5.1994 - 9.6.1994)

    Setup-Men verbessert: jetzt neben den Cursor-Tasten auch direkte

    Eingaben mglich. Nahezu deutsche Tastenbelegung, einfache

    Verzgerungsoption (delay). Kein "Mll" mehr bei verkleinertem

    Bildschirm (d.h. die Teile vom greren Bildschirm werden korrekt

    gelscht). Fast-Z80-Teil verbessert: schnellere RRA,RLA, ..., schnellere

    CP xx Befehle. Weitere illegale Befehle eingefgt (ED xx). Auerdem

    fehlten die undokumentierten Befehle LD D,XH und LD YL,YH (im

    CoZ80-Modus aufgefallen)! CPDR,CPIR mit BC=0 korrigert (0 heit nmlich

    auf einem Z80 65536, aber es ist 0 bei dem 80x86-REPE-Prfix!).

    DAA-Flags korrigiert. Neue Software fr den parallelen Adapter: Jetzt

    auch Senden zum CPC mglich. Dank an Bernd Schmidt, der anmerkte, da

    ein Interrupt das R-Register um 1 erhht. Auerdem konnte mit seiner

    Hilfe die Emulation des PIO-Port-C Registers verbessert werden.



  - v1.1a (10.6.1994 - 16.8.1994)

    Eine neue ra von CPCEMU hat begonnen: Amstrad hat die ROMs freigegeben!

    Ein guter Anla, die Dokumentation umzuschreiben... nderungen an der

    Konfigurationsdatei: ROM_BLOCKS -> ROM_BLOCK, DISC_BYPASS ->

    DISABLE_ADOS, keine Leerzeichen mehr vor und nach '=' ntig. nderungen

    am Sound-Teil, Grafik-Teil: vertikale Gre durch VGA-CRTC.

    Joystick-Kalibrierung jetzt im Setup-Men, TAPE-Routinen beim Speichern

    verbessert. FDC-Teil verbessert: jetzt luft auch COPYMATE. Wechseln von

    Nicht-DATA-Disketten ohne "Read Error" mglich (es wurde immer Spur 0

    gesucht). Eine weitere Verzgerung in CPCTRANS, ich hoffe, Sie mssen

    jetzt nicht mehr die Turbo-Taste bettigen; Formatieren von Disketten-

    Abbildern. Nochmal PIO-Port-C korrigiert: er wird nach OUT &F700,n

    gelscht. Grere nderungen an der Konfigurations-Datei: Jetzt mit

    bedingter Konfiguration (#IFCPC, #ENDIF). Einige Schlsselwrter

    verndert (VSYNC_CT -> /, DISC_PATH -> /, SNAP_PATH -> SNAPSHOT, DRV_A ->

    DRIVE_A, DRV_B -> DRIVE_B).

    Laden von Programmen aus ZIP-Archiven. Sie brauchen PKUNZIP dazu.



  - v1.1b (17.8.1994 - 2.9.1994)

    Multi-Modes eingefhrt, d.h. verschiedene Bildschirmmodi gleichzeitig.

    Dazu wird der Bildschirmaufbau in bis zu 6 Teile zerlegt, es erfolgt also

    eine teilweise Auffrischung bei jedem Interrupt. Klappt noch nicht immer.

    Jetzt mglich: 128K Snapshots, zustzlich fr Multi-Modes erweitert.

    CPCPARA verbessert: jetzt knnen Sie Binrdateien mit Header

    kopieren. Vollkommen neugeschriebene, hoffentlich besser verstndliche

    Dokumentation. Erkennung des CPC 6128 Plus eingebaut. Noch mehr

    Port-Aliases eingebaut.



  - v1.2 (3.9.1994 - )

    Diese Version wurde verffentlicht. Es wurden hauptschlich ein paar

    nderungen an dem Hilfesystem vorgenommen.



  - v1.2a (27.9.1994 - )        (war verfgbar als UPD12A.ZIP)

    Datei-Auswahl: Nur die verfgbaren Laufwerke werde angezeigt.

    Und: Mit dem Treiber ANSI.SYS war der Hintergrund von Texten

    manchmal schwarz.

    TMP_PATH: Ein Laufwerk ohne Pfad angeben.

    DOS-Shell (F7): CPCEMU wird vorher ins XMS, EMS oder auf Festplatte

    ausgelagert, somit haben Sie viel Speicher im DOS-Shell. (Diese

    Neuerung wurde vom Public Domain Program SWAP300.ZIP von Marty Del

    Vecchio bernommen.)

    Bildschirm-Auffrischung konnte falsch sein, wenn die Bildschirmbreite

    nicht durch 4 teilbar war.

    Eine andere CPCEMU-Version fr noch hhere Geschwindigkeit: C2.EXE.

    Diese Version benutzt eine andere Speicherverwaltung mit zwei

    64KB EMS-Fenstern fr Lesen bzw. Schreiben. Aber es funktioniert

    nur mit EMS.

    Die ROMs sind auch (c) von Locomotive Software, nicht nur von Amstrad.

  - v1.2b (  )

    Auf Soundblaster Pro Karten wurde kein Stereo-Sound ausgegeben, obwohl

    es angezeigt wurde. Falls keine Soundblaster-Karte gefunden wurde,

    gab es berhaupt keinen Sound, bis USE_SB=0 gendert wurde.

    Schneller-Z80: Einige Wort-Zugriffe in Byte-Zugriffe umgendert.

    Ist zwar ein bischen langsamer, aber der Computer hngt sich nicht bei

    jedem Zugriff an 0xffff auf.

    Schneller-Z80: Problem bei EI HALT DI korrigiert: Bei einem Interrupt

    wurde die Adresse von HALT 'gepushed' anstatt der von DI.

    Englische Dokumentation korrigiert.

    Verbessertes CPCPARA und PCPARA v1.1: Adapter-Test, wesentlich hhere

    Geschwindigkeit CPC->PC: Etwa 1600 Bytes pro Sekunde, von Diskette

    lesend! (486/66), Statistik. Jetzt kannst Du 16KB in 10 Sekunden

    bertragen! Dank an Klaus Weber, der anmerkte, das es zu langsam war.

    In PCPARA wurde nach jedem empfangenen Halbbyte mittels DELAY(1)

    eine Millisekunde gewartet. Dies ist berflssig.



  - v1.2c (28.2.1995 - )        (war verfgbar als UPD12C.ZIP)

    CPCEMU umgeschrieben von C in C++. Dies erlaubt Inline-Funktionen

    und bessere Schnittstellen, um den berblick behalten zu knnen.



  - v1.2d (16.3.1995 - )        (nur fr Leser der 'mailing list')

    Schneller-Z80: Interne nderungen, die unsichtbar fr den Benutzer

    bleiben, auer einer kleinen Geschwindigkeitssteigerung. Alle Variablen

    werden jetzt im DATA-Segment anstatt im CODE-Segment gehalten.

    Endlich der unbedingt notwendige Modus fr schnelle Computer eingefhrt:

    'Realtime-CPC' (Auswhlbar im Setup-Menoder mit REALTIME=1).



  - v1.3 (16.4.1995 - )

    Poke-Datenbank zum einfachen 'Poken', franzsische Dokumentation,

    FDC-Format-Befehl (Re-formatieren von Disketten-Abbildern derselben

    Gre), neues Mensystem mit Mausuntersttzung (MOUSE=1),

    Disketten-Abbilder mit read-only DOS Attribut einlegen (als read-only),

    Debug-Men: Suchfunktion ('find') eingebaut.



  - v1.3a (30.4.1995 - )        (war verfgbar als UPD13A.ZIP)

    Mit Version v1.3 lief Boulder Dash nicht mehr, obwohl es mit v1.2 noch

    funktionierte. Der Interrupt Modus 2 des Z80 wurde falsch simuliert

    (PUSH/POP vergessen). Auch in der langsamen Z80-Emulation funktionierte

    es wegen eines hnliche Fehlers nicht.

    CPCTRANS: Option -f 6 erlaubt.



  - v1.3b (20.5.1995 - )        (ist verfgbar als UPD13B.ZIP)

    Einige Benutzer beschwerten sich, da der Soundblaster-Sound seit

    Version 1.3 nicht mehr funktionierte.



  - v1.4a0 (21.3.1996 (v1.3c); verffentlicht in der c't 6/97)

    GUS-Sounduntersttzung von Ulrich Doewich; On-Line-Hilfe in Deutsch,

    Englisch, Franzsisch und Spanisch; komplette franzsische Dokumentation;

    Untersttzung fr 2 Joysticks; VESA-Videomodes fr hohe Auflsungen;

    Setup-Men und Konfigurationsdatei berarbeitet;

    Konfigurationen laden und speichern vom Setup-Men aus;

    verbesserte FDC-Routinen fr Fremdformate; Erweitertes Disketten-Format;

    Benutzerdefinierte Farben und Tasten;

    CPCTRANS berarbeitet; neues SNA2GIF (v1.1);

    Schnelle Z80-Emulation: manchmal wurde nach einem Reset der Bildschirm

    nicht komplett gelscht (Problem bei HALT);



  - v1.4a1 (4.4.1996)



  - v1.4a2 (5.7.1996)





  - v1.5b0 (8.6.1998; verffentlicht in der c't 12/98)

    perfekter Soundblaster-Sound von Ulrich Doewich (dagitaler Sound mit

    Geruschen);

    teilweise spanische Dokumentation dank Ismael Salvador Igual;

    Autostart von BASIC-Programmen aus Disketten-Abbildern;

    4DOS-Beschreibungen bei der Datei-Auswahl;

    die Online-Hilfe erlaubt jetzt Themen mit Leerzeichen (und Sonderzeichen);

    Pfade in Konfigurationen werden jetzt relativ abgespeichert;

    Datenrate bei CPCTRANS v2.3g setzen;

    SNA2GIF v1.2: benutzerdefinierbare Farbpalette, bessere Autoskalierung;

    CPCPARA v1.2: schnelles Senden abschaltbar (z.B. fr Vortex);

    Poke-Datenbank erweitert;

    erlaubt die Benutzung der VESA-Videomodi, auch wenn sie nicht vom

    VESA-BIOS angezeigt werden (wird fr einige Noname S3 Virge Karten

    mit Standard-S3-BIOS bentigt);

    Die Batchdateien CPCxxx.BAT benutzen eine Konfigurationsdatei unter %TMP

    (dadurch kann CPCEMU auf einer CD-ROM aufgerufen werden und trotzdem

    die Konfiguration modifizieren);



  - v1.5b1

    Vollstndige spanische Dokumentation v1.5 dank Gerardo Briseo;

    Vollstndige Franzsische Dokumentation v1.5 dank Jean-Pierre MARQUET;

    Problem mit dem Joystick behoben (er funktionierte mit v1.5b0 nicht);

    Dateiauswahl: Jetzt bis zu 1500 Verzeichnis-Eintrge (vorher 500);

    direkte Druckerport-Ansteuerung bei PRINTER="";

    vorzeitiges VSYNC-Lschen wieder beseitigt (Platoon reagierte bei v1.5b0

    auf keine Eingabe);

    Mit EMS konnten Sie keinen 128K-Schnappschu laden, der eine

    RAM-Konfiguration <> &C0 hatte (z.B. &C2 in CP/M Plus);

    CPCPARA v1.2: das Flag, um schnelles Senden auszuschalten, hatte

    'negative Logik';



  - v1.6

    siehe zunchst noch "readme_d.txt"





  CPCEMU wurde in C++ und Assembler geschrieben. Zum Kompilieren wurden

  Borland C 3.1 mit 386er Optimierung und TASM benutzt. Zur Fehlersuche

  habe ich den Turbo Debugger benutzt.

  Die Farben wurden mit dem Programm VGAMETER von J. Stephen Shattuck, Jr.

  ausgewhlt, indem sie mit denen eines CPCs verglichen wurden, der an

  einen Scart-Fernseher angeschlossen war.







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(Ab hier drfen Sie wieder gefahrlos weiterlesen.)







Anhang

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A.1  Glossar

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Hier werden einige Computer-Fachbegriffe erlutert. Ich erhebe keinen

Anspruch auf Vollstndigkeit oder przise Definitionen. Die meisten

Begriffe sind im Blickwinkel des CPC erklrt.

Referenzen habe ich mit "" markiert.





386/33 (AT 386/33)

  Kurzbezeichnung fr einen PC AT mit 80386 Prozessor, der mit 33 MHz

  getaktet wird. Wegen der "hohen" Taktfrequenz kann man davon

  ausgehen, da es sich um einen 386DX mit echtem 32-Bit Datenbus handelt

  und nicht um die Sparversion 386SX mit einem 16-Bit Datenbus.



AMSDOS (Amstrad DOS)

  Von Amstrad entwickeltes DOS, speziell fr die CPC-Computer.



Amstrad

  Englischer Computerhersteller, der die CPC-Computer entwickelt hat.



Archiv

  Archive sind Sammlungen von Dateien.

  Auch: Eine Datei, in der mehrere andere Dateien enthalten sind.

  In ZIP-Archiven werden die einzelnen Dateien vorher komprimiert (gepackt).



ASCII (Abkrzung fr: American Standard Code of Information Interchange)

  Auf einem Computer werden alle Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen

  intern durch Zahlen reprsentiert. Die meisten Computer benutzen ASCII,

  bei dem der Buchstabe 'A' z.B. durch die Zahl 65 reprsentiert wird.

  PC und CPC benutzen auch ASCII. Im Locomotive-BASIC lt sich ein

  BASIC-Programm durch den Befehl SAVE"<Dateiname>",A in ASCII-Form

  abspeichern.



Basis-Adresse

  Diese mssen Sie bei vielen Programmen im Setup festlegen, wenn Sie

  eine Soundkarte haben. CPCEMU findet diese Einstellung ber die

  Umgebungsvariable.



BASIC (Abkrzung fr: beginners all purpose symbolic instruction code)

  Weitverbreitete und sehr einfach zu lernende Programmiersprache fr

  Heim- und Personalcomputer. Frher wurde zu jedem Computer ein

  eigenes BASIC ausgeliefert, es gab also viele BASIC-Dialekte.

  Moderne BASIC-Dialekte wurden durch Elemente strukturierte Programmierung

  erweitert, so da nicht mehr unbedingt "Spaghetticode" programmiert

  werden mu. Auch die CPCs wurden mit einem BASIC ausgeliefert, dem

  sogenannten Locomotive-BASIC von der gleichnamigen Firma.



BASIC-Datei

  Siehe Datei.



Batch-Datei (Stapel-Datei)

  Eine Batch-Datei enthlt Befehle, die Sie normalerweise ber die

  Tastatur eingeben. Rufen Sie eine solche Datei auf, werden die

  Befehle automatisch ausgefhrt, als htten Sie sie der Reihe nach

  eingegeben.



BBS



Bildschirmmodus, -modi



Binrdatei

  Siehe Datei.



BLASTER-Umgebungsvariable

  Siehe Umgebungsvariable.



C64

  Ein von der Firma Commodore entwickelter Heimcomputer mit 64KB RAM,

  der sehr populr war. Vor allem durch das riesige Softwareangebot war

  er lange Zeit der Computer berhaupt. Spter wurde er als Spielcomputer

  durch den Commodore AMIGA abgelst, konnte sich aber trotz berholter

  Technik noch lange behaupten.



CPC (Abkrzung fr: Colour Personal Computer)

  Ein von der Firma Amstrad entwickelter Personalcomputer, den es in

  mehreren Modellen gab. Lesen Sie noch einmal die Einleitung.



CPC-Druckerport

  Die Centronics-Schnittstelle zum Anschlu eines Druckers an den CPC.

  Leider haben die Entwickler des CPC hier zu viel gespart und die

  Schnittstelle nur mit 7 Datenbits ausgerstet. Durch legen einer

  Drahtbrcke konnte sie aber leicht auf 8 Bit erweitert werden. Dazu

  wurde der Kassettenport mibraucht, der beim Ausdrucken normalerweise

  nicht bentigt wird.



CPC-Firmware-Manual

  Ein Buch ber den CPC, wo vor allem die Betriebssystem-Einsprnge

  des CPC erklrt werden.



CPC-Newsgruppe

  Eine Newsgruppe speziell fr den CPC. Sie heit comp.os.amstrad.8bit

  und existiert seit August 1994.



CP/M Plus (Abkrzung fr: control program for microcomputers)

  Betriebssystem der Firma Digital Research hauptschlich fr 8-Bit

  Mikrocomputer. Vor MS-DOS war es recht weit verbreitet.

  CP/M Plus (CP/M 3.0) war der Nachfolger von CP/M 2.2 und wurde mit dem

  CPC 6128 ausgeliefert.



CTRL/SHIFT/ESC (control/shift/escape)

  "Dreifingergriff" auf dem CPC, um einen Reset auszulsen. Er entspricht

  der Resetkombination CTRL/ALT/Entf. auf einem PC. Manche Programme

  blockieren jedoch diesen Reset, so da Sie entweder den Computer

  ausschalten oder den Resetknopf drcken mssen. Die CPCs hatten keinen

  Resetknopf, man konnte sich aber leicht einen bauen. In CPCEMU ist die

  Funktionstaste F8 der Resetknopf.



Cursor (deutsch: Blinker)

  Zeichen auf dem Bildschirm, das die aktuelle Schreibposition anzeigt.

  Es gibt auch Cursortasten, mit denen man dieses Zeichen steuern kann.



D-Sub

  Eine spezielle Form von Steckverbindern



Datei (englisch: file)

  Sammlung von zusammengehrigen Daten. Auf dem CPC gibt es Dateien

  verschiedenen Typs, z.B. die BASIC-Dateien mit BASIC-Programmen und

  normalerweise der Endung .BAS, ASCII-Dateien mit beliebigem Text

  und Binrdateien mit beliebigen Bytes und normalerweise der Endung .BIN.

  Binrdateien knnen Maschinenprogramme oder andere Daten enthalten.



Dk'tronics

  Englische Firma, die Hardware-Erweiterungen fr den CPC herausgebracht

  hat, unter anderem auch Speichererweiterungen.



DMA (Abkrzung fr: Direct Memory Access)

  Direkter Zugriff auf den Arbeitsspeicher unter Umgehung des Prozessors.

  Wird z.B. bei Diskettenlaufwerken eingesetzt, aus Sparsamkeitsgrnden

  beim CPC aber nicht.

  Auch die Soundblaster-Karte kann einen DMA-Kanal benutzen, durch den sie

  die digitalen Sounddaten bekommt.



DOS (Abkrzung fr: disk operating system)

  Diskettenorientiertes Betriebssystem. Z.B. AMSDOS, DRDOS, MS-DOS.

  Heute wird DOS als Synonym fr MS-DOS verwendet.



DOS-Suchpfad

  Der Pfad durch die Unterverzeichnisse, den DOS benutzt, um eine Datei

  zu finden. Er wird durch die Umgebungsvariable PATH festgelegt.



DRDOS

  MS-DOS-kompatibles DOS der Firma Digital Research.



Email (Abkrzung fr: Electronic Mail)

  Die Benutzung eines Computers als Briefkasten.



EMM (Abkrzung fr: Expanded Memory Manager)

  hnlich wie EMS.



EMS (Abkrzung fr: Expanded Memory System)

  Speichererweiterung fr den PC, um die 640KB-Speichergrenze zu umgehen.

  Durch Banking werden in einem sogenannten EMS-Speicherfenster andere

  Speicherseiten eingeblendet.

  EMS wurde von den 3 Firmen Lotus Intel Microsoft entwickelt, deshalb

  heit es auch LIM-EMS.

  Es gibt Hardware-, emuliertes und simuliertes EMS.

  Spezielle Speicherkarten stellen Hardware-EMS zur Verfgung. Es wurde

  hauptschlich bei PC XT eingesetzt. Emuliertes EMS gibt es auf PC AT

  mit mindestens 80386 Prozessor, da der Paging-Mechanismus fr das Banking

  benutzt wird. Diese Form bietet EMM386.EXE und sollte bei CPCEMU

  eingesetzt werden.

  Bei simuliertem EMS werden die Speicherseiten kopiert, was fr CPCEMU

  zu langsam ist.



Emulator

  Das System, welches ein anderes emuliert.



Emulieren

  Nachbildung eines Systems (aus Hard- und/oder Software) durch ein anderes.

  Das nachbildende System fhrt mit den gleichen Daten die gleichen

  Funktionen aus und kommt zu den gleichen Ergebnissen.

  CPCEMU emuliert einen CPC auf einem PC.



Formatdefinitionen

  Definitionen von Disketten-Formaten.



FTP (Abkrzung fr: File Transfer Protocol)

  Ein Protokoll, mit dem man Dateien ber Rechnernetze kopieren kann.

  Auch das Programm, das dieses Protokoll benutzt, heit FTP.



Hardware

  Die Teile eines Computers, die "anfabar" sind, also z.B. angeschlossene

  Gerte wie Drucker, Monitor; intern der Prozessor und andere

  Hardwarebausteine.



Hardwarebausteine

  Bausteine, Chips im Innern des Computers, z.b. Prozessor, Speicherchips,

  Diskettencontroller, Ein-/Ausgabebausteine, ...

  Im CPC gibt es neben dem Z80-Prozessor das Gate-Array, den CRTC 6845

  zur Bildschirmadressierung, den PIO 8255 zur Ein-/Ausgabe, den

  Soundchip PSG AY 3-8912, den Diskettencontroller FDC 765, ...



Hardware-Scrolling

  Verschieben des Bildschirminhalts, bei dem nicht der Speicherinhalt vom

  Prozessor kopiert werden mu, sondern wo ein Hardwarebaustein

  mithilft, so da nur der Bildschirmstart verndert werden braucht.



Initialisieren

  Vorbelegen von Speicherzellen mit bestimmten Werten, damit z.B.

  Variablen einen definierten Inhalt haben.



Internet

  Ein Internet ist ein aus mehreren Teilnetzen bestehendes Rechnernetz.

  Hier ist *das* Internet gemeint, ein weltweites Netzwerk zur Kommunikation.



Interrupt (Unterbrechung)

  Falls der Prozessor ein Signal mit hherer Prioritt bekommt, bricht

  er das laufende Programm ab und fhrt ein spezielles Interrupt-Programm

  aus. Nachdem dieses beendet ist, macht er mit dem unterbrochenen

  Programm weiter. Auf dem PC gibt es verschiedene Interrupt-Signale.

  diese werden ausgelst, wenn z.B. eine Taste gedrckt wurde, ein

  Timer abgelaufen ist, Daten von der seriellen Schnittstelle empfangen

  werden (z.B. wenn die Maus bewegt wird), die Soundkarte mit dem

  Abspielen eines digitalen Klanges fertig ist und neue Daten braucht, ...

  Der Z80 im CPC wird 300 mal pro Sekunde unterbrochen.



Interrupt-Nummer IRQ (IRQ=Abkrzung fr: Interrupt Request)

  Auf dem PC haben verschiedene Interrupts verschiedene Nummern.

  Der Tastaturinterrupt hat z.B. die Nummer 9, der Timer-Interrupt die

  Nummer 8. Wenn Sie eine Taste drcken, stellt die Tastatur eine

  Interrupt-Anforderung (IRQ), damit der Prozessor die Tastennummer

  abholt.



Jumper-Box

  Eine Adapter-Box zum Stecken beliebiger Verbindungen mittels Drahtbrcken

  zwischen zwei Anschlssen. Die Drahtbrcken mssen festgeltet werden.

  Siehe auch Wiring-Box.



Keyboard-Handler

  Dieses Programm wird aufgerufen, wenn Sie eine Taste drcken und

  ein Interrupt generiert wurde.



Kommandozeilen-Parameter

  Parameter, die Sie in der Kommandozeile zusammen mit dem Dateinamen

  angeben.



Konfiguration

  Hier: Ein Programm an seine Bedrfnisse anpassen.

  Wie im Setup knnen Sie dies auch in der Konfigurations-Datei tun.



LIM-Standard (Abkrzung fr: Lotus Intel Microsoft)

  Die von Lotus Intel Microsoft entwickelte Speichererweiterung mit

  der Abkrzung EMS.



Locomotive

  Englische Firma, die das BASIC der CPCs entwickelt hat.



Mailing-List

  Ein Service von mir, bei dem ich Ihre E-Mail-Adresse in einer Liste

  aufnehme, so da ich Sie ber Neuigkeiten informieren kann. Ich

  verschicke dann die Neuigkeit an alle Teilnehmer, die auf der

  Liste stehen.



Microchannel

  Spezielle Bus-Architektur.



MS-DOS (Abkrzung fr: Microsoft Disk Operating System)

  Ein Betriebssystem, das von der amerikanischen Firma Microsoft fr

  16-Bit-Prozessoren (8086) entwickelt wurde. Es ist das erfolgreichste

  Betriebssystem fr den PC und wird auch immer noch auf den 32-Bit-

  Prozessoren 80386 und 80486 eingesetzt.



Multi-Modes

  Programmiertechnik, bei der der Bildschirmmodus whrend des Bildaufbaus

  gendert wird. Auf dem CPC entstehen Zonen, in denen man in manchen

  Bereichen hohe Auflsung mit wenigen Farben und in anderen Bereichen

  niedrige Auflsung mit vielen Farben hat.



Multiface II (Abkrzung fr: Multipurpose Interface)

  Eine Hardwareerweiterung fr den CPC, die es erlaubt, Programme zu

  jeder Zeit anzuhalten, zu analysieren und abzuspeichern.

  Es wurde von der englischen Firma Romantic Robot entwickelt.



OS (Abkrzung fr: Operating System, deutsch: Betriebssystem)

  Ein Programm, was man braucht, um einen Computer zu benutzen.

  Es bietet grundlegende Funktionen fr Anwendungsprogramme. Neue

  Betriebssysteme erlegigen z.B. so komplizierte Aufgaben wie

  Scheduling (Rechenzeit-Zuteilung) in Multitasking-Systemen, ...



OS/2 DOS-Box

  Ein Fenster unter dem 32-Bit Betriebssystem OS/2 von IBM, in dem Sie

  DOS-Programme starten knnen. Die sogenannte DOS-Kompatibilitts-Box.



Overscan

  Der Rahmen um die beschreibbare Flche auf dem Bildschirm.

  Auf dem PC ist er ziemlich schmal, es lt sich aber die Randfarbe

  ndern, z.B. in CPCEMU durch 'BORDER 10'. Auf dem CPC ist der Rahmen

  ziemlich breit, so da man nach Mglichkeiten untersucht hat, auch

  diesen Rand zu benutzen. Durch einen Programmiertrick ist es mglich,

  den gesamten Bildschirm zu beschreiben. Auch diese Programmiertechnik

  wird meistens mit Overscan bezeichnet.



Parameter

  Variable mit einer festen Bedeutung, die ber den Programmablauf

  entscheidet.



PC (Abkrzung fr: Personal Computer)

  Computer mit einem Mikroprozessor als Prozessor. Meistens als Synonym

  fr den IBM-PC mit 8086 oder 8088 Prozessor.

  PC AT (advanced technology) sind Computer mit 80286, 80386 oder 80486

  als Prozessor.



PEEKs und POKEs:

  BASIC-Befehle, um Speicherstellen auszulesen 'PEEK(<Adresse>)' oder

  zu verndern 'POKE <Adresse>,<Wert>'. Programme mit vielen PEEKs

  und POKEs sind kaum zu verstehen, sind aber manchmal notwendig,

  um die Beschrnkungen des BASIC zu durchbrechen, besonders wenn

  das BASIC nicht so umfangreich ist.



PKUNZIP

  Programm der Firma PK-Software zum Entpacken von ZIP-Dateien.



RAM (Abkrzung fr: Random Access Memory, also Schreib- ,Lesespeicher)

  Speicherbaustein. Arbeitsspeicher des Computers.

  Die CPC-Computer haben 64KB RAM (Kilo-Bytes) oder 128 KB. Durch

  Hardwareerweiterungen anderer Firmen konnten sie auf bis zu 576 KB RAM

  erweitert werden.



ROM (Abkrzung fr: read-only-memory, deutsch: Nur-Lese-Speicher)

  Speicherbaustein. Speicher, der vom Prozessor nur gelesen aber nicht

  verndert werden kann. Nach dem Einschalten eines Computers sofort

  vorhanden. Die CPC-Computer haben z.B. 16KB ROM fr das OS,

  16KB fr das BASIC und 16KB fr das AMSDOS.



ROM-Abbild

  Datei, in denen sich der Inhalt eines ROM befindet. Wenn Sie ein

  ROM auslesen und in einer Datei abspeichern, dann haben Sie ein

  ROM-Abbild.



RS-232

  Serielle Schnittstelle zum Anschlu von Bildschirmen und Druckern an den

  Computer (RS 232 C).



Schneider

  Deutscher Unterhaltungselektronik-Hersteller, der die CPCs in Deutschland

  vertrieben hat.



Schnittstelle (englisch: Interface)

  Anschlustelle eines Computers zu einem Gert oder eines Programme zu

  einem anderen Programm. Es gibt also Hard- und Software-Schnittstellen.

  Die sogenannte Centronics-Schnittstelle ist eine parallele Schnittstelle,

  bei der die Bytes parallel, d.h. nebeneinander bertragen werden.

  Bei einer seriellen Schnittstelle mssen die Bytes Bit fr Bit nacheinander

  bertragen werden.



Setup (deutsch "aufsetzen")

  Darin werden verschiedene Festlegungen gemacht, die den Programmablauf

  beeinflussen, z.B. Angabe der Soundkarte, ob Sie einen Joystick benutzen

  wollen, ...



SIMTEL

  Ein groes Software-Archiv in den USA.

  Das SimTel-Software Archiv wird von "Coast to Coast Telecommunications,

  Inc. (CCT)" auf einem ihrer Rechner im Internet als "SimTel.Coast.NET"

  unterhalten. Dieses Archiv wird regelmig zu anderen Orten kopiert

  (mirrored). Eine Kopie (mirror=engl. Spiegel) befindet sich in der

  "Oakland University", im Internet als "OAK.Oakland.Edu". Natrlich gibt

  es auch in Deutschland SimTel-"mirrors", z.B. "ftp.uni-paderborn.de".



Snapshots (deutsch: Schnappschu)

  Ein Speicherauszug erweitert um Zustnde der Hardwarebausteine.

  Er enthlt eine komplette momentane Zustandsbeschreibung des Computers.

  Wenn der Snapshot geladen wird, wird der Computer in genau diesen

  Zustand zurckversetzt und macht dort weiter, wo der Snapshot

  erstellt wurde. Somit ist es hnlich einem richtigen Schnappschu,

  nur vom Innern des Computers.



Software

  Die Programme bei einem Computersystem.



Soundblaster

  Die Soundkarte der Firma Creative Labs.



Spectrum

  Der Sinclair Spectrum ist ein Homecomputer, der von der Firma Sinclair

  entworfen wurde.



Taktfrequenz

  Takt, mit dem der Prozessor versorgt wird. Er bestimmt wesentlich die

  Geschwindigkeit des Prozessors. Heutige 486DX2/66 Prozessoren werden

  z.B. intern mit 66 MHz getaktet.

  Der Z80A im CPC wird mit 4 MHz getaktet, wovon effektiv 3.3 MHz

  brigbleiben, weil er immer regelmig auf die Bildschirmauffrischung

  warten mu.



Turbo-Pascal Compiler

  Pascal ist eine hhere Programmiersprache, die strukturiertes

  Programmieren frdert und heute an vielen Schulen eingesetzt wird.

  Wenn man von Pascal redet, meint man meistens Turbo-Pascal, obwohl

  dieses nur ein erweitertes Pascal der Firma Borland ist. Der Turbo-Pascal

  Compiler ist besonders schnell, da er die bersetzung in

  Maschinensprache in einem Durchgang erledigt.



Umgebungsvariable



Utility

  Ntzliches Hilfsprogramm.



VGA (Abkrzung fr: Video Graphics Array)

  Grafikstandard auf dem PC. Nachfolger von CGA (Colour Graphics

  Adapter), MCGA (Multi Colour Graphics Adapter) und EGA (Enhanced

  Graphics Adapter). Wurde zu SVGA (Super-VGA) mit noch hheren Auflsungen

  erweitert.



VGA-BIOS (Abkrzung fr: VGA Basic Input Output Operating System)

  Das Betriebssystem fr die VGA-Grafikkarte



Windows (deutsch: "Fensters"?)

  Ein Betriebssystem-Aufsatz fr DOS.



Wiring-Box (deutsch: Kabelbox)

  Ein Adapter mit zwei Steckern, zwischen denen mittels Drahtbrcken

  verschiedene Verbindungen hergestellt werden knnen.

  Im Gegensatz zur Wiring-Box mssen bei einer Jumper-Box die

  Drahtbrcken festgeltet werden.



Z80

  Ein von der Firma Zilog entwickelter 8-Bit Prozessor. Ist ein Ableger

  von Intels 8080 und war sehr weit verbreitet.

  Im CPC ist der Z80A eingebaut, der mit einer Taktfrequenz von 4 MHz

  arbeitet.



Z80-Befehle

  Maschinenbefehle, die der Z80 (-Prozessor) versteht. Eigentlich sind das

  nur Zahlenfolgen, um sich die Befehle besser merken zu knnen, wurden

  sogenannte Mnemonics eingefhrt, die von einem Assembler in

  Binrcode bersetzt werden. Der Befehl "LD A,B" ldt z.B. Register A

  mit dem Inhalt von Register B und wird mit dem Code 0x78 bersetzt.



Zahlendarstellung (bei Stellenwertsystemen)

  Je nach gewhlter Basis gibt es verschiedene Darstellungen fr eine Zahl.

  Am bekanntesten ist die dezimale Zahlendarstellung mit der Basis 10

  und den Ziffern 0..9.

  Computer verwenden die binre Darstellung (Basis 2) mit den Ziffern 0

  und 1. Bei Programmieren beliebt ist die hexadezimale Darstellung

  zur Basis 16, weil 16 eine Potenz von 2 ist (2 hoch 4). Die Darstellungen

  lassen sich dann ganz einfach ineinander umrechnen. Auerdem

  bentigen ein Byte nur 2 Ziffern, wenn man es hexadezimal aufschreibt

  (0..9,A..F).



ZIP

  Ein spezielles Verfahren zum Komprimieren (Packen) von Dateien.

  Die Archive haben dann die Endung ZIP.











A.2  Literaturverzeichnis

*************************





Unentbehrlich fr jeden CPC-Anfnger ist das CPC-Benutzerhandbuch:

- Spital Ivor und Perry, Roland und Poel, William und Lawson,Cliff:

    CPC 6128 Benutzerhandbuch, Schneider Computer Division 1985,

    Originalausgabe (c) 1985 (in meinem Exemplar steht brigens 1895)

    by AMSOFT, AMSTRAD Consumer Electronics plc and Locomotive

    Software Ltd.



Ein hervorragend kommentiertes ROM-Listing und einleitende Kapitel,

die besonders die Softwareseite des CPC bercksichtigen, bietet:

- Janneck, Jrn W. und Mossakowski,Till: ROM-Listing CPC 464/664/6128,

    Markt & Technik Verlag 1986



Lieblos zusammengeschustert und drftig kommentiert dagegen, mit

Schwerpunkt Hardware ist:

- Brckmann, Englisch, Gertis: CPC 464 Intern mit kommentiertem

    ROM-Listing, Data Becker 1985



Gut zum C lernen, mit vielen bungsaufgaben, ist:

- Kellay, Al and Pohl, Ira: A Book on C, Second Edition, 1990 by

    Benjamin/Cummings Publishing Company, Inc.



Das C++ Standardwerk:

- Stroustrup, Bjarne: Die C++ Programmiersprache, 2. Auflage,

  Addison-Wesley, 1992



Ein schnes C++ Buch:

- Eckel, Bruce: C++ Inside & Out, 1993 by Osborne McGraw-Hill



Tips, wie man ein verstndliches und gutes Handbuch schreibt, bietet:

- Boedicker, Dagmar: Handbuch-Knigge, Software Handbcher schreiben

    und beurteilen. Wissenschaftsverlag 1990











A.3  Index (Stichwortverzeichnis)

*********************************



Die Zahlen hinter den Stichworten geben das Kapitel an, wo das Stichwort

erklrt wird oder vorkommt.



(noch nicht vollstndig)



#ENDIF 4.2

#IFCPC 4.2

22DISK 5.1.2

Adapter, parallel 5.2

AMSDOS_DI 4.2

AMSDOS_SPDUP 4.2

BLASTER-Umgebung 2.3.2

BREAK_MASK 4.2

COLOUR 4.2

CPC 1.3

CPC-Newsgruppe 6.2

CPCEMU.CFG 4.2

CPCPARA.BAS 5.2

CPCREC.BAS 5.2

CPCTRANS.EXE 5.1.1

Debug-Men 7.3

DELAY  4.2

Diskette 3.2.1

Disketten-Abbilder 3.2.1

DRIVE_A 4.2

DRIVE_B 4.2

EMS_EI 4.2

EMS-Speicher 2.3.1

Funktionstasten 3.1

INT_FREQ 4.2

INT_RESUME 4.2

JOY_CALIBRATE 4.2

Kassette 3.2.2

KBD_LANGUAGE 4.2

Konfigurationsdatei 4.2

Mens 3.2.1

Multi-Mode 4.1

MULTIMODE 4.2

PCPARA.EXE 5.2

PIO_PORT_B 4.2

PRINTER 4.2

RAM_SIZE 4.2

ROM_BLOCK 4.2

ROM_PATH 4.2

SBLASTER 4.2

SB_DELAY 4.2

Setup-Men 4.1

SHOW_CONFIG 4.2

SNAPSHOT 4.2

Snapshot 3.2.3

SOUND 4.2

Soundblaster 2.3.2

TAPE_BYPASS 4.2

TAPE_PATH 4.2

Tastatur 3.1

TMP_PATH 4.2

VSYNC-Bit 4.1





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